DE618646C - Fernmeldekabel bzw. Antennenzuleitung - Google Patents

Fernmeldekabel bzw. Antennenzuleitung

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DE618646C
DE618646C DES110321D DES0110321D DE618646C DE 618646 C DE618646 C DE 618646C DE S110321 D DES110321 D DE S110321D DE S0110321 D DES0110321 D DE S0110321D DE 618646 C DE618646 C DE 618646C
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telecommunication cable
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winding
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Siemens and Halske AG
Siemens AG
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1808Construction of the conductors
    • H01B11/183Co-axial cables with at least one helicoidally wound tape-conductor

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

Es ist häufig üblich, die Leiter oder Leitergruppen eines Fernmeldekabels bzw. einer Fernmeldeleitung gegen die Einwirkungen von Störfeldern durch elektrostatische bzw. elektromagnetische Schirme zu schützen. Dies trifft insbesondere bei Kabeln zur Übertragung von hochfrequenten Strömen, z. B. bei Antennenzuleitungskabeln, zu, bei denen mit Rücksicht auf die hochfrequenten, jedoch nur eine kleine Amplitude aufweisenden Ströme die Schirme eine möglichst große Schirmwirkung haben müssen. An die leitenden Schirme wird nun nicht nur die Anforderung gestellt, daß sie Störungen in wirksanier Weise von den Leitungen fernhalten, sondern sie müssen in mechanischer Hinsicht allen Anforderungen genügen, vor allem müssen sie genügend biegsam sein. Als zweckmäßig haben sich bisher Schirme in Form von überlappten Bandwicklungen aus Metall, z. B. aus Staniol oder aus metallisiertem Papier, erwiesen.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß ein aus einer metallischen Bandwicklung bestehender Schirm nicht nur eine geringe Leitfähigkeit in Längsrichtung aufweist, sondern daß sein induktiver Widerstand groß ist. Dies rührt daher, daß auf den Metallbändern stets dünne oxyd-, fett- oder ölhaltige Schichten vorhanden sind, die die aufeinanderfolgenden Windungen der Bandwicklung gegeneinander'· isolieren. Auf Grund dieser Erkenntnis wird vorgeschlagen, die aus einer ein- oder mehrfachen Bandwicklung bestehenden Schirme induktivitätsfrei bzw. induktivitätsarm auszubilden. Die induktivitätsfreie Ausbildung des Schirmes kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Wicklungsrichtung einer einfachen Bandwicklung in kurzen Abständen geändert wird. Ferner kann der Schirm aus zwei in entgegengesetzter Richtung gewickelten, übereinander angeordneten Bandwicklungen bestehen. Die Herstellung des Schirmes aus zwei übereinander angeordneten, in entgegengesetzter Richtung gewickelten Bändern hat den Vorteil, daß die einzelnen Wicklungen nicht mit Überlappung gewickelt zu werden brauchen, sondern als offene Bandwicklungen ausgeführt werden können, weil die eine Bandwicklung die verbleibenden Lücken der anderen Bandwicklung abdeckt. Dient der Schirm zum Schutz gegen hochfrequente Störströme, so wird erfindungsgemäß die Stromverdrängung dadurch berücksichtigt, daß die äußere Bandwicklung eine kleinere Induktivität erhält als die innere Bandwicklung, was dadurch erreicht werden kann, daß die äußere Bandwicklung mit größerer Steigung aufgebracht wird. Ferner können über der inneren Bandwicklung mehrere auf den Umfang gleichmäßig verteilte gutleitende Drähte oder Bänder mit großem Schlag in entgegengesetzter Richtung verseilt werden.
Es sind zwar schon Schirme in Form eines Geflechtes aus gutleitenden Drähten oder Bändern bekanntgeworden, bei denen die Längsinduktivität praktisch gleich Null ist.

Claims (5)

  1. Derartige Schirme haben aber nicht nur den Nachteil, daß ihre Herstellung mit verhältnismäßig großen Kosten verbunden ist, sondern den weiteren Nachteil, daß es nicht bzw. nur unter großen Schwierigkeiten möglich ist, eine völlig geschlossene Metallhülle zu erhalten. Zu einer vollständigen Abschirmung der Störfelder ist aber eine geschlossene Schirmhülle unerläßlich. Demgegenüber kann
    ίο der erfindungsgemäß aus einer Metallbandwicklung bestehende Schirm in einfacher Weise und mit geringem Kostenaufwand als geschlossene Hülle hergestellt werden.
    In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
    Die Fig. 1 zeigt eine Antennenzuleitung, deren Leiter 10 innerhalb einer mit ringförmigen Einschnürungen 11 versehenen Gummihülle 12 luftraumisoliert angeordnet ist. Über der Gummihülle sind erfindungsgemäß zwei übereinander angeordnete, in entgegengesetzter Richtung gewickelte, leitende vorteilhaft aus Stanniol bestehende Bänder 13 und 14 angeordnet, wobei die Steigung der Bandwicklung 14 größer ist als die Steigung der Bandwicklung 13. 15 ist die äußere, mit einer Alum'iniumlackschicht τ6 bedeckte Faserstoffumklöppelung.
    Die Fig. 2 zeigt eine Antennenzuleitung, die im wesentlichen in gleicher Weise aufgebaut ist wie die in Fig. 1 gezeigte Antennenzuleitung, mit dem Unterschied, daß der Schirm aus zwei übereinander angeordneten, entgegengesetzt gerichteten/ jedoch offenen Bandwicklungen besteht. 20 ist der Leiter, 21 die mit Einschnürungen 22 versehene Gummihülle, 23 und 24 sind zwei vorteilhaft aus metallisiertem Papier bestehende Bandwicklungen, wobei die metallisierten Flächen der Papierbänder einander zugekehrt sind. 25 ist eine Faserstoffumklöppelung, 26 eine Aluminiumlackschicht.
    Patehtansprttche :
    ι. Fernmeldekabel bzw. Antennenzuleitung mit durch Metallschirme in Form von Bandwicklungen abgeschirmten Lei-. tern oder Leitergruppen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer ein- oder mehrfachen Bandwicklung bestehenden Schirme induktivitätsfrei bzw. induktivitätsarm ausgebildet sind.
  2. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus einer einfachen Bandwicklung besteht, •deren Wicklungsrichtung in kurzen Abständen geändert ist.
  3. 3. Fernmeldekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirme aus zwei übereinander angeordneten, in entgegengesetzter Richtung gewickelten, •leitenden Bändern, beispielsweise Stanniol- oder metallisierten Papierbändern, bestehen.
  4. 4. Fernmeldekabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Bandwicklung mit größerer Steigung aufgebracht ist als die innere Bandwicklung.
  5. 5. Fernmeldekabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet^ daß die einzelnen Bandwicklungen offen gewickelt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH707152A1 (de) * 2012-10-26 2014-04-30 Huber+Suhner Ag Mikrowellenkabel sowie Verfahren zum Herstellen und Anwendung eines solchen Mikrowellenkabels.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH707152A1 (de) * 2012-10-26 2014-04-30 Huber+Suhner Ag Mikrowellenkabel sowie Verfahren zum Herstellen und Anwendung eines solchen Mikrowellenkabels.
WO2014063994A1 (de) * 2012-10-26 2014-05-01 Huber+Suhner Ag Mikrowellenkabel sowie verfahren zum herstellen und anwendung eines solchen mikrowellenkabels
US9666335B2 (en) 2012-10-26 2017-05-30 Huber+Suhner Ag Microwave cable and method for producing and using such a microwave cable

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