AT116292B - Plissiermaschine. - Google Patents

Plissiermaschine.

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AT116292B
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knife
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Ezbelent Fils
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Ezbelent Fils
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Plissiermaschine.   
 EMI1.1 
   unangenehmer   Effekt an den Stellen, wo der Wechsel der Faltenbreite eintritt. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Plissieren auf Maschinen mit Vorrichtung zur Verminderung des Messerausschlages, mit welchem jede Falte stets die ihr entsprechende Überdeckung besitzt, ohne Rücksicht auf die Änderung ihrer Breite. Dieses Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass sich die Messer vorerst in dem der zuletzt gebildeten Falte entsprechenden Ausmass   zurückbewegen,   worauf der Zylinderantrieb ausgeschaltet und die Bewegung der Messer so weit fortgesetzt wird, bis ihr Ausschlag der neu zu bildenden Falte   gleichkommt.   
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 bei welcher in den   Mechanismus   zur absatzweisen Bewegung dei Zylinder eine Auskupplungsvorrichtung eingeschaltet ist, die in Tätigkeit tritt, sobald die Vorrichtung zur Verstellung des Ausschlages der Messer in Tätigkeit tritt. 



   Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen der neuen Plissiermaschine dargestellt. Fig. 1 zeigt die Aufeinanderfolge unter sich gleichbreiter Falten, Fig. 2 den Übergang der einen Reihe von Falten bestimmter Breite zu einer neuen Reihe Falten grösserer Breite bei Anwendung der bisher bekannten Mittel, Fig. 3 zeigt den Übergang von einer Faltenreihe bestimmter Breite zu einer neuen Faltenreihe grösserer Breite bei Anwendung des Verfahrens nach vorliegender Erfindung, Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Plissiermaschine zur Ausführung des Verfahrens und Fig. 5 ist eine andere   Ausführungsform   der Maschine ebenfalls in Seitenansicht. 



   Die Faltenbildung geht so vor sich, dass die Zylinder der Maschine während der Vorbewegung der Messer stillstehen und der Teil des Stoffes, der zwischen der   Berühiungslinie   der Zylinder und der Berührungslinie der Messer sich befindet, auf sich selbst umgelegt wird und   dieFalte a, o, b   bildet. Während der   Rückbewegung   der Messer oder Kämme drehen sich die beiden Zylinder und ziehen so die von den Messern gebildete Falte durch und legen sie fest. Bei dieser Mitnahme des Stoffes durch die Zylinder entstellt die Überdeckung b, al der Falte a, o, b, die soeben gebildet wurde.

   Bei der folgenden Vorwärtsbewegung der Messer bilden diese eine neue Falte   a1,   ol,   bl   und bei der darauffolgenden   Rückbewegung   eine neue Überdeckung bl,   a2.   Derselbe Vorgang wiederholt sich, so lange Falten derselben Breite (Fig. 1) gebildet werden sollen. 



   Soll hierauf die Plissiermasehine eine neue Reihe von Falten anderer Breite bilden, so muss dei 
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 Messer wirksam ist. Es ergab sieh hieraus, dass während dieser   Rückbewegung   der Messer die letztgebildete Falte a, o, b (Fig. 2) eine der Breite der neu zu bildenden Falten entsprechende Überdeckung besass, wodurch ein unangenehmer Effekt erzeugt wurde. 

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   Schwinghebel17   in umgekehrter Richtung zum Uhrzeiger, so dass die Pleuelstange 19 die Klinke 22 aushebt und diese über die Zähne des Schaltrades 2. 3 gleitet. Beim Rückgang der Messer schwingt der   Hebel 17   dagegen im Sinne des Uhrzeigers und nimmt die Klinke 22 mit, so dass diese das   Schaltrad. 2. 3   sowie die Zylinder 8 und 9, die unter sich zwangläufig verbunden sind, dreht. 



   Zur Änderung der Faltenbreite kann die Drehachse 11 in bekannter Weise auf dem Hebel 10 verstellt werden, indem man z, B. die   drehachse H   als Schieber ausbildet, der auf dem Hebel 24, der um eine 
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Zur Änderung der Faltenbreite verstellt man den Hebel 24 und nähert ihn den Schiebern 5 bzw. entfernt ihn von denselben. Dies kann selbsttätig oder von Hand geschehen. Bei dem   Ausfuhrungs-   beispiel nach   Mg, 4 : erfolgt die Verstellung   des Hebels 24 selbsttätig mittels eines Zapfens 26, der an einer hinteren Verlängerung des Hebels 24 ansitzt und in eine Nut   27   einer Daumenscheibe   28,   die sieh um die Achse 29 dreht, eingreift.

   Wie oben   ausgeführt   wurde, geschah die   Bewegungsänderung   der Messer 
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 änderung, am Ende des Messerriiekganges, keine   unzeitgemässe Dl'elJUl1g   der Zylinder eintreten kann. Die Vorrichtung, bestehend aus Daumenscheibe und hinterer   Veilängerung   der Klinke, ist lediglich als Beispiel angeführt und kann durch jede andere Ausschaltvorrichtung ersetzt werden, welche in den Mechanismus zur absatzweisen Drehung der Zylinder eingesetzt wird. 



   Fig. 5 zeigt eine Ausfiihrungsfoirn der Maschine, bei welcher der Hebel 24 von Hand verstellt wird. 



  Dies geschieht mittels des   Stellhebels 3"), welcher   um die Achse 34 sich dreht und eine schwingende Bewegung auf den Hebel 24 um seine Achse 25 mit Hilfe der   Zahnräder 35 und   36 und des Zahnsektois 37 veranlasst. Letzterer ist in der   Verlängerung   des Hebels 24 an diesem angebracht. Der Stellhebel 33 kann in jeder beliebigen Lage bei Drehung um die Achse 34 festgestellt werden. Zu diesem Zwecke dient eine Spindel 38 mit Endknopf 39, welche federnd auf den Hebel 33 sich auflegt und ständig nach unten gedriiekt wird. Die Spindel 38 wird durch einen Zahn ausschnitt 40 eines Sektors 41 verriegelt, welcher 
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   Rolle 4. 3   als Bahn dient. Diese Rolle ist am Ende des Winkelhebels 44, der um die Hauptwelle 45 der Maschine sich dreht, aufgesetzt.

   Der Winkelhebel 44 trägt an seinem andern Ende eine Rolle   45,   die sich auf die bogenförmige hintere   Verlängerung   31 der Klinke 22 auflegt. Jedesmal, wenn die Breite der Falten veränderlich werden soll, muss man vor Drehung des Hebels 33 die Spindel 38 aus den betreffenden Zahnausschnitt herausheben. Bei dieser Hubbewegung wird auch die Rollbahn 42 gehoben und damit die Rolle   43, wodurch   der Winkelhebel 44 gedreht wird. Durch die auf das andere Ende des Winkelhebels 44 aufgesetzte Rolle 45 wird die Klinke 22 aus dem Schaltrade 23 ausgehoben. 



   Das Verfahren der Erfindung kann durch andere baulich abweichende Mittel zur Ausführung gelangen, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Faltenbilden auf Plissiermaschinen mit einer   Voriiehtung   zum   Verändern   des   Aussehlages   der Messel, um Falten verschiedener Breite bilden zu können, dadurch gekennzeichnet, dass 
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 worauf der Zylinderantrieb ausgeschaltet und die Bewegung der Messer so weit fortgesetzt wird, bis ihr Ausschlag der Breite der neu zu bildenden Falte gleichkommt, zum   Zwecke, dass   jede Falte stets die entsprechende Überdeckung bei beliebiger Änderung der Breite der Falte besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Plissiermasehine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in den die absatzweise Bewegung der Zylinder schaltenden Mechanismus eine Entkupplungsvorrichtung eingesetzt ist, welche den Schaltmechanismus bei Änderung des Messerausschlages am Ende der Rückbewegung der Messer ausschaltet.
    3. Plissiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, mittels welcher von Hand der Ausschlag der Messer verändert weiden kann, derart ausgebildet ist, dass sie gleichzeitig mit dem Ändern des Messerausschlages auch die Klinke aus dem Zylinderschaltrad aushebt.
    4. Plissiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausheben der Klinke aus EMI3.3
AT116292D 1928-03-07 1928-07-06 Plissiermaschine. AT116292B (de)

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