AT118612B - Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit von Kunstfäden. - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit von Kunstfäden.

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AT118612B
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Leon Dr Lilienfeld
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Leon Dr Lilienfeld
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Description


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  Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit von   Kunstfäden.   



   Die Erfindung betrifft eine Abänderung des Verfahrens, das in der Patentschrift Nr. 115210 geschildert ist. In der genannten Patentschrift ist ein Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit kunstlicher Fäden von hoher Trockenfestigkeit, die 2 g pro Denier übersteigt, beschrieben, die aus Viskose durch die Einwirkung starker Säuren, insbesondere starker   Schwefelsäure   von über   85%, hergestellt   sind. Das Verfahren besteht darin, die Fäden in trockenem, feuchtem oder nassem Zustande mit Alkalilauge zu behandeln. 



   In der Stammpatentschrift ist ausgeführt worden, dass Alkalilaugen, die nicht weniger als 15% Ätzalkali, zweckmässig nicht weniger als   18%   Ätzalkali (gerechnet als   NaOH)   enthalten, besonders vorteilhaft sind. 



   Weitere Versuche hinsichtlich der Wirkung von Alkalilaugen in bezug auf den hier in Frage stehenden Effekt haben ergeben, dass Laugen, die weniger als   15%   Ätzalkali (gerechnet als   NaOH)   enthalten, überraschenderweise andere Resultate ergeben, wenn sie zur Behandlung trockener, feuchter oder nasser Fäden aus Viskose verwendet werden. 



   Wenn man z. B. mit Natronlaugen arbeitet, beobachtet man die folgenden Ergebnisse : a) Natronlauge von 1% gibt praktisch kein Resultat. b)   2% igue   Natronlauge bewirkt eine sehr geringe Steigerung der Dehnbarkeit.   c)     3% ige Natronlauge bewirkt   eine merkliche Steigerung der Dehnbarkeit.   f)   4% ige Natronlauge bewirkt eine beträchtliche Steigerung der Dehnbarkeit. e) 5% ige Natronlauge bewirkt eine ausserordentliche Steigerung der Dehnbarkeit. f) Natronlaugen von 6,7, 8,10, 12 und 13% bewirken eine ziemlich starke Steigerung der Dehnbarkeit, verursachen aber gleichzeitig ein sehr bedeutendes Nachlassen der   Trocken- und Nassfestigkeit   und bringen ausserdem den Glanz der Kunstseide vollkommen zum Schwinden. 



   Aus Obigem ergibt sich folgendes : während Natronlauge von 2 bis 5% Ätznatrongehalt eine brauchbare Steigerung der Dehnbarkeit bewirken, bringen Lösungen von 6 bis   13%   Ätznatrongehalt zwar eine günstige Wirkung auf die Dehnbarkeit des Fadens hervor, sind aber praktisch nutzlos zufolge des ungünstigen Einflusses, welchen sie auf andere wesentliche Eigenschaften der Fäden, insbesondere   der Kunstseidenfäden, ausfiben.   



   Die obigen Ausführungen gelten nur für die Behandlung der Fäden mit Alkalilaugen bei   gewöhn-   lichen Temperaturen (unterhalb 25  C, z. B. bei 15  C). Bei höheren Temperaturen ist die Wirkung von Alkalilaugen mit einem Gehalt von 6 bis   13%   Ätzalkali auf Fäden erheblich anders. 



   Vorliegende Erfindung betrifft'ein Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit künstlicher Fäden von hoher Trockenfestigkeit, über 2 g pro Denier, die aus Viskose hergestellt sind, und besteht in einer Behandlung der trockenen, feuchten oder nassen Fäden mit einer Alkalilauge, deren Ätzalkaligehalt zwischen   2% und 5% (gerechnet   als   NaOH)   liegt. 



   Die Bedingungen, nach welchen die Behandlung erfolgt, sind die gleichen wie die in der Patentschrift Nr. 115210 beschriebenen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit von Kunstfäden gemäss Stammpatent Nr. 115210. dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden im trockenen, feuchten oder nassen Zustand mit einer A] kali] auge behandelt werden, die zwischen 2 und 5%, Ätzalkali (gerechnet als NaOH) enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT118612D 1928-06-11 1929-06-10 Verfahren zur Erhöhung der Dehnbarkeit von Kunstfäden. AT118612B (de)

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