DE898495C - Roentgeneinrichtung, bei der die Roentgenroehre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehaeuse untergebracht sind - Google Patents

Roentgeneinrichtung, bei der die Roentgenroehre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehaeuse untergebracht sind

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DE898495C
DE898495C DES6276D DES0006276D DE898495C DE 898495 C DE898495 C DE 898495C DE S6276 D DES6276 D DE S6276D DE S0006276 D DES0006276 D DE S0006276D DE 898495 C DE898495 C DE 898495C
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bandages
voltage generator
individual
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high voltage
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DES6276D
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Kurt Dipl-Ing Bischoff
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Siemens Reiniger Werke AG
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Siemens Reiniger Werke AG
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    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
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    • HELECTRICITY
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    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02Constructional details
    • H05G1/04Mounting the X-ray tube within a closed housing
    • H05G1/06X-ray tube and at least part of the power supply apparatus being mounted within the same housing

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Description

  • Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgenröhre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehäuse untergebracht sind Bei Einrichtungen für die Erzeugung und Anwendung sehr hoher elektrischer Spannungen, insbesondere bei solchen Einrichtungen, bei denen eine elektrische Entladungsröhre oder eine Röntgenröhre mit einem Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen Behälter untergebracht ist, macht die Isolation der auf hohen Spannungen gegen Erde sich befindenden Wicklungs- und Apparateteile große Schwierigkeiten. Da die Abmessungen und das Gewicht derartiger Einrichtungen möglichst klein gehalten werden sollen, erhöhen sich die Isolationsschwierigkeiten noch erheblich. Zur Vermeidung dieser Isolationsschwierigkeiten wurde zwar bereits ein Vorschlag gemacht, der theoretisch ganz richtig ist, dessen Verwirklichung aber, insbesondere für Einrichtungen für sehr hohe Spannungen .(über etwa Zoo ooo V), sehr schwierig ist.
  • Dieser bekannte Vorschlag bezieht sich auf einen mit einer elektrischen Entladungsröhre zusammengebauten Hochspannungserzeuger, der nur eine einzige Hochspannungsspule aufweist. Die zwischen den einzelnen Windungslagen dieser Spule angeordneten Isolationsschichten ragen so weit über die Stirnseite der Spule hinaus, daß die beim Einschneiden der überstehenden Ränder in gleichen Abständen entstehenden Isolierfahnen lagenweise in radialer Richtung, beispielsweise nach der Mitte der Außenseite der Spule hin, umgelegt werden können. Durch die umgelegten Isolierfahnen werden Überschläge an der Stirnseite der Spule vermieden. An einer Stelle des Umfanges der Hochspannungsspule ist eine in einzelne Stufen unterteilte elektrische Entladungsröhre in die Isolation der Spule eingebaut. Außerdem sind in die umgelegten Isolationsschichten zum Zweck der Potentialsteuerung mehrere den Isolationskörper völlig umhüllende metallene Potentialsteuerungsflächen eingebettet, die gleichzeitig das Potential längs der Entladungsröhre steuern.
  • Vom .Standpunkt der Isolationstechnik aus könnte man annehmen, daß dieser bekannte Vorschlag zu einer befriedigenden Lösung des Isolationsproblems beim Bau solcher Einrichtungen führen würde. Die Herstellung einer Hochspannungseinrichtung nach dem bekannten Vorschlag ist aber dadurch, daß die Hochspannungswicklung aus einer einzigen Spule bestehen muß, und durch die beim Wickeln in die Spule einzubauenden, unförmig breiten Isolierschichten äußerst schwierig und umständlich. Auch das Anbringen der metallenen Potentialsteuerungsflächen, die nicht als Kurzschlußwindungen für den Hochspannungstransformator wirken dürfen und sich der Form des Isolationskörpers überall gut anpassen müssen, macht hier besondere Schwierigkeiten. Ferner ist zu beachten, daß beim einspuligen Aufbau der Hochspannungswicklung diese Spule zur Vermeidung einer unzweckmäßig hohen Lagenspannung eine bestimmte Breite nicht überschreiten darf. Daher muß eine Spule für sehr hohe Spannungen (etwa i ooo ooo V), um die erforderliche Anzahl von Drahtwindungen unterzubringen, sehr hoch gewickelt werden, wodurch die Streuungsverhältnisse und damit der Wirkungsgrad des betreffenden Hochspannungserzeugers sehr ungünstig werden.
  • Nach der Erfindung, die in den Fig. i und 2 in zwei Ausführungsbeispielen teilweise im Schnitt und teilweise in der Ansicht schematisch wiedergegeben ist, ist der Bau einer Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgenröhre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehäuse untergebracht sind und die Hochspannung in mehreren zusammenbandagierten Spulen bzw. Einzelwicklungen erzeugt wird, dadurch leichter möglich gemacht worden, daß jeweils immer eine zusammenhängende Bandage alle auf höherem Potential gegen Erde liegenden Spulen bzw. Einzelwicklungen des Hochspannungserzeugers und des etwa vorhandenen Heiztransformators sowie sämtliche Verbindungsleitungen einschließlich der Hochspannung führenden Teile .der Röntgenröhre mit umfaßt und daß jede dieser nacheinander anzubringenden Bandagen zum Zweck der vollkomme-, nen Potentialsteuerung und damit zur Erreichung einer an sämtlichen Stellen annähernd gleich großen elektrischen Beanspruchung des Isolationsmaterials durchgehend mit einer leitenden Schicht überzogen wird, die jeweils mit dem niedrigsten Potential der in den einzelnen Bandagen eingeschlossenen Teile des Hochspannungserzeugers verbunden wird.
  • Durch die Einführung der über die ganze Oberfläche der einzelnen Bandagen ausgedehnten und mit den entsprechenden Windungen der Hochspannungsspulen verbundenen metallenen Beläge wird die Isolation der einzelnen Spulen bzw. der Einzelwicklungen gegen Erde an allen Stellen lückenlos bis zu dem herausgeführten Hochspannungspol von leitenden Äquipotentialflächen durchzogen, deren Potential durch den Hochspannungserzeuger selbst gesteuert wird. Auf diese Weise kann die elektrische Beanspruchung des Isolationsmaterials an allen Stellen im voraus genau festgelegt werden. Man kommt so mit einem Minimum an Isolationsmaterial aus und kann daher an Material und Raum sparen, ohne das Material an bestimmten Stellen über das zulässige Maß elektrisch zu beanspruchen. Wollte man die Potentialsteuerungsflächen bei gleicher Anordnung und Stärke der einzelnen Bandagen weglassen, dann würde die Potentialverteilung innerhalb der Isolation eine ganz andere sein. Die Feldstärke würde von außen nach innen, je nach der Krümmung der gegen Erde zu isolierenden Flächenelemente, sehr stark zunehmen. Bei den verschiedenen Teilen des Hochspannungserzeugers sowie bei dessen Verbindungsleitungen mit einem etwa vorhandenen Heiztransformator und einem Röhrengehäuse liegen ganz verschiedene Krümmungshalbmesser vor. Infolgedessen sind die Äquipotentialflächen innerhalb der Isolationsbandagen keineswegs überall konform mit den einzelnen Papierlagen der Bandage.
  • Die Herstellung des neuen Hochspannungserzeugers ist wesentlich einfacher als die eines einspuligen Hochspannungserzeugers nach dem bekannten Vorschlag. Die einzeln anzufertigenden und für sich bandagierten Wicklungsteile sowie das Zusammenbandagieren dieser Teile bietet in der Herstellung keinerlei Schwierigkeiten. Die metallenen Potentialsteuerungsflächen können beispielsweise dadurch erhalten werden, daß jeweils für die oberste Lage der Isolierbandagen ein einseitig metallisierter Papierstreifen oder eine in die Bandagenstreifen eingelegte dünne Metallfolie verwendet wird, wodurch Kurzschlußwindungen durch die Metallbeläge vermieden werden. Die Steuerungsflächen können auch durch einen auf die einzelnen Bandagen aufgespritzten Metallbelag gebildet sein, wobei jeweils, um Kurzschlußwindungen zu vermeiden, am Umfang der Spulen ein streifenförmiges Flächenstück frei gehalten ist, das unter Zwischenschaltung einer dünnen Isolationsschicht wiederum mit einem mit dem betreffenden Metallbelag leitend verbundenen Metallbelag überdeckt sein kann.
  • In dem in Fig. i dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung besteht der mit der zweistufigen Röntgenröhre i in dem gemeinsamen Behälter 2 untergebrachte Hochspannungserzeuger aus zwei Transformatoren mit den Eisenkernen 3, 4. jeder dieser Transformatoren hat zwei voneinander getrennte Primärwicklungen 5 und zwei Sekundärwicklungen 6. Die Sekundärwicklungen 6 können wiederum aus mehreren für sich bandagierten Spulen bestehen. Wie in Abb. i gezeigt ist, sind die vier Sekundärwicklungen 6 derart zusammenbandagiert, daß immer eine zusammenhängende Bandage 7 alle auf höherem Potential gegen Erde liegenden Einzelwicklungen 6 des Hochspannungserzeugers samt deren Verbindungsleitungen 8 mit umfaßt. Jede dieser Bandagen 7 ist erfindungsgemäß mit einer leitenden Schicht 9 durchgehend überzogen, die jeweils mit dem niedrigsten Potential der in den einzelnen Bandagen eingeschlossenen Teile des Hochspannungserzeugers verbunden ist. Bei einer Gesamtspannung des einseitig geerdeten Hochspannungserzeugers von beispielsweise 50o kV erhalten die einzelnen Steuerungsflächen 9 demnach die Potentiale 0,I25, 25o und 375 kV. Der für die Heizung der Röntgenröhre i vorgesehene Heiztransformator io kann gemäß der weiteren Erfindung in gleicher Weise mit den leitenden Steuerflächen 9 durchgehend überzogen sein. Die Röntgenröhre i ist in die stufenweise Bandagierung der Hochspannungsleitung i i so eingebaut, daß ihre Kathodenseite 12 mit der Hochspannungsleitung in Verbindung steht. Die Isolationsbandagen 7 und die Steuerungsflächen 9 endigen von der Kathodenseite der Röntgenröhre ab von innen nach außen gestaffelt, und die ,Steuerungsflächen 9 dienen dabei zur Steuerung des Potentials an der Röntgenröhre. Für den Fall, daß die Hochspannung nicht an eine im gemeinsamen Behälter untergebrachte Röntgenröhre, sondern beispielsweise an einen außerhalb des Behälters angeordneten Verbraucher geführt werden soll, können die Isolationsbandagen 7 und die Steuerungsflächen 9 in entsprechender Weise an einer Hochspannungsdurchführung enden.
  • In Fig.2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung dargestellt. Hierbei wird die Hochspannung in einer Wicklung erzeugt, die in mehrere Teile 13 unterteilt ist. Der Einfachheit halber wurde für dieses zweite Ausführungsbeispiel wiederum ein einseitig geerdeter Hochspannungserzeuger gewählt. Die Anordnung der Bandagen 7 und der Steuerungsflächen 9 ist hier ganz ähnlich wie im ersten Ausführungsbeispiel. Durch die Verwendung einer einzigen, aus den vier Teilwicklungen 13 bestehenden Wicklung, die mit der Primärwicklung 14 auf dem Eisenkern 15 angeordnet ist, wird der Aufbau der Gesamteinrichtung wesentlich einfacher und übersichtlicher, und es kann bei dieser Ausführung im Vergleich zum ersten Ausführungsbeispiel an Raum und Gewicht gespart werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Röntgeneinrichtung, beider die Röntgenröhre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehäuse untergebracht sind und die Hochspannung in mehreren zusammenbandagierten, durch leitende ,Schichten getrennten Spulen bzw. Einzelwicklungen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils immer eine zusammenhängende Bandage alle auf höherem Potential gegen Erde liegenden Spulen bzw. Einzelwicklungen des Hochspannungserzeugers und des etwa vorhandenen Heiztransformators sowie sämtliche Verbindungsleitungen einschließlich der Hochspannung führenden Teile der Röntgenröhre mit umfaßt und daß jede dieser nacheinander anzubringenden Bandagen durchgehend mit einer leitenden Schicht überzogen ist, die jeweils mit dem niedrigsten Potential der in den einzelnen Bandagen eingeschlossenen Teile des Hochspannungserzeugers verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den einzelnen Isolierbandagen befindlichen leitenden Steuerungsflächen zugleich zur Steuerung des Potentials :der elektrischen Entladungsröhre dienen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der metallenen Potentialsteuerungsflächen jeweils für die oberste Lage der Isolierbandagen ein einseitig metallisierter Papierstreifen oder eine in die Bandagenstreifen eingelegte dünne Metallfolie verwendet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialsteuerungsflächen durch Aufspritzen eines Metallbelages auf die einzelnen Bandagen gebildet sind, wobei jeweils, um Kurzschlußwindungen zu vermeiden, am Umfang der Spulen durch Abdeckung ein streifenförmiges Flächenstück frei gehalten ist, das unter Zwischenschaltung einer dünnen Isolationsschicht wiederum mit einem mit dem betreffenden Metallbelag leitend verbundenen Metallbelag überdeckt sein kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 193 522, 331 837, 5966o7, 625:271; österreichische Patentschrift Nr. 157 344.
DES6276D 1940-04-27 1940-04-27 Roentgeneinrichtung, bei der die Roentgenroehre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehaeuse untergebracht sind Expired DE898495C (de)

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DE596607C (de) * 1931-11-29 1934-05-11 Siemens & Halske Akt Ges Hochspannungstransformator oder Drosselspule
DE625271C (de) * 1933-02-03 1936-02-07 Koch & Sterzel Akt Ges Hochspannungstransformator, insbesondere Trockenspannungsmesswandler
AT157344B (de) * 1937-01-14 1939-10-25 Transformateurs De Mesure E Wa Hochspannungswandler, insbesondere Meßwandler mit offenem Eisenkern.

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