AT114518B - Klinkenschaltwerk für Gattersägen. - Google Patents

Klinkenschaltwerk für Gattersägen.

Info

Publication number
AT114518B
AT114518B AT114518DA AT114518B AT 114518 B AT114518 B AT 114518B AT 114518D A AT114518D A AT 114518DA AT 114518 B AT114518 B AT 114518B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pawl
pawls
lever
switch mechanism
ratchet
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Lein
Original Assignee
Johannes Lein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johannes Lein filed Critical Johannes Lein
Application granted granted Critical
Publication of AT114518B publication Critical patent/AT114518B/de

Links

Landscapes

  • Sawing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Klinkenschaltwerk für Gattersägen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Klinkenschaltwerk für Gattersägen, bei dem zwei entgegengesetzt wirkende Schaltklinke mit einem Schaltrad zusammenarbeiten und die Schaltklinke mit den zugehörigen Sicherungsklinken durch ein Steuergestänge verbunden sind. 



   In Fig. 1 ist ein bekanntes Klinkenschaltwerk für Gattersägen dargestellt. Das Schaltrad 1 dreht sich um die Achse 2, um die auch der Schaltklinkenträger 3 schwingt, welcher mittels der Schubstange 4 auf-und abwärts geschwungen wird, indem diese Schubstange an dem   Gleitstück   5 angreift, welches auf dem Schaltklinkenträger in der gewünschten Lage festgestellt werden kann. Am Schaltklinkenträger sind um den Bolzen 6 frei drehbar die Reibungsschaltklinken   7,   8 gelagert, welche mit dem Schaltrad 1 zusammenwirken, indem sie sich in eine am Umfang des Schaltrades vorgesehene winkelförmig profilierte Rille einlegen. Die Schaltklinke sind in hier nicht näher erörterter Weise durch Federzug und   Abstandsstück   auf gemeinsame Drehung, aber nachgiebig miteinander verbunden.

   Die Schaltklinke werden durch die Schubstange 9 gesteuert, welche mit ihrer Schleife 10 an dem Stift 11 angreift, welcher von der Schaltklinke 7 getragen wird. Diese Schubstange ist mit ihrem andern Ende bei 12 an dem Steuerhebel 13 angelenkt. Von einem Fortsatz 14 dieses Steuerhebels geht eine Schubstange 15 aus, die an der Sicherungsklinke 16 des Sicherungsklinkenpaares 16, 17 angreift, welches um den Bolzen 18 drehbar ist, der von dem Gestellteil 19 getragen wird. Das Sicherungsklinkenpaar ist ebenso wie das Schaltklinkenpaar ausgebildet.

   Durch Verstellung des Hebels 13 in seine durch dünne Linien angedeuteten drei Stellungen wird bewirkt, dass die Schaltklinke und die Sicherungsklinken in die gewünschten Lagen gebracht werden ; einmal stehen nämlich die Klinke 8 und die zugehörige Sicherungsklinke 17 mit dem Schaltrad im Eingriff, das andere Mal die Klinken 7 und   16,   das dritte Mal sind alle Klinken ausgeschaltet, so dass das Schaltgesperre leerläuft. Um den   Stellhebel. M   in den drei Stellungen festzustellen, sind an einem Stellstück 20 drei Rasten 21 vorgesehen, in welche sich eine Klinke 22 einlegen kann, die von dem Hebel 13 getragen wird und mittels der Handhabe 23 eingelegt bzw. ausgehoben werden kann. 



   Um den Stellhebel, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, bedienen zu können, muss der Bedienungsmann von der Seite her an die Gattersäge herantreten, wobei er natürlich das Werkstück an der Schnittstelle nicht beobachten kann. Nun ist es aber erwünscht, dass der Bedienungsmann von seinem jeweiligen Standort, also von der Einschnitt-oder der Ausschnittseite der Gattersäge aus, den Werkstückvorschub regeln kann, u. zw. insbesondere beim An-und beim Ausschnitt, bei welchem oft ein häufiges Aussetzen und sofortiges Wiedereinsetzen des Vorschubes nötig ist. 



   Der Stellhebel 13 ist bei der Ausführungsart nach Fig. 2 winkelförmig abgebogen und so lang, dass sein Handhabenende 24 nach dem Standort des Bedienungsmannes zu liegt. Der Bedienungsmann kann demnach, an der Einschnittseite der Gattersäge stehend, den Stellhebel 13 ohne Verlassen seines Platzes bedienen. Diese Gestaltung des Stellhebels 13 verhindert natürlich nicht, dass der Bedienungsmann den Hebel auch betätigen kann, wenn er neben dem Schaltwerk steht. Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die Schaltklinke 7, 8 einander diametral gegenüber   an-dem Schaltklinkenträger   3 um die Bolzen 6 bzw. 6'drehbar gelagert ; sie werden an den Stiften 11 bzw.   11'durch   die Schubstangen 9 bzw. 9'gesteuert. Die Schubstangen sind bei 12 am Steuerhebel 13 angelenkt.

   Dieser betätigt auch die Schubstangen 15,   15',   die an den Sicherungsklinken 16 bzw. 17 angreifen, welche um die Bolzen 18 bzw. 18'drehbar am Gestellteil19 gelagert sind. Auch hier wird durch Einstellung des Hebels 13 in seine drei Stellungen das Schaltgesperre auf Rückschub, Rückzug oder Leerlauf eingestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 3 zeigt die Ausbildung des Stellhebels 13 mit zwei Handhabenenden 25,26. Das Ende 25 ist nach der Holzeinschnittseite und das Ende 26 nach der Holzausschnittseite zu abgebogen. Die Handgriffe 25,26 sind wegen der bequemeren Grifflage nach unten abgebogen. Beim Schneiden kurzer Hölzer sind in der Regel zwei Bedienungsleute erforderlich, einer an der Einschnitt-, der andere an der Ausschnittseite ; beide können nunmehr abwechselnd, ohne ihren Standort zu verändern, den Vorschub augenblicklich aus-, ein-oder umschalten. 



   Fig. 4 zeigt die Ausbildung des Stellhebels 13 mit einem Handhabenende 27 und einem Fuss- 
 EMI2.1 
 wenn der Bedienungsmann beide Hände frei hat. Bei der Ausbildung des Stellhebels 13 nach Fig. 4 kann er, ohne seinen Platz zu verlassen, unter gleichzeitiger Bedienung anderer Teile am Gatter (Walzen-   hebezeug, Ausrichten der Werkstücke, Einlegen kurzer Hölzer u. dgl. ) die Umschaltung des Vorschubes   durch Fussbedienung bewirken. Der Stellhebel 13 kann oben natürlich auch nach der entgegengesetzten Seite abgebogen sein, oder man kann auch den Stellhebel mit zwei Handhaben (vgl. Fig. 3) und mit einem oder zwei Fusstrittenden ausstatten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Elinkenschaltwerk. für Gattersägen,   bei dem zwei entgegengesetzt wirkende Sehaltklinken mit einem Schaltrad zusammenarbeiten und die Schaltklinke mit den zugehörigen Sicherungsklinken durch ein   Steuergestänge   verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel des   Steuergestänge   winkelig ausgestaltet und derart lang gehalten ist, dass ihn der auf der   Werkstückzuführungsseite   stehende Bedienungsmann ohne Verlassen seines Platzes betätigen kann.

Claims (1)

  1. 2. Elinkenschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel mit einem zweiten, nach der Werkstüekaustrittsseite zu gerichteten Handhabenende von solcher Länge ausgestattet ist, dass ihn der auf dieser Seite stehende Bedienungsmann ohne Verlassen seines Platzes betätigen kann.
    3. Klinkenschaltwerk nach Anspruch 1 oder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel mit einem oder zwei Fusstrittenden ausgestattet ist. EMI2.2
AT114518D 1926-08-13 1926-08-13 Klinkenschaltwerk für Gattersägen. AT114518B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114518T 1926-08-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114518B true AT114518B (de) 1929-10-10

Family

ID=3628792

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114518D AT114518B (de) 1926-08-13 1926-08-13 Klinkenschaltwerk für Gattersägen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114518B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT114518B (de) Klinkenschaltwerk für Gattersägen.
DE393296C (de) Motorischer Antrieb fuer Rechenmaschinen
DE930669C (de) Selbsttaetiger Teilapparat fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Fraesmaschinen
DE676564C (de) Tabuliervorrichtung fuer Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen, Addiermaschinen o. dgl.
DE517617C (de) Werkstueckvorschub-Vorrichtung, insbesondere fuer Gattersaegen
DE483168C (de) Rechenmaschine
DE564150C (de) Flache Kulierwirkmaschine
AT134434B (de) Sägegatter.
DE743947C (de) Motorisch angetriebene Rechenmaschine mit halbselbsttaetiger Multiplikation
DE523065C (de) Addiermaschine
DE651489C (de) Preis- und gewichtsanzeigende Waage mit Registriereinrichtung
DE530767C (de) Schreibrechenmaschine
DE536269C (de) Durch einen Trethebel einrueckbare Zwickmaschine, die beim Loslassen des Trethebels selbsttaetig zum Stillstand kommt
DE284337C (de)
DE890086C (de) Elektrischer Zeitschalter
DE597124C (de) Steuerhebel einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf an Draehten gefuehrten Matrizenstaeben
DE494959C (de) Rechenmaschine
DE727629C (de) Stanztiegelpresse
DE640571C (de) Einrichtung an Fraesmaschinen mit Steuerung durch einen Hebel
DE648239C (de) Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange
DE928431C (de) Rechenmaschine mit umsteuerbaren Zaehlwerken
AT106556B (de) Rechenmaschine.
DE592624C (de) Einstellvorrichtung fuer unterteilte an Laufgewichtswaagen
AT130392B (de) Rechenmaschine mit zwei Rechenwerken.
AT225640B (de) Vorrichtung zum Anlassen und Abstellen von Webstühlen