AT117608B - Spülkopf für subaquale Darmspülungen. - Google Patents
Spülkopf für subaquale Darmspülungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Spülkopf für subaquale Darmspülungen. In dem Stammpatent Nr. 109808 ist eine Tragvorrichtung für subaquale Darmspülapparate unter Schutz gestellt, bei welcher ein den Spülkopf aufnehmender Ring-oder Rahmenteil an zwei quer über die Badewanne laufenden elastischen Kabeln aufgehängt ist. Die bisher für solche Tragvorrichtungen benützten Spülköpfe zeigen den Übelstand, dass sie sich durch harten oder lehmartigen Kot leicht verstopfen, so dass das Darmbad unterbrochen und der Apparat abgenommen werden muss. Das Verstopfen des Sptilkopfes ist in der Hauptsache auf die an dem Spülkopf vorhandenen Ecken, Nischen und toten Räume und die Unbeweglichkeit des Spülapparates zurückzuführen. Um Abhilfe zu schaffen, hat man versucht, einerseits dem Kotanflussrohr einen grossen Durchmesser zu geben und anderseits den Spülkopf mit eigenen an die Wasserleitung anzuschliessenden Druckspülrohren zu versehen, um durch einen Wasserstrahl den im Spülkopf angestauten Kot wegzuschwemmen. Diese Massnahmen machen jedoch die Darmbadevorrichtung kompliziert und unhandlich. Die vorliegende Erfindung beseitigt den oben erwähnten Übelstand der Kotansammlung in einfacher Weise dadurch, dass der am Spülkopf vorn angeordnete Kotablaufstutzen unmittelbar am vorderen Dichtungsrand mit glatter winkel-und nischenfreier Dachfläche angesetzt ist. Hiefür war die Erwägung massgebend, da der Kot am Wasser schwimmt, immer nach oben drängt und daher entlang den zu oberst gelegenen Teilen des Spülkopfes fortgleitet, der Spülkopf an der oberen Wandung keinerlei Nischen und Ecken aufweisen darf, um dem Kot keine Gelegenheit zum Anstauen und Haftenbleiben zu geben. Ferner ist es erwünscht, dass der Spülkopf Lageveränderungen nach allen Richtungen gestattet, weil dadurch gleichfalls Kotstauungen vermieden werden. Es erhält daher der Spülkopf im unteren und hinteren Teile eine im Wesen kugelige Aussenfläche, mit der er auf dem Boden der Badewanne aufruht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schaubilde mit teilweisem Schnitt dargestellt. Der Spülkopf besteht aus einem Hohlkörper a aus geeignetem starrem, halbstarrem oder halbelastischem Material mit einem an dem Körper des Patienten dichtenden kragenartige Rand b. Der Kotabflussstutzen c schliesst vorn unmittelbar an den Dichtungsrand an, so dass eine glatte obere Fläche ohne Nischen und Winkel entsteht und der Kotstrom längs dieser glatten Leitfläche nach vorne ohne Stauung abfliessen kann. Der Stutzen d für das Irrigationsröhrchen c bildet eine Fortsetzung der Bodenwandung des Spülkopfes, das Irrigationsrohr e selber läuft nahe am Spülkopfboden und kreuzt somit nicht mehr wie bisher den Weg des Kotablaufes. Das Röhrchen e ist in dem Stutzen d längsverschiebbar eingesetzt. Die untere und hintere Aussenfläche des Spülkopfes ist kugelig und frei von allen Vorsprüngen ausgebildet, damit der Patient ungehindert jede beliebige Körperhaltung zwischen liegender, sitzender und seitlich geneigter Körperstellung einnehmen kann. Da der Spülkopf übrigens durch elastischen Zug am Körper des Patienten festgehalten wird, so gestattet er letzterem in der Badewanne das denkbar grösste Ausmass allseitiger freier Bewegung.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. In die Tragvorrichtung für subaquale Darmspülapparate nach Patent Nr. 109808 einzusetzender Spülkopf, dadurch gekennzeichnet, dass sein vorne und oben angeordneter Kotablaufstutzen unmittelbar am vorderen Dichtungsrand des Spülkopfes mit glatter, winkel- und nischenfreier Dachfläche derart angesetzt ist, dass in der im wesentlichen waagrechten Gebrauchsstellung des Spülkopfes im Kotablaufstutzen auch in Verbindung mit dem Körper des Badenden keinerlei Nischen oder tote Räume zum Verfangen und Ansetzen der stets nach aufwärts drängenden Kotmassen entstehen können.2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkopf im unteren und hinteren Teil eine kugelige Aussenfläche ohne jedwede Vorragungen aufweist, um die freie Beweglichkeit des Spülkopfes im weitesten Masse zu gewährleisten. EMI2.1
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