AT117189B - Selbstkassierende Verkaufsvorrichtung. - Google Patents

Selbstkassierende Verkaufsvorrichtung.

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AT117189B
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Austria
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container
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lever
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English (en)
Inventor
Ignatz Ing Gonyk
Original Assignee
Ignatz Ing Gonyk
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Description


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  Selbstkassierende Verkaufs vorrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstkassierende Verkaufsvorrichtung jener Art, bei welcher der Warenbehälter über eine Ausgaberinne verschwenkt werden kann, sobald durch die eingeworfene Münze ein den Behälter in seiner Ruhestellung verriegelndes Sperrorgan aus der Bahn des Behälters entfernt worden ist. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Warenbehälter aus seiner Ruhelage gegen eine über der Ausgaberinne in der Höhe der Trennungsebene der beiden untersten Waren- 
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 Seife od. dgl. Zu diesem Zweck braucht bloss die Trennschneide durch ein Messer ersetzt werden, während die übrige Einrichtung der Vorrichtung   vollständig unverändert   beibehalten werden kann. 
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 dung vorteilhaft von einem Gewichtchen gebildet, das an einem unter der Münzeneinwurfrinne angeordneten Balancierhebel aufgehängt ist. Hiedurch ist es möglich, das Sperrorgan zur genauen Prüfung von Münzen, u. zw. insbesondere auch von kleinen   Seheidemünzen,   wie sie z.

   B. beim Verkauf von Seifen-   stückehen   in Betracht kommen, auf deren Gewicht heranzuziehen, wofür das Gewichtchen in leichter Weise genau ausbalanciert werden kann. 
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 gehäuses. 



   An einer Wandplatte 1 ist eine Grundplatte 2 angebracht, die oben einen vorragenden Arm 3 aufweist, an dem ein rohrförmiger Behälter 5 zur Aufstapelung der Verkaufsware in der Weise angelenkt 
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An dem unteren Teil der Grundplatte 2 ist eine rinnenförmige   Entnahll1eschale   17 für die Ware befestigt, in deren oberen Teil eine nach einer   Kreiszylinderfläche   gebogene Führungsfläche 4 eingesetzt ist, die mit ihren abgebogenen Rändern mittels Sehrauben od. dgl. an den Seitenwänden der Entnahme- 
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 behälters   5,   der zu diesem Zweck mit einem nach unten offenen, gehäuseförmigen Unterteil 6 versehen ist, der mit seinen nach unten verlängerten Seitenwänden 6'den Rand der Führungsfläche 4 einschliesst. 
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 fest gelagert, u. zw.

   in solcher Höhe über der   Führungsfläche   4, dass die vorteilhaft   abgeschrägte   Kante des Trennmessers in die Trennungsebene der beiden in dem Behälter zu unterst liegenden Warenpakete oder-stücke fällt. Die Führungsfläche 4 weist eine Ausfallöffnung 16 für die Ware auf. 



   Die durch Münzeneinwurf auslösbare Sperrvorrichtung für die Schwingbewegung des Warenbehälters besteht aus einem in der Bahn des Behälterfusses 6 angeordneten Gewichtchen   20,   das mittels 

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 unten offenen Münzenfänger 26, der unter der Auslauföffnung der Münzenfallrinne 27 der Vorrichtung liegt und zur vorübergehenden Aufnahme der aus der Rinne herabfallenden Münze dient. Unterhalb des
Münzenfängers 26 ist ein an der Grundplatte abnehmbar befestigter Münzenbecher 28 vorgesehen. 



   Um die eingeworfene und in den Münzenfänger 26 einfallende Münze zur Einwirkung auf den Balan- 
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 Der Hebel 29 steht unter der Einwirkung einer nicht gezeichneten Feder, die ihn mit seiner Nase 30 durch eine Öffnung im unteren Teil der ihm gegenüberliegenden Seitenwand des Münzenfängers in dessen Inneres drückt. Es ist klar, dass die vorstehend beschriebene Verriegelungseinrichtung durch eine entsprechend Bemessung der Grösse des   Gewiehtchens   20 leicht so ausbalanciert werden kann, dass dieses erst bei einer dem Gewicht der geforderten Münze entsprechenden Belastung des Balancierhebels 22 angehoben und aus der Bahn des Behälterunterteiles bewegt wird. 



   Zum Ausheben aus dem Münzenfänger besitzt der Hebel 29 einen Fortsatz 32, der in einen Ausschnitt   34   eines Schwinghebels 33 ragt. Der Schwinghebel33, der in einem an der Grundplatte 2 befestigten 
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 gelangt und diesen hiebei entgegen der Wirkung seiner Feder verschwenkt. 



   Der Ausschnitt 34 des Schwinghebels 33 dient zur Begrenzung der Auf-und Abbewegung des Gewichtchens 20 bei Ent-bzw. Belastung des Balancierhebels   21,   der im unbelasteten Zustand die in Fig. 1 dargestellte Stellung, in welcher er in der Bahn des Behälterfusses liegt, einnimmt, wobei der Fort- 
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Die Bewegung des Schwinghebels bei jedesmaliger Betätigung der Vorrichtung kann zum Fortschalten eines Zählrades 42 herangezogen werden, das durch einen am oberen Ende des Schwinghebels 33 federnd gelagerten Schaltzahn 45 bei jedesmaligem Vorschwingen des Hebels 33 um einen Zahn weitergedreht wird.

   Das Zählrad 42 w eist an seiner dem Hebel 46 gegenüberliegenden Seitenfläche einen Fortsatz 50 auf, der in die Ebene eines Hebels 46 mit einem Fortsatz 47 ragt und in bezug auf diesen Hebel bei vollständig gefülltem   Wa   renbehälter durch Verdrehen des Zählrades 42 so eingestellt wird, dass der
Hebel 46 bei Ausgabe des letzten Paketes durch die Öffnungen 49 des Einwurfschlitzes hindurchtritt und denselben sperrt. 



   Die vorstehend beschriebene Sperrvorrichtung ist durch ein in die Grundplatte 2 einhängbares Metallgehäuse 40 (in Fig. 1 bloss in gestrichelten Linien dargestellt) nach aussen abgeschlossen. Das Gehäuse 40 ist an seiner Stirnwand mit einem der Querschnittsform des Behälterfusses entsprechenden Ausschnitt 41 versehen, so zwar, dass, wenn das Gehäuse in die Grundplatte eingehängt und gleichzeitig der Behälter entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 12 in die in Fig. 2 dargestellte Lage, in welcher die Vorderwand des Behälterfusses 6 mit dem Vorderrand der   Führungsfläche   4 abschneidet, gebracht wird, der Fortsatz 39 des Behälterfusses an die Innenfläche der Stirnwand des Gehäuses in Anlage gelangt und das hintere Ende des Behälterfusses von   de : m Ausschnitt 41   eng   umschlossen ist.

   Hjedureh   ist die Ruhelage des Behälters festgelegt, aus welcher dieser nach Einwurf einer Münze gegen die Wandplatte 2 hin bewegt werden kann, wobei der Behälterfuss 6 zum Teil in das Gehäuse eintritt. 



   Die Füllung des Behälters mit Ware kann demnach in einfacher Weise durch Entfernung des Gehäuses 40 erfolgen, dessen Stirnwand hiebei den Fortsatz 39 des Behälterfusses 6 freigibt, so dass der Behälter unter der Wirkung der Druckfeder   12 :   mit seinem Führungsteil 6 über den Führungsteil 4 soweit ausschwingen kann, bis die hintere Wand des Behälterfusses 6 an den Support der   Trennschneide-M an-   
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die in den Einwurfschlitz 27'eingeworfene Münze fällt in den Münzenfänger 26 ein und hebt, wenn sie das entsprechende Gewicht aufweist, das Gewichtchen 20 so hoch an, bis der Fortsatz 32 des Arretierhebels am oberen Rand des Ausschnittes 34 des 
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 freigibt.

   Der Käufer kann nun den Behälter aus der in Fig. 2 dargestellten Lage gegen das Gehäuse 40 verschwenken, wobei die   Trennsehneide   15 in die Trennungsebene der beiden untersten Warenpakete eintritt, so dass der Warenstapel auf die Trennschneide 15 und das auf der   Führungsfläche   4 aufliegende unterste Warenpaket über die Ausfallöffnung 16 geschoben wird, bis es   schliesslich   in die Entnahmerinne 17 fällt.

   Gleichzeitig damit gelangt der Fortsatz 39 des   Behälterfusses   an den in seiner Bahn liegenden 
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 gegen die Grundplatte bewegt und der obere, mit dem Ausschnitt versehene Arm von der Grundplatte wegbewegt wird, wobei der Fortsatz des Arretierhebels 29 mitgenommen und dieser mit seiner Nase aus dem   Münzenfänger   bewegt wird, so dass die Münze aus der Tasche in den Becher fallen kann. Durch das Verschwenken des Hebels 33 wird gleichzeitig der Zahn 45 in das Schaltrad 42 gedrückt und dieses um einen Zahn weitergedreht. 

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   Nach Loslassen des Behälters wird dieser durch die Feder 12 in seine Ruhelage   zurückgeschwenkt,   so dass das Gewichtchen 20 sinken kann und den Eintritt in das Gehäuse verlegt. Gleichzeitig kann auch wieder der Schwinghebel 33 und damit der Arretierhebel in seine Ruhelage   zurückkehren,   in welcher der letztere den Austrittsquerschnitt des   Münzenfängers   verlegt. 
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 Seife od. dgl. Zu diesem Zweck braucht bloss die Trennschneide durch ein Messer ersetzt werden, während die übrige Einrichtung der Vorrichtung vollständig unverändert beibehalten werden kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Selbstkassierende Verkaufsvorrichtung mit einem nach Einwurf einer Münze über eine Ausgaberinne verschwenkbaren und gegen diese offenen, hülsenförmigen Behälter zur Aufstapelung der Ware, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenbehälter aus seiner Ruhelage gegen eine über der Ausgaberinne in der Höhe der Trennungsebene der beiden untersten   Warenpakete oder-stücke   fest angeordnete Trennschneide vorbewegt werden kann, die, in den Warenstapel eintretend, diesen unterstützt, während das unterste Paket oder Stück in die Ausgaberinne fällt.

Claims (1)

  1. 2. Selbstkassierende Verkaufsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Sperrorgan zur Verriegelung des Warenbehälters, gleichzeitig zur Prüfung der es entriegelnden Münze dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan von einem an einem Balancierhebel (22) aufgehängten Gewichtehen (20) gebildet wird, das erst bei einer dem Gewicht der geforderten Münze entsprechenden Belastung des Hebels angehoben wird, EMI3.2
AT117189D 1928-11-08 1928-11-08 Selbstkassierende Verkaufsvorrichtung. AT117189B (de)

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