AT117718B - Fernmeldekabel mit leitender von Erde isolierter Schutzhülle. - Google Patents
Fernmeldekabel mit leitender von Erde isolierter Schutzhülle.Info
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Description
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Fernmeldekabel mit leitender von Erde isolierter SchuitzMlle.
Es ist bekannt, zur Vermeidung induktiver Beeinflussung von Kabelleitungen, sei es durch benachbarte Starkstromleitungen oder auch benachbarte Sprechkreise usw., leitende Hüllen um die Fernspreeh-
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Man hat auch Stanniolwicklungen oder Wicklungen aus metallisiertem Papier u. dgl. um Adergruppen eines Kabels zu diesem Zwecke angebracht. In der Regel sind diese Hüllen möglichst gut mit der Erde leitend verbunden worden. Es sind gelegentlich auch Vorschläge gemacht worden, die darauf hinauslaufen, dass solche Hüllen von der Erde isoliert bleiben. Z. B. ist bekannt, dass man als Schutz zwischen Vierdrahtadern für verschiedene Übertraglngsriehtungen in einem Kabel die dazwischen liegenden Adergruppen benutzen kann, die für andersartigen, z. B. für Zweidrahtbetrieb verwendet werden.
Das System der Zweidrahtadern bildet dann einen allerdings nicht ganz geschlossenen Schirm, der von der Erde isoliert ist.
Nach der Erfindung werden eine oder mehrere Leitergruppen, z. B. Paare oder Vierer, in einem Kabel mit einer leitenden Hülle umgeben, die von Erde isoliert ist und sich vollständig über die ganze Verbindung, d. h. auch über die in dem Kabel liegenden Pupinspulen, erstreckt.
Die Vorteile der isolierten Schutzhülle bestehen im wesentlichen darin, dass die induzierten Ströme verhindert werden, sieh in der Erde auszubreiten, wobei sich grosse Stromschleife bilden würden, die entsprechend grosse Gegeninduklivitäten mit den störenden Stark-oder Schwachstromleitungen ergeben würden. Wenn die Adern nach der Erfindung mit einem isolierten Schirm umgeben sind, so verlaufen die Stromschleife anstatt über Erde über den Schirm. Infolge der Einengung der Strombahnen werden die induzierten elektromotorischen Kräfte herabgesetzt. In dem vorher betrachteten Falle, in dem von der Schirmwirkung der für Zweidrahtbetrieb bestimmten Kabeladern die Rede war, hört der Schirm mit dem Kabel auf, denn soweit eine Schirmung der Spulen vorgenommen wurde, hat man geerdete Schirme verwendet.
Dadurch wird aber der Vorteil, den eine isolierte Schutzhülle im Kabel bietet, wieder aufgehoben, da die Erdkapazitäten der Spulen den induzierten Strömen Gelegenheit geben, nach Erde überzutreten.
Dies wird vermieden, wenn man nach der Erfindung die isolierten Schirme auch über die Spulen, einschliesslich der Zuleitungen, hinweg bis zum nächsten Kabelstück fortsetzt.
Für die Herstellung der leitenden Schirme bestehen eine ganze Reihe an sich bekannter Möglichkeiten. Man kann Bleihiû1en, Stanniolwicklungen, Drahtgeflechte, metallisiertes Papier u. dgl. verwenden.
Die Erfindung wird von besonderem Wert sein z. B. für Kabelleitungen, die zur Musikübertragung oder Rundfunksenderbesprechung dienen. In solchen Fällen wird man zweckmässig z. B. den mit einem besonderen Bleimantel umpressten Kernvierer des Kabels benutzen. Den Bleimantel kann man nun über die Zuleitungen zu den Spulen bis zu den metallischen Spulenkappen fortsetzen und mit diesen leitend verbinden. Das ganze System, Bleimantel und Kappen, ist von Erde isoliert und umgibt die zu schirmende Leitung als geschlossene Hülle. Ausserhalb der Schirme kann man die üblichen geerdeten Spulenkappen und Mäntel anbringen.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Fernmeldekabel mit die einzelnen Leitergruppen umgebenden, leitenden, von Erde isolierten Schutzhülle, wobei eine oder mehrere der Leitergruppen pupinisiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhüllen auch die Pupinspulen umgeben. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE117718X | 1927-05-24 |
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Country Status (1)
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| AT (1) | AT117718B (de) |
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1928
- 1928-05-24 AT AT117718D patent/AT117718B/de active
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