AT115743B - Selbstverkäufer mit Münzenprüfer und einer Sperrvorrichtung, welche den noch gefüllten Selbsverkäufer zu vorher bestimmten Zeiten außer Betrieb setzt. - Google Patents

Selbstverkäufer mit Münzenprüfer und einer Sperrvorrichtung, welche den noch gefüllten Selbsverkäufer zu vorher bestimmten Zeiten außer Betrieb setzt.

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AT115743B
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Inventor
Edmund Dr Szeparowicz
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Edmund Dr Szeparowicz
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Description


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  Selbstverkäufer mit   Nunzenprüfer   und einer Sperrvorrichtung, welche den noch gefüllten Selbstverkäufer zu vorher bestimmten Zeiten ausser Betrieb setzt. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Selbstverkäufer mit   Münzenprüfer   und einer Sperrvorrichtung, welche den noch gefüllten Selbstverkäufer zu vorher bestimmten Zeiten ausser Betrieb setzt, und besteht hauptsächlich darin, dass die eingeworfenen Geldstücke nicht nur auf ihre Grösse, Dicke und Metallart, sondern auch auf ihre   Prägung   untersucht werden. Ferner gestattet die erfindunggemässe Sperrvorriehtung eine zeitweise gewollte und selbsttätige Ausserbetriebsetzung des noch gefüllten   Selbstverkäufers   zu vorher bestimmten Zeiten, welche entweder durch Verschliessen der Einwurföffnung oder durch eine Unterbrechung des Geldkanals bewirkt wird, die ein Zuführen der Münze zur Auslösevorrichtung verhindern. 



   Die   Erfindungsgegenstände   sind in den Zeichnungen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 die Seitenansicht des Selbstverkäufers mit dem Münzenprüfer und der Auslösevorrichtung ; Fig. 2 die Vorrichtung für die Prüfung der Münze auf die Prägungseigenschaft ; Fig. 3 ein Detail für die   Prägeprüfung   ; Fig. 4 und Fig. 5 die beiden Sperrvorrichtungen zur Ausserbetriebsetzung des noch gefüllten Selbstverkäufers. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Selbstverkäufers für einen verlangten Geldeinwurf von zwei EinschiIlingstücken. 



   Das erste in die Einwurföffnung gelegte Geldstück gelangt durch den Geldkanal über einen Magneten und weiters über eine zu leichte Geldstileke aufhaltende Waage 0 in die Lage E, in welcher das   Geldstück   vom richtigen Gewicht durch einen Arm der Waage D gehalten wird. Zu schwere Stücke verschwenken diesen Arm und fallen wirkungslos ab.

   In dieser Lage wird nun die Prüfung auf Prägung vorgenommen, u. zw. derart, dass durch den Eingriff des   Prüfhebels   in die Prägung des   Geldstuckes   dieses auf einer Unterlage gegen eine Abfallöffnung fortbewegt oder die eine Abfallöffnung freigebende Unterlage selbst unter dem festgehaltenen   Geldstück weggezogen wird.   Der Prägeprüfer (Fig. 1 und 2) besteht aus einem um die Achse G drehbaren doppelarmigen Hebel, der auf den einen Arm F mehrere Stifte 1, 2, 3 und am andern Arm einen als Rüekziehgewicht ausgebildeten Vorsprung J trägt. 



  Seine Betätigung erfolgt durch einen in die Schwenkbahn des Armes F hineinragenden und durch das Gehäuse geführten Drücker H. Durch   Drücken   schiebt sich dieser in einer Führung nach links, stösst an eine kurvenartige Erhöhung des Armes F und dreht dadurch den Prägeprüfer entgegen dem Uhrzeigersinn solange, bis die Stifte in die Oberfläche der Münze eingreifen und die obere Fläche des Vorsprunges J am Drücker sich anlegt. Zugleich ist die Fläche J'des Vorsprunges J am Hebel in Eingriff mit dem abgesetzten Teil des   Drückers   gekommen, so dass bei weiterem Drücken auch der Hebel F sich weiter nach links mitversehiebt. Die in die Prägung eingreifenden Stifte nehmen nun die Münze bei dieser Bewegung mit und drücken sie gegen die Klappe K, die mit einer Wiege L fest verbunden und um den Zapfen M drehbar ist.

   Zwischen dem Geldstück und der Wiege L befindet sich eine ganz dünne Verlängerung B' (Fig. 2) der Seitenwand des Kanals B. Das Geldstück dreht nun diese Klappe K unter Überwindung der Kraft einer nicht gezeichneten Feder in die Lage   1-2,   wobei die gleichfalls verschwenkte Wiege L eine Art Brücke zu dem   Stücke   3-4--5-1 bildet, indem sie die dazwischen liegende Öffnung 0 verschliesst. Im weiteren Verlaufe der   Drückerbetätigung   wird das Geldstück von der Wiege abgezogen und gelangt nun auf das Stück 1-3-4-5 in eine Lage 6. Die Klappe K samt der Wiege L wird dadurch frei und kann sich unter Einwirkung der genannten Feder wieder schliessen. Hört nun der Druck auf den 

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 Drucker auf, so zieht diesen eine Feder wieder in seine Ruhelage zurück.

   Dass der Drücker auch den Hebel mit seinem Prüfer in dessen Ausgangslage   zurückbringt,   wird dadurch erreicht, dass ein gefedeiter 
 EMI2.1 
 Drückerstange heraustritt und, in die Bahn des   Vorsp. unges   J des Hebels hineinragend, diesen bis zur Ausgangsstellung mitnimmt. Das Geldstück tritt ebenfalls seinen Rückweg an, da die Stifte zu Beginn dieser Bewegung noch in die Prägung eingreifen. Diesmal fehlt aber die Brücke (die Wiege) zwischen 1-3-4-5 und der geschlossenen Klappe K. Das   Geldstück   fällt durch die Öffnung 0 und gelangt zur Auslösevorrichtung. 
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 und fallen ab. Wirft man nun ein zweites Geldstück ein, so gelangt es, nachdem es auf die Prägung geprüft wurde, in die Lage 9 der Auslösevorrichtung.

   Durch Betätigen des   Drückers R wird   das Geldstück 9 gegen die-Klappe S bewegt, welche den um den Zapfen X drehbaren Hebel T in die strichliert gezeichnete Lage schiebt. An seinem unteren Ende ist ein Hebel Y angebracht. Unter dem   Warenschacht   Z befindet sich eine Führung 10-11, in welcher das andere Ende des Hebels Y gleiten kann. Rechtwinkelig zum Hebel und mit ihm fest verbunden ist eine Stange   1 : 3 angebracht, welche   an ihrem Ende einen beweglichen Ansatz, das Auswurforgan 14, trägt, das sich   vor der Ausnehmung   des Schachtes Z befindet. 



  Das   Auswurforgan   besteht aus einer scharnierartigen Platte und ist mit der   Stange 18 durch   eine Feder derart drehbar verbunden, dass es nur in einer   Richtung schwenkbar ist und sohin   auf seinem Wege in der   Richtung 10-11   (Fig. 1) an das unterste Warenpaket des Schachtes Z anstossend, sieh umklappt. Am Ende dieser Bewegung stellt sich das   Auswurforgan   wieder in seine lotrechte Ruhelage und wirft beim   Rücksehwingen   des Hebels T die Ware aus. Dieses   Rückschwingen   tritt dann ein, wenn das Geldstück seine   Führung   verlassen hat und es vermöge seines Eigengewichtes aus dem Schlitz des Hebeln herausgefallen ist.

   Die Massen des Hebels müssen naturgemäss derart verteilt sein, dass das Ruckschwingen mit der genügenden Stärke für das Auswerfen der Ware erfolgt. 



   Die ferner angeordnete Sperrvorrichtung', welche den noch gefüllten Selbstverkäufer zu volher bestimmten Zeiten selbsttätig ausser Betrieb setzt, ist in der einen Art in Fig. 4 dargestellt. Es soll beispielsweise der Selbstverkäufer während   bestimmter Tagesstllnden Ware   abgeben, wie etwa von 12-16 Uhr und von 22-7 Uhr. Zu diesem Zwecke wird durch einen Schieber   27,   der ansonsten die   Einwurföffnung   verschliesst, diese beispielsweise in Abhängigkeit von einem Uhrwerk zeitweise freigegeben. Der Schieber 
 EMI2.3 
 und 30 im Eingriff steht, fest verbunden. Diese beiden Zahnräder stehen durch   Zahnradsektoren 54,   55, 56 und 57, fallweise in   bewegungsübertragender Verbindung mit   den Zahnrädern 31 und 32, die wieder durch das Zahnrad 33 z.

   B. mit einem Uhrwerk in Verbindung stehen. Es befinden sich auf der Vorderseite des Zahnrades 31   ? zwei mit einer entsprechenden   Anzahl Zähnen versehene Zahnradsektoren 54 und 55, die auf die verlangte Zeit einstellbar sind ; also z. B. für 7 Uhr und 16 Uhr, und auf der   rückwärtigen   Seite des Zahnrades 32 gleichfalls einstellbar, zwei Zahnradsektoren 56 und   J'/,   eingestellt für 12 Uhr und 22 Uhr. Drehen sich nun die beiden Zahnräder innerhalb von 24 Stunden einmal um, so gelangen die beiden Sektoren mit ihren Zähnen in den verlangten Zeitpunkten mit dem Zahnrade 29 bzw. 30 in Eingriff. Es wird dadurch jeweils ein oder das andere Rad eine Teildrehung vollführen, welche Bewegung über die Zahnstange 28, auf den Schieber 27 übertragen wird, wodurch das Öffnen bzw.

   Schliessen der Einwurföffnung bewirkt ist. 



   Die   Ausserbetriebsetzung   durch eine Unterbrechung des Geldkanals erfolgt mit den gleichen Antriebsmitteln wie jene durch   Verschliessen   der Einwurföffnung (Fig. 5). Der Geldkanal erhält eine durch die Zahnstange beeinflussbare Klappe 34, welche an der oberen Platte desselben drehbar gelagert und dessen Ende mit der Zahnstange gelenkig verbunden ist. Durch Verschieben der Zahnstange kann nun jeweils die Klappe verschwenkt und sohin für eine Führung der Münzen unwirksam gemacht werden, so dass die Münzen aus dem Kanal herausfallen   und   zwecks   Rückerstattung an den   Käufer in den Auswurfraum geleitet werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Selbstverkäufer   mit Münzenprüfer und einer   Sperrvorriehtung,   welche den noch gefüllten   Selbstverkäufer   zu vorher bestimmten Zeiten ausser Betrieb setzt, dadurch gekennzeichnet, dass die   Scheidung der   mit einer Prägung versehenen Münzen von solchen ohne Prägung ein beweglicher Prägeprüfer vollzieht.

Claims (1)

  1. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Scheidung der Münzen nur die mit Prägung versehenen Münzen der Bewegung des Prägeprüfers folgen.
    3. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Prägeprüfer sich auf die Münze legt und diese, falls sie eine Prägung hat, festhält und, falls er sich nun selbst in der EMI2.4 4. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Münze liegende Prägeprüfer die mit einer Prägung versehene Münze festhält und diese an der Mitnahme durch EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT115743D 1927-04-15 1927-04-15 Selbstverkäufer mit Münzenprüfer und einer Sperrvorrichtung, welche den noch gefüllten Selbsverkäufer zu vorher bestimmten Zeiten außer Betrieb setzt. AT115743B (de)

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