AT118632B - Verfahren zur Herstellung von organische Kolloide enthaltenden lichtempfindlichen Schichten und Bildern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von organische Kolloide enthaltenden lichtempfindlichen Schichten und Bildern.

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  Verfahren zur Herstellung von organische Kolloide enthaltenden lichtempfindlichen
Schichten und Bildern. 



   Es sind eine ganze Reihe von photographischen Verfahren bekannt, die darauf beruhen, dass organische Kolloide bei Belichtung in Gegenwart von Chromaten ihre   Löslichkeit   und Quelbarkeit verändern. 



   Mit Chromaten lichtempfindlich gemachte Kolloidschichten weisen alle den Übelstand auf, dass sie in gebrauchsfertigem Zustand nur eine sehr beschränkte Haltbarkeit aufweisen. Es sind daher Versuche unternommen worden, die Chromate bei den obgenannten Verfahren durch andere lichtempfindliche Metallsalze zu ersetzen. 



   Erwähnt sei die englische Patentschrift Nr. 127953 von T.. P. Middelton, die sich für diesen Zweck der Lichtempfindlichkeit von Silbersalzen bedient, und die Patentschrift Nr. 160729, wonach allgemein solche Metallverbindungen angewendet werden, die für sich ohne Einwirkung des Lichtes auf der Unterlage keine Reduktion erleiden, durch die Einwirkung des Lichtes jedoch reduziert werden. Bei diesen Verfahren muss der Belichtung eine Nachbehandlung mit Chromaten folgen, um eine genügende Gerbung zu erreichen. Diese Verfahren haben sich jedoch in die Praxis nicht einführen können. 



   Es ist nun gefunden worden, dass, wenn man Schichten von organischen Kolloiden, welche lichtempfindliche organische Farbstoffe oder Chinone insbesondere Anthrachinon und dessen Abkömmlinge enthalten, belichtet und mit Lösungen von Chromaten oder ähnlich wirkenden Stoffen, nachbehandelt, man ähnliche Effekte erhält, wie wenn ehromathaltige Schichten belichtet werden. Doch zeichnen sich die neuen Schichten durch ausgezeichnete Haltbarkeit aus. 



   Dieses Verfahren ist allgemeiner Anwendung fähig. Es können danach   Pigmentkopien, Kupfer-   tiefdruck, Reflexkopien, Photolithographien, Lichtdrucke usw. hergestellt werden, mit anderen Worten, alle Verfahren, die auf der Lichtempfindlichkeit von Kolloid-Chromatschichten beruhen, lassen sich in zweckmässig gewählter Form nach diesem Verfahren ausüben. 



   Selbstverständlich sind auch alle bei   Chromatschic11ten   üblichen Nachbehandlungen möglich, z. B. Nachfärben. 



   Beispiele :
1. Autotyp-Papier von Albert wird in einer Lösung von 10 Gewichtsteilen 2'7-Anthrachinondisulfosaurem Natrium in 100 Teilen Wasser gebadet und getrocknet. Dann belichtet man unter einem Rasternegativ, badet in einer   2%igen Kaliumbichromatlösung,   wässert aus und trocknet. Die weitere Behandlung erfolgt wie üblich bei der Herstellung von Photolithographien. 



   2. 10 Gewichtsteile Gelatine, 2 Gewiehtsteile Eisenrot, 1 Gewichtsteil Glyzerin, 0'5 Gewichtsteile   Stilbenphenylazoniumchlorid   (s. Bericht der deutschen Chemischen Gesellschaft, 24, S. 1240, und 32, S. 3128) 100 Teile Wasser werden zu einer Emulsion verarbeitet und auf Papier gegossen. Man erhält ein Pigmentpapier, das nach der Belichtung unter einem Strichpositiv und Einweichen in 2% ige Kaliumbiehromatlösung auf Kupfer übertragen werden kann, um dann in üblicher Weise entwickelt und geätzt zu werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von organische Kolloide enthaltenden lichtempfindlichen Schichten und Bildern, dadurch gekennzeichnet, dass der Schicht lichtempfindliche organische Farbstoffe oder Chinone, insbesondere Anthrachinon und dessen Abkömmlinge einverleibt werden und die Schicht nach erfolgter Belichtung mit einer Chromatlösung oder der Lösung eines ähnlich wirkenden Stoffes nachbehandelt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT118632D 1928-07-09 1928-07-09 Verfahren zur Herstellung von organische Kolloide enthaltenden lichtempfindlichen Schichten und Bildern. AT118632B (de)

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