DE547398C - Leitungsanlage fuer die Hochspannungsseite elektrischer Zuendanlagen - Google Patents

Leitungsanlage fuer die Hochspannungsseite elektrischer Zuendanlagen

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DE547398C
DE547398C DE1930547398D DE547398DD DE547398C DE 547398 C DE547398 C DE 547398C DE 1930547398 D DE1930547398 D DE 1930547398D DE 547398D D DE547398D D DE 547398DD DE 547398 C DE547398 C DE 547398C
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line system
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DE1930547398D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/14Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

An Zündanlagen wird heute vielfach, z. B. durchweg bei Flugzeugen, die Forderung gestellt, daß die Zündanlage gegen Ausstrahlung der in ihr entstehenden Wellen abgeschirmt sein soll. Um dieser Forderung nachzukommen, werden die Zündleitungen metallisch umhüllt; dadurch wird aber ihre Kapazität wesentlich vergrößert, überschreitet aber die Kapazität einen gewissen Wert, so wird die an der Kerze verfügbare Schlagweite stark herabgesetzt, weil die größere Kapazität eine größere Leistung des Zündstromerzeugers verlangt. Ist nun die Leistung des Zündstromerzeugers an sich nicht sehr groß, so wird durch die metallische Umhüllung der Leitungen das Arbeiten der Anlage in Frage gestellt. Empfindlich in dieser Hinsicht sind insbesondere Hochfrequenzzündanlagen, bei denen die Hochfrequenz
ao durch die am Niederspannungsunterbrecher der Anlage auftretenden Entladungen oder Rückzündungen erzeugt wird; eine Anlage dieser Art ist z. B. beschrieben in der deutschen Patentschrift 377 987.
a5 . Gemäß der Erfindung werden diese durch die metallische Hülle der Leitungen bedingten Nachteile dadurch behoben, daß die Induktivität der Leitungsanlage künstlich erhöht wird. Geeignete Mittel zur Lösung dieser Aufgabe sind in der Fernmeldetechnik bekannt; vorteilhaft erwiesen haben sich insbesondere die ebenfalls aus der Fernmeldetechnik bekannten Anordnungen, bei welchen die Induktivität gleichmäßig über die Kabellänge verteilt ist, entweder dadurch, daß die Kabelseele von einem magnetisch gut leitenden Band umhüllt ist, oder dadurch, daß der Leiter schraubenförmig innerhalb der Isolierhülle des Kabels angeordnet ist.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, durch Einschaltung kleiner Induktionsspulen mit kurzgeschlossener Sekundärwicklung in die zu den Zündkerzen führenden Leitungen die Induktivität der Leitung zu erhöhen. Diese Induktionsspulen haben hier aber nicht den Zweck eine durch metallische Hüllen der Zündkabel vergrößerte Kapazität auszugleichen, sondern sie sollen als Drossel für die elektrischen Wellen wirken und dadurch die metallische Hülle der Zündkabel ersetzen. Sie würden also unter den bisher üblichen Voraussetzungen überflüssig werden, wenn die Kabel durch metallische Hüllen abgeschirmt sind, und der vorliegenden Erfindung liegt also der Gedanke zugrunde, daß Leitungen, die gegen Ausstrahlung von Wellen schon durch metallische Hüllen geschützt sind, trotzdem noch eine Erhöhung ihrer Induktivität benötigen, weil durch die metallische Hülle die Kapazität der Leitungen unliebsam vergrößert wird.
In der Abbildung sind im Längsschnitt zwei Zünderkabel dargestellt, an denen der Erfindungsgedanke verwirklicht ist.
In Abb. ι stellt a die Kupferseele des Kabels dar; sie ist umwickelt mit einem Band b aus einem Stoff mit hoher magnetischer Leitfähigkeit. Die Seele mit ihrer Umhüllung ist eingebettet in einen isolierenden Mantel c aus Gummi.
In Abb. 2 ist die Kupfer^eele des Kabels nicht aus einem gestreckten Leiter gebildet, sondern schraubenförmig in Windungen d ge-Λvickelt und in dieser Form in den Gummimantel e eingebettet.
Natürlich lassen sich noch mannigfache andere Ausführungsformen des Erfindungsgedankens angeben, insbesondere wenn auf die gleichmäßige Verteilung der Induktivität verzichtet wird.
Die Vergrößerung der Induktivität kann unter Umständen erforderlich werden auch dann, wenn die metallische Umhüllung der ao Leitungen nicht zur Abschirmung, sondern einfach zum mechanischen Schutz angewendet ist

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Leitungsanlage für die Hochspannungsseite elektrischer Zündanlagen mit in metallischer Hülle verlegten Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität der Leitungsanlage künstlich erhöht ist.
2. Leitungsanlage gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität gleichmäßig über die ganze Leitungslänge verteilt ist.
3. Kabel für die Leitungsanlage gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Kabelseele von einem Band aus einem Werkstoff hoher magnetischer Leitfähigkeit umhüllt ist.
4. Kabel für die Leitungsanlage gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter schraubenförmig gewunden in die Isolierhülle des Kabels eingebettet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930547398D 1930-11-22 1930-11-22 Leitungsanlage fuer die Hochspannungsseite elektrischer Zuendanlagen Expired DE547398C (de)

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DE (1) DE547398C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175763B (de) * 1957-09-30 1964-08-13 Electricfil S A R L Soc Elektrische Entstoerungsleitung
DE1216613B (de) * 1955-06-08 1966-05-12 Siemens Ag Entstoerungsanordnung

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