AT129550B - Fernmeldekabel, insbesondere zur Übertragung hoher Frequenzen. - Google Patents

Fernmeldekabel, insbesondere zur Übertragung hoher Frequenzen.

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  Fernmeldekabel, insbesondere zur Übertragung hoher Frequenzen. 



    In Fernmeldekabeln, die mit höheren Frequenzen betrieben werden, z. B. Kabel für Rundfunkoder Bildfunkzwecke, ist es üblich, zum Schutz gegen Nebensprechkopplungen die Adernpaare mit einer metallischen Hülle zu umgeben. Wenn eine ausreichend hohe Schutzwirkung erzielt werden soll, darf der Leitungswiderstand der Schutzhülle eine bestimmte Grösse nicht überschreiten. Es ist jedoch nur nötig, insbesondere wenn die Schutzhüllen nicht fortlaufend geerdet werden können, dass der Widerstand in der Längsrichtung des Fernmeldekreises, z.

   B. eines Rundfunkkreises, möglichst gering ist, während es dagegen schädlich ist, wenn der Widerstand auch in der Querrichtung klein ist, weil ein geringerer Querwiderstand die Zunahme der Wirbelstromverluste des Rundfunkkreises zur Folge hat, was bei Frequenzen, mit denen Rundfunk-und Bildfunkkreise betrieben werden, besonders nachteilig ist. Bisher stellte man die Schutzhüllen von Fernmeldesprechkreisen aus metallischen Bändern her, die man zumeist mit Überlappung auf die Sprechkreise aufbrachte. Hiebei entsprach der Querwiderstand dem Längswiderstand, in vielen Fällen war er sogar noch kleiner als dieser, so dass in solchen Schutzhülle hohe Wirbelstromverluste auftraten.

   Man hat auch schon vorgeschlagen, insbesondere wenn man, was früher häufig der Fall war, dickere Kupferbänder verwendete, zur Erhöhung der Biegsamkeit des Sprechkreises das Kupferband in offenen Schraubenwindungen mit kleinen Zwischenräumen zwischen den einzelnen Windungen aufzuwickeln. Hiedurch entstand jedoch die Gefahr, dass die Ränder benachbarter Windungen sich insbesondere, wenn die Sprechkreise nicht in genau gestreckter Linie lagen, berührten, so dass auch dann wieder ein geringer Querwiderstand vorhanden war.

   Auch bei Verwendung einseitig metallisierter, überlappend aufgewickelter Papierbänder wird der Querwiderstand nicht oder doch nur wenig erhöht, weil erfahrungsgemäss die abgeschnittenen Ränder an den Überlappungsstellen mit der Metallisierung der vorhergehenden Windung eine leitende Verbindung herstellen, so dass auch hiebei hohe Wirbelstromverluste entstehen. 



  Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass man die Hüllen bzw. Streifen aus Metall bzw. metallisiertem Papier in der Querrichtung unter Zwischenfügung einer Isolierung einfach oder mehrfach unterteilt, ohne dadurch die Schutzwirkung zu vermindern. Eine solche Unterteilung kann man beispielsweise dadurch erreichen, dass man Metallfolien, z. B. Stanniolbänder, in der Längsrichtung um die Sprechkreise unter Zwischenlage eines isolierenden Bandes od. dgl. herumschlägt oder sie in Schraubenlinien unter Zwischenlage eines isolierenden die Hülle unterbrechenden Bandes mit genügender Überlappung zum Rohr schliesst. Bei diesen Ausführungen sind die Wirbelstromverluste   
 EMI1.1 
 geschlagen ist. 



   Die Fig. 2 zeigt ein Rundfunkpaar 12, um das mit grosser Überlappung ein Metallband 13 schraubenförmig gewickelt ist. Das dadurch gebildete Rohr ist durch ein Isolierband 14 unterteilt, so dass der Querwiderstand der metallischen Hülle sehr gross ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fernmeldekabel, insbesondere zur Übertragung hoher Frequenzen, das mit leitenden Schirmen versehene Sprechkreise enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhüllen dieser Sprechkreise in der Querrichtung durch Zwischenfügung einer Isolierung einfach oder mehrfach unterteilt sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein metallischer Streifen unter Zwischenschaltung eines isolierenden Bandes um den zu schirmenden Sprechkreis derart längsweise (longitudinal) herumgeschlagen ist, dass die metallische Hülle in der Querrichtung unterteilt ist.
    3. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein metallisches Band unter Zwischenlage eines isolierenden Bandes mit genügend grosser Überlappung schraubenförmig derart um den zu schirmenden Sprechkreis gelegt ist, dass der Querwiderstand der metallischen Hülle gross ist. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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