AT115478B - Selbstkassierende Telephonsprechstelle. - Google Patents

Selbstkassierende Telephonsprechstelle.

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AT115478B
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Elin Ag Elek Ind Wien
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Description


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   Die Erfindung betrifft weitere Ausgestaltungen solcher selbstkassierender Fernspreehstellen, deren Gesprächsdauer durch den Ablauf eines Zeitschalters begrenzt wird (österreichische Patentschrift Nr. 104936) und bezweckt im besonderen die Anpassung solcher Fernsprechstellen für den Anschluss an vollautomatische Anlagen. Für solche wurde es bereits vorgeschlagen, die Anrufbereitschaft durch Öffnung einer   Kurzschlussbrücke   über das Impulsrad bei   Münzeneinwulf   durch den Münzenhebel herstellen zu lassen. 



   Die Erfindung sieht im Gegenteil hiezu nach erfolgtem Wahlvorgang unter gleiehzeitiger Herstellung der   Gespräehsbereitsehaft   die Schliessung einer   Kurzschlussbrücke   für das Impulsrad zu dem Zwecke vor, einen zweiten Anruf ohne neuerlichen   Münzeneinwurf unmöglich   zu machen. Zu diesem Behufe bewirkt ein als Taster oder Münzenhebel ausgebildetes Steuerorgan gleichzeitig die Aufhebung eines Mikrophonkurzschlusses, die Auslösung des   Zeitschalters   und die Schliessung des   Impulsradkurzschlusses.   



   Soll dabei die Herstellung der Wahlbereitschaft schon von der Entrichtung einer Gebühr abhängig gemacht werden, so werden zwei   Kurzschlussbrücken für das   Impulsrad angeordnet, von denen die eine vor der Wahl durch   Münzeneinwurf   unterbrochen, die zweite dagegen nach der Wahl durch einen Taster geschlossen wird. 



   Nach einer anderen Ausführungsart soll erfindungsgemäss eine selbstkassierende Fernsprechstelle mit   Zeitschalter   in solcher Art geschaltet werden, dass zur Herstellung der Anrufbereitschaft und der Sprechbereitschaft die Entrichtung verschieden abgestufter Gebühren erforderlich wird, zu welchem Zwecke zwei Münzenhebel vorgesehen werden, deren Rückstellung gemeinsam erfolgt und von denen der eine eine   Kurzschlussbrücke   für das Impulsrad, der zweite dagegen einen Mikrophonkurzschluss steuert. 



  Überdies werden noch gemäss der Erfindung Vorkehrungen getroffen, welche unter anderem die Abschaltung der Station nach dem Verlassen der   Telephonzelle   und eine Sicherung gegen Verlust einer vorzeitig eingeworfenen Spreehgebühr bezwecken. Desgleichen werden z. B. auch zur Verhinderung einer Deformation des   Münzenhebels   und einer Fehlregistrierung der Anzahl der eingeworfenen Münzen Massnahmen vorgekehrt. 



   Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 5 mehrere beispielsweise Schaltungen im Schema dargestellt. Fig. 6 zeigt die Einrichtung zur Verhinderung des vorzeitigen Münzeneinfalles in teilweisem Schnitt, Fig. 7 eine Einrichtung zum Kassieren mehrerer   Münzen   für verschiedene Sehaltzweeke, Fig. 8 eine Darstellung einer besonderen Verbindung des Gestänges mit den Kontakten, Fig. 9 und 10 eine besondere Anordnung zum Festhalten und Auslösen des Münzenhebels in den zwei Gebrauehsstellungen, Fig. 11 eine besondere Verbindung des Münzenhebels mit der Registriereimichtung. 



   Die Fig. 1 zeigt eine Schaltung für Vollautomaten mit begrenzter   Gespräehsdauer   und auf ein   Gespräch   begrenzter   Gesprächszahl,   wobei der Passivverkehr nur gegen Geldeinwurf   ermöglicht   wird, indem eine vom Münzenhebel 3 aufzuhebende Unterbrechung in der Hauptleitung vorgesehen ist. Die Schaltung gestattet mit einem   Münzeinwulf   nur die Führung eines einzigen, zeitlich begrenzten Gespräches, 
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 vom Taster T aus über die Hebel 70', 22"betätigt wird.

   Nach erfolgtem Wahlvorgang wird der Taster T betätigt, wodurch der Bremshebel der die Gespräehszeit begrenzenden Uhr Z zum Abfall gebracht wird und einerseits durch Trennung des Kurzschlusses 51,   51 a Über   das Mikrophon   M   der   Sprechverkehr     ermöglicht,   anderseits gleichzeitig das Impulsrad i durch Schliessen der beiden Kontakte 80', 80'a kurzgeschlossen wird. so dass ein zweites Gespräch bzw. Anruf ohne neuerlichen Miinzeinwurf verhindert wird. 

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  Das Aufheben des Bremshebels der Uhr Z darf in diesem Falle, wie im Patent Nr. 104936 beschrieben, erst beim Verlassen der Zelle vom Trittmechanismus aus vorgenommen werden, wobei auch gleichzeitig das Uhrwerk aufgezogen und der Münzenhebel 3 rückgestellt wird oder durch   Betätigung   eines (nicht dargestellten) Handhebels, wenn das Uhrwerk Z bereits abgelaufen ist und die Sprechstelle weiter in Anspruch genommen werden soll, wobei ebenfalls das Uhrwerk Z aufgezogen wird. Für eine weitere Benutzung ist ein neuerlieher Geldeinwurf notwendig. Bei dieser Ausführungsform ist ein Passivverkehr an den Einwurf der Spreehgebühr gebunden. 



   Da bei öffentlichen Sprechstellen das Aufhängen des Hörers vergessen werden   kann,   wodurch die Station dauernd unter Strom steht und eventuell von der Zentrale abgeschaltet wird, ist in der Hauptleitung ein vom Tritthebelgestänge der Sprechstelle aus betätigter   Trennschalter G vorgesehen, welcher   nach dem Verlassen der Telephonzelle unabhängig von den beschriebenen Ausschaltungen die Leitung unterbricht. 



   In Fig. 2 ist der gleiche Apparat dargestellt, nur mit dem Unterschiede, dass im Passivverkehr kein   Münzeneinwurf   geleistet werden muss, da die beiden Kontakte 80,   SOcr   eines zweiten Kurzschlusses über das   Impulsrad vom Münzenhebel. 3 gesteuert   werden, der sohin nur bei   Einleitung eines Aktivverkehres   zu betätigen ist. 



   Gemäss Fig. 3 werden   dieselben Schaltbedingungen   wie jene   gemäss   Fig. 1 dadurch erfüllt, dass der dort beschriebene Doppelumschalter nicht von einem Taster, sondern vom   MÜnzenhrbel3 unmittelbar   gesteuert wird. Diese Anordnung hat noch den bekannten Vorteil. gegenüber jener nach Fig.   l.   dass die Sprechgebühr nicht im voraus, sondern erst nach hergestellter Verbindung eingeworfen werden   muss.   so dass im Falle der Störung der Spreehstelle der Münzeneinwurf überhaupt unterbleibt. 



   Zu diesem Zwecke ist die eigentliche Wählerleitung A B n icht unterbrochen, sondern es   kann   durch Abheben des Hörers vom Haken sofort, ohne vorherigen Geldeinwurf, der gewünschte Teilnehmer angerufen werden. Erst wenn sieh dieser meldet, muss, um den   Mikrophonkurzschluss. 51, 51 a aufheben   zu können, die Gebühr m eingeworfen werden. Durch den Abfall der   Münzen, vollführt   der Münzenhebel 3 
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 in Anspruch genommen werden, so muss der Mechanismus rückgestellt und nach erfolgtem Wahlvorgang ein neuerlicher Münzeneinwurf geleistet werden.

   Bei diesem Apparat ist nun die Möglichkeit gegeben, dass durch vorzeitigen Einwurf der   Sprechgebühr   und des dadurch erfolgenden Kurzschliessens des Impulsrades i, der Apparat für den Aufruf überhaupt nicht benutzt werden kann und mithin die   Spreehgebühr   verlorenginge. Dieser Übelstand wird gemäss Fig. 6 durch eine cinfache Vorrichtung behoben. Die Münzen können in diesem Falle nicht von vornherein in den Apparat eingeworfen, sondern nur in ein   zur Aufnahme   von Münzen ausgebildetes, mit Schlitz 82 versehenes Stück 83 eingelegt werden, wo sie den weiterenWeg durch einen vorgeschobenen Riegel M versperrt finden und vollführen daher vorderhand gar keine weitere Funktion.

   Erst nach beendetem Wahlvorgang und Meldung des gewünschten Teilnehmers, wird der schon erwähnte Taster T betätigt, welcher den Münzen durch Verschwenkung des Riegels 84 den Weg freigibt und diese dann durch Einfallen in den Mechanismus und Betätigung des   Münzenhebels. 3   die bereits erwähnten Funktionen bewirken, d. h., den   Mikrophonkurzschluss   51, 51a öffnen und den Kurz- 
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 Spreehgebühr möglich. 



   Gemäss Fig. 4 ist die Aufhebung der   Kurzschlussbrücke   über das Impulsrad   i   ebensowohl wie jene über das Mikrophon M nur in Abhängigkeit von einem Münzeneinwurf möglich. Eine derartige Schaltung findet Anwendung, falls die Sprechstelle nur auf Grund des Einwurfes mehrerer Münzen   H :,   benutzbar ist. Die in Fig. 4 dargestellte Schaltung gestattet die Führung   mehrerer, zeitlich begrenzter Gespräche   und einen Passivverkehr nur gegen Geldeinwurf. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass dieser Apparat ohne Einwurf von mindestens einer Münze nicht betätigt werden kann. Zu diesem Zwecke ist ein zweiter   Münzenhebel   notwendig, welche Ausführung in Fig. 7 dargestellt ist.

   Die Grundgebühr (eine Münze) setzt den oberen Münzenhebel 3'in Bewegung, der über einen Schwenkhebel   S3   in weiterer Folge eine Fallklappe 86 auslöst. Diese hebt durch Abfall und Trennung der beiden   Kon-   takte   80,     SO     den Kurzschluss über das Impulsrad   i   auf. Die eingeworfene   Grundgebühr   bleibt bis auf weiteres auf der unteren Waage 3 liegen. Wenn sich nach erfolgtem Wahlvorgang der gewünschte Teilnehmer meldet, wird die eigentliehe Spreehgebühr eingeworfen. Die Münzen sammeln sich auf der unteren Waage, bewirken die bekannte drehende Bewegung des   Münzenhebel   3 und weiters die Aufhebung des Kurzschlusses (Kontakte 51, 51a) über das Mikrophon M.

   Der gegenseitige Sprechverkehr ist nunmehr   'reigegeben.   Die Rückstellung sowohl des Hebels   3'wie   des   Hebels. 3   erfolgt gemeinsam beispielsweise lurch Gelenksverbindung der beiden Hebel. Im Passivverkehr ist die Benutzung an den Einwurf der Spreehgebühr gebunden. 



   Die Schaltung gemäss Fig. 5 ist die gleiche, wie jene in Fig. 4 mit dem Unterschied, dass hier mit   inem   Geldeinwurf nur ein Gespräch möglich ist. 

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 hebel vom Trittmechanismus aus beim Verlassen der Zelle angehoben. Hiebei wurde auf den Münzenhebel 3 ein Druck nach aufwärts ausgeübt, wodurch bei einer Ansammlung von Münzen im Münzensehacht eine Deformierung des   Münzensehachtes   oder des Münzenhebels herbeigeführt werden konnte. Zur Vermeidung dieses   Hjelstandes   wird gemäss Fig. 9 und 10 der Magnet A. der den Münzenhebel in der Arbeitstellung hält, beweglich angeordnet, wobei dessen Lagerplatte mit dem Trittmeehanismus in Verbindung steht und von diesem verschwenkt wird.

   Der Magnet   A   ist auf einer um eine Achse 91 schwenkbaren Lagerplatte   ?   befestigt und wird durch eine Schraubenfeder 93 in seine oberste Stellung gezogen, welche durch einen Anschlagstift 94 in dem Schlitz   96   der Platte 92 bestimmt ist. 



   Bei dem bereits im Patent Nr. 104 936 beschriebenen Apparat kann die   Rückstellung   des Münzen- 
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 der Unruhe, an-Stelle wie bisher vom Trittgestänge oder eines dem gleichen Zwecke dienenden separaten Handhebels auch vom   Hakenumschalter     1,   auf welchem der Hörer aufgehängt wird, bewerkstelligt werden oder es können beide Konstruktionen nebeneinander funktionieren. Fig. 8 zeigt eine solche Einrichtung. wo die   vorbesehriebenen   Funktionen nur vom Hakenhebel 1 allein durch Aufhängen oder Abnehmen des Hörers veranlasst werden, so dass sowohl das Trittgestänge als auch der erwähnte Handhebel entfallen   kann.

   Durch Aufhängen   des Hörers auf den Haken   1   nach beendetem Gespräch wird einerseits der Magnet-4, welcher den Hebel 3 arretiert hält, von diesem abgezogen, wodurch sich der Hebel 3 infolge ungleicher Balance in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, anderseits wird ein Gestänge 87 mitgenommen, welches über eine einfache Hebelübersetzung 88 das Uhrwerk Z aufzieht, den   Bremshebel 22'emporhebt   und an der Nase 89 des Hebels 90 verriegelt. Durch die Rückstellung des Hebels 3 werden auch die Kontakte   oJ,-Ha   und 80, 80a umgeselhaltet, d. h., der Kurzschluss über das Impulsrad i aufgehoben, hingegen das Mikrophon M kurzgeschlossen.

   Zur neuerliehen Inanspruchnahme des Apparates braucht nur der Hörer vom Haken 1 abgehoben werden, wodurch infolge   Schliessung   der Kontakte   ba, b4   die leitende Verbindung mit der Zentrale hergestellt ist und der gewiinsehte Teilnehmer gerufen werden kann. Gleichzeitig mit dem Abheben des Hörers wird auch der Magnet   A   in seine Arretierstellung gebracht, ebenso der Bremshebel 22'freigegeben, welcher jedoch vorderhand an der Nase 89 verriegelt ist. Erst nach dem Wahlvorgang und Meldung des Teilnehmers werden durch Betätigung des Tasters T die Münzen zum Einfallen in den Apparat gebracht, wodurch der   Münzenliebel 3   die weiteren Funktionen. wie Entriegelung des Bremshebels   22'und Umschaltung   der Kontakte 51,   51 a   und 80, 80a besorgt. 



   Der Apparat kann aber auch (in der Zeichnung nicht dargestellt) so ausgebildet werden, dass nur ein Gespräch   möglich   ist, die Gebühr im voraus eingeworfen wird und das Tritthebelgestänge weggelassen wird. Das Aufziehen des Uhrwerkes Z und das Hochheben des Bremshebels 22'geschieht in diesem Falle ebenfalls vom   Hörmusehelumschalter,   während das Abwerfen des Bremshebels   22'und   damit verbunden die Aufhebung des Kurzschlusses   Jjf, s über   das Mikrophon M vom Taster T aus geschieht. Bei der Betätigung des Tasters T wird aber auch der Münzenhebel 3 rückgestellt.

   Derselbe kann in diesem Falle vorzugsweise statt mittels Magnet   A   mittels eines mit Nase versehenen Hebels arretiert werden, auf welchen der Taster T so einwirkt, dass beim Betätigen desselben der Arretierhebel den Münzenhebel 3 freigibt und dieser infolge seines   ungleichen   Gewichtes   zurückschwingt,   wodurch der Kurzschluss 80, 80a über das Impnlsrad i wieder hergestellt wird, so dass eine neuerliche Verbindung nicht möglich ist. 



   In der in Fig. 9 veranschaulichten Stellung befindet sich die Einrichtung, wenn der Trittmechanismus beim Betreten der Zelle belastet wird. Nach erfolgtem   Münzeneinwurf   bewegt sich der   Miinzenhebel 3   mit seinem längeren Arm nach abwärts und wird in seiner untersten Stellung durch den Magneten   A   arretiert. Beim Verlassen der Zelle, bzw. wenn der Trittmeehanismus durch das Absteigen entlastet wird, nimmt die Einrichtung die Stellung gemäss Fig. 10 an. Die Trittstange 15 sowie das Verbindungsstück 96 wird in diesem Falle vom Trittmechanismus aus mittels Federkraft nach aufwärts geschoben. Dieses 
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   baren Teil 92 mit dem Magneten A   verdreht.

   Durch diese Bewegung wird der Münzenhebel 3 freigegeben, welcher sich nun nach aufwärts bewegt und die Ausgangsstellung für einen neuerlichen Münzeneinwurf einnimmt. Der Vorteil dieser neuen Einrichtung besteht darin, dass nunmehr der Münzenhebel voll-   ständig unabhängig   von der Rückstellvorrichtung bleibt und im Falle von Ansammlungen von Münzen einfach in seiner belasteten Stellung verbleibt.

   Es wird dadurch nicht nur verhindert, dass der Münzenschacht durch einen ausgeübten Druck beschädigt wird, sondern es wird auch erreicht, dass bei Münzenansammlungen durch das Verweilen des Hebels 3 in seiner Kontaktstellung keine Störung des Apparates eintritt, was natürlich vorzuziehen ist, während, wenn die Waage 3 gewaltsam zurückgestellt und die   Münzen zusammengepresst   werden, letztere sich dann verklemmen und den Waagebalken nicht mehr nach abwärts drücken, auch wenn die Aufhebevorrichtung nicht mehr hinderlich ist, so dass die Kontakt-   unterbrechung   bleibt und der Apparat gestört ist. 



   Entsprechend der Sperrung der Münzen vor deren   Kassierung   gemäss   Fig. G kann   eine Anordnung auch bei allen beschriebenen Schaltungen verwendet werden, wonach die Münzen nach der Verschwenkung des   Hebels. 3 zunächst noch   auf diesem liegen bleiben und bei gestörtem Apparat sodann durch einen 

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 Taster oder durch   Rückstellung   des Gestänges die Münzen anstatt in die Kasse durch einen seitlichen Kanal wiedergewonnen werden können. 



   Die Zählung der eingeworfenen Münzen durch einen in den Münzkanal ragenden Schalthebel eines bekannten Registrierapparates hat den Nachteil, dass beim gleichzeitigen Einwurf mehrerer Münzen der erwähnte Schalthebel, des Registrierapparates beim   Hintereinanderauftreffen   mehrerer Münzen falscher Weise mehrfach verschwenkt wird und demnach falsche Ablesungen gestattet. Zur Verhinderung dieses Umstandes wird gemäss Fig. 11 der Schalthebel 62 des Registrierapparates   r mit   dem Münzenhebel. 3 direkt gekuppelt, so dass unabhängig von der Anzahl der gleichzeitig eingeworfenen Münzen jeweils immer nur die Ingangsetzung des Apparates durch Verschwenkung des Hebels 3 registriert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstkassierende Fernsprechstelle für vollautomatische Zentralen mit einem schaltbaren, die   Gesprächsdauer   begrenzenden Zeitsehalter und mit sehaltbaren Kurzschlussbrücken über das Impulsrad und    Über.   das Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach erfolgtem Wahlvorgang zu betätigendes Steuerorgan (Taster T, Fig. 1, 2 oder Münzenhebel   3,   Fig. 3) gleichzeitig die Auslösung des Zeitschalters und die Herstellung des Kurzschlusses über das Impulsrad sowie die Unterbrechung eines das Mikrophon überbrückenden Kurzschlusses bewirkt, um die   Gespräehsbereitschaft   herzustellen und einen zweiten Anruf ohne neuerlichen Münzeneinwurf unmöglich zu machen.

Claims (1)

  1. 2. Selbstkassierende Fernsprechstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Impulsrad durch zwei Kurzschlüsse überbrückt ist, von denen der erste durch einen Taster (T, Fig. 2) nach erfolgtem Wahlvorgang geschlossen wird, während der zweite vom Münzenhebel geregelt und zwecks Herstellung der Wahlbereitsehaft vor der Wahl durch Münzeneinwurf geöffnet wird.
    3. Selbstkassierende Fernsprechstelle für vollautomatische Zentralen mit einem schaltbaren, die Gespräehsdauer begrenzenden Zeitschalter und mit schaltbaren Kurzschlussbrücken über das Impulsrad und über das Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Brücken (80 bzw. 51, Fig. 4, 5) durch je einen besonderen Münzenhebel gesteuert werden, deren Rückstellung gemeinsam erfolgt, um die Herstellung der Anrufbereitschaft und der Sprechbereitschaft von der Entrichtung verschieden abgestufter Gebühren abhängig zu machen.
    4. Selbstkassierende Telephonsprechstelle nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine vom Uhrwerkschalter und Münzenhebel unabhängige, vom Trittgestänge aus betätigte Unterbreehung (G) für die Leitung.
    5. Selbstkassierende Telephonsprechstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Schaltvorgänge lediglich durch ein mit dem Hörerhaken in Verbindung stehendes, auf Zeitschalter und Unterbrechungskontakte gleichzeitig einwirkende Gestänge erfolgt.
    6. Selbstkassierende Telephonsprechstelle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperre für die in den Apparat eingelegten Münzen, deren Kassierung gleichzeitig mit der Einschaltung des Apparates durch Tasterdruck erfolgt (Fig. 6).
    7. Selbstkassierende Telephonsprechstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststellmagnet für den Münzenhebel auf einer vom Trittgestänge verschwenkbaren Lagerplatte, d. li. gleichfalls schwenkbar gelagert ist.
    8. Selbstkassierende Telephonspreehstelle nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Münzenhebel mit dem Schalthebel eines Registrierapparates unmittelbar zusammenwirkt.
AT115478D 1926-05-25 1926-05-25 Selbstkassierende Telephonsprechstelle. AT115478B (de)

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