AT116118B - Weichenstellvorrichtung. - Google Patents

Weichenstellvorrichtung.

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Elektro Thermit Gmbh
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    Weichenstellvorrichtung.   



   Bei Weichen, deren Weichenzungen mit Federkraft an die Schienen   angedrückt   werden, können durch den Bruch der den Druck hervorbringenden Feder oft beträchtliche Betriebsstörungen entstehen. Dies ist insbesondere der Fall bei Federzungenweichen, wo die Federzunge zumeist in ihrer Ruhestellung mit der Spitze zwischen die beiden Schienen zeigt und das Anliegen der Zungenspitze nach der einen oder andern Seite durch den Federdruck der Stellvorrichtung herbeigeführt werden muss.

   Wird eine solche Stellvorriehtung durch Federbruch unbrauchbar, so ist die Weiche gegen die Spitze überhaupt unbefahrbar und grössere Betriebsstörungen sind dann unvermeidlich
Nach der Erfindung wird nun diesem Missstand dadurch abgeholfen, dass von vornherein zwei Federn in den Weichenkasten eingebaut sind, deren jede mit der Weichenstellvorrichtung derart in Eingriff gebracht ist, dass sie in gespanntem Zustande als wirksames Glied der Stellvorrichtung das Anpressen der Weichenzunge an die eine oder andere Schiene der Weiche bewirkt.

   Das Wurzelende der beiden Federn, d. h. die festen Stützpunkte für den Federdruck sind aber nicht wie üblich in der Kastenwand unbeweglich befestigt, sondern sie sind versehieblieh gelagert und derart miteinander mechanisch verbunden, dass   du.   ch entsprechende Umstellung eines Steuerorganes die eine Feder gespannt, die andere entspannt wird, so dass je nach Wahl die eine oder andere Feder in Wirkung gesetzt werden kann. Ein etwaiger Bruch einer der beiden Federn kann nunmehr keinerlei Betriebsstörungen mehr herbeiführen. denn es genügt die Umstellung des Steuerorganes, um die gebrochene Feder ausser Tätigkeit und die zweite Feder in Wirkung zu bringen. 



   Die Fig. 1-3 zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In beiden Beispielen ist A der   Weichenkasten,   B der Drehpunkt der Stellvorrichtung mit dem Stellhebel D, welcher bei   d   die Stellstange C mitnimmt, an deren beiden Enden die Weichenzungenspitzen befestigt sind. F sind die beiden Federn, die sich gegen ihre Wurzelenden E stützen, G ist das umstellbare Steuerorgan der beiden Stützpunkte E. In   Fig. l   und 2 ist die Anordnung einer   Kniel1ebelvorrichtung   dargestellt. Bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ist die rechte Feder in Wirkung und hält in jeder der beiden Stellungen des Stellhebels D die Weichenzunge gegen die eine oder andere der beiden Schienen fest in Anlage.

   Die Weiche wird durch Umlegen der Zunge gestellt und bleibt in jeder Stellung durch   Diuck   der rechten Feder F in fester Anlage gegen die Schiene. Die   inke Feder F dagegen   ist entspannt und tritt in dieser Lage überhaupt nicht in Wirksamkeit. 



   In Fig. 2 ist die gleiche Vorrichtung, jedoch bei umgelegtem   Stenerorgan     G   dargestellt. Nunmehr ist die linke Feder durch Rechtsverschiebung ihres Stützpunkte E zur Wirkung gebracht und betätigt die Stellvorrichtung, während die rechte Feder durch Rechtsverschiebung ihres Stützpunkte E entspannt und unwirksam gemacht ist. 



   In Fig. 3 wirken die Federn mit Rollen auf schräge Gleitflächen, wobei je nach der Stellung des Steuergliedes G, das in seiner zweiten Stellung punktiert gezeichnet ist, nur immer die eine oder die andere der beiden Federn F zur Wirkung kommt. Je nachdem der Stellhebel D links (eingezeichnet) oder rechts umgelegt wird, drückt er die linke oder die rechte Weichenzunge gegen die Schiene. In jeder dieser Stellungen ist die Weiche   aufschneidbar und schnellt durch den Federdruck wieder   in dip alte Stellung zurÜck.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Weichenstellvorrichtung mit zwei in Stellkasten angeordneten Federn, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurzelenden der Federn verschiebbar gelagert und derart miteinander mechanisch verbunden sind, dass durch Umstellung eines Steuerorganes die eine Feder entspannt, die andere gespannt wird, wobei die gespannte Feder die Umstellung der Weiche nach beiden Richtungen bewirkt, während die andere Feder als Reserve dient. EMI2.1
AT116118D 1927-12-24 1928-11-03 Weichenstellvorrichtung. AT116118B (de)

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AT116118D AT116118B (de) 1927-12-24 1928-11-03 Weichenstellvorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT664U1 (de) * 1994-10-12 1996-03-25 Martin Dipl Ing Trebichavsky Schubkarren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT664U1 (de) * 1994-10-12 1996-03-25 Martin Dipl Ing Trebichavsky Schubkarren

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