AT114483B - Skireparaturzeug. - Google Patents

Skireparaturzeug.

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AT114483B
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Austria
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ski
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repair tool
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sheet metal
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Ludwig Dipl Ing Lacher
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Ludwig Dipl Ing Lacher
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Description


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  Skireparaturzeug. 



   An ein gutes Skireparaturzeug stellt man die Anforderung, dass es den Ski zu reparieren gestattet, ganz gleich an welcher Stelle er gebrochen ist, dass die Reparatur in möglichst kurzer Zeit und von jedermann ausgeführt werden kann, dass es also in seiner Art und in seiner Handhabung sehr einfach sei, dass möglichst kein Werkzeug, keine Nägel und Schrauben mitgeführt werden müssen, dass die Lauffläche glatt bleibt, dass die Oberfläche des Skis an der Reparaturstelle keine scharfen Ecken und Kanten aufweist, worin sich der andere Ski verfangen könnte oder woran man sich selbst verletzen könnte, dass es die Elastizität des Skis an der gebrochenen Stelle aufrechterhält, dass es allen räumlichen Beanspruchungen gleichmässig gewachsen ist und schliesslich, dass sich die Verbindung nicht lockern kann.

   Die Verwirklichung aller dieser Gesichtspunkte wird durch die vorliegende Erfindung angestrebt. 



  Das Skireparaturzeug kennzeichnet sich   erfindungsgemäss   durch ein die gebrochenen Skiteile unter Spannung umgreifendes Blech. Vorteilhaft wird man dasselbe an den seitlichen Rändern in einzelne Lappen unterteilen und an seinem Vorderende   zurüekschneiden.   Die Spannung des Bleches, die nötig ist, um die Skiteile fest aufeinanderzupressen, wird zweckmässig durch eigene Spannvorriehtungen hervorgerufen ; dabei können mehrere Lappen unter dem Einfluss einer gemeinsamen Spannvorrichtung stehen. Als Spannvorrichtung ist zweckmässig eine mit Rechts-und Linksgewinde versehene Spindel verwendet, welche mit an den Lappen drehbar befestigten Muttern in Eingriff steht.

   Gemäss einer andern Ausführungsform ist als Spannvorrichtung eine Drahtschleife verwendet, welche ein oder mehrere Lappenpaare in Ösen durchsetzt oder an Haken des Reparaturbleches angreift, so dass durch Zusammendrillen der Schleife die Lappen zusammengezogen werden. Das Drillen der Drahtschleife erfolgt durch einen zweckmässig konischen Stift. Die beiliegenden Abbildungen zeigen eine Ausführungsform des neuen Skireparaturzeuges, u. zw. Fig. 1 im Grundriss, Fig. 2 im Aufriss mit teilweisem Schnitt und Fig. 3 zeigt den Schlüssel zum Anziehen der Spannschrauben. 



   Aus einem Blechstreifen   a-zweckmässig wird   man hiefür ein Profilblech verwenden-sind 
 EMI1.1 
 falls drehen können. Dies ist nötig, weil bei der Montage die Blechlappen nicht immer ganz symmetrisch zu liegen kommen. Je zwei gegenüberliegende Muttern haben gegenläufige Gewinde und werden nach dem bekannten Prinzip der Spannvorrichtungen durch eine halb rechts-und halb linksgängige Spindel c zusammengezogen. Der Vorderrand des Bleches ist ungefähr bis zur Mittellinie der ersten Spannvorrichtung   zurüekgeschnitten.   Dadurch wird der Vorteil erzielt, dass der vordere Blechrand bei gekrümmten Skiflächen nicht absteht, sondern sich dicht an die Lauffläche des Skis anschmiegt. Zum Anziehen der Spannschrauben dient der in Fig. 3 dargestellte   Schlüssel   d. 



   Das Zusammenziehen der Lappen kann anstatt mittels der in der Zeichnung dargestellten Spannvorrichtung auch durch Drahtschleifen erfolgen. Hiebei sind die Lappen mit Ösen versehen, durch welche die Drahtschleifen   durchgeführt   werden. Vorteilhaft ist jedes Lappenpaar mit einer eigenen Drahtschleife versehen ; es können aber auch mehrere Lappenpaare durch eine gemeinsame Drahtschleife gefasst sein. Das Festziehen der Lappenpaare erfolgt durch Drillen der Drahtsehleife mittels eines Kegelstiftes. 



   Durch die Anordnung der Lappen wird erreicht, dass der reparierte Ski an der Bruchstelle selbst seine Elastizität behält, denn der in einzelne Lappen unterteilte seitliche Rand des Reparaturbleches hindert den Ski selbst nicht an seiner elastischen Formänderung. Ferner wird der Vorteil erzielt, dass der Ski an jeder Bruchstelle, sowohl an der Spitzenaufbiegung wie auch unter der Bindung repariert 

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 werden kann. Ausserdem ist durch   Zurückschneiden   des Vorderendes des Bleches das glatte Anschmiegen des vorderen Blechrandes auch an stark gekrümmten Bruchstellen erreicht und es kann niemals vorkommen, dass sich das Blech vorne überbördelt, einreisst oder auch nur durch blosses Abstehen die Fahrt hemmt. 



   Schliesslich ist noch zu erwähnen, dass die Reparatur selbst in denkbar kurzer Zeit ausgeführt werden kann. Man schiebt das Reparaturzeug über die auf kurzer Länge übereinandergelegten gebrochenen Skiende und befestigt es durch Anziehen der Spannvorrichtungen mittels des beigegebenen Schlüssels. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Skireparaturzeug, gekennzeichnet durch ein die gebrochenen Skiteile unter Spannung umgreifendes Blech.

Claims (1)

  1. 2. Skireparaturzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Ränder des Bleches in einzelne Lappen unterteilt sind.
    3. Skireparaturzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech an seinem Vorderende zurückgeschnitten ist.
    4. Skireparaturzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Lappenpaar unter dem Einfluss einer Spannvorrichtung steht.
    5. Skireparaturzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Lappenpaare unter dem Einfluss einer gemeinsamen Spannvorrichtung stehen.
    6. Skireparaturzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung des Bleches durch mit Rechts-und Linksgewinde versehene Spindeln erfolgt, welche in am Blech befestigten Muttern angreifen.
    7. Skireparaturzeug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern drehbar am Blech befestigt sind.
    8. Skireparaturzeug nach den Anprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung des Bleches durch eine oder mehrere Drahtschleifen erfolgt, welche an Haken oder Ösen des Bleches angreifen und zwecks Spannung des Bleches zusammengedrillt werden.
    9. Skireparaturzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 8, gekennzeichnet durch einen zum Drillen der Drahtsehleife dienenden zweckmässig konischen Stift. EMI2.1
AT114483D 1927-10-20 1927-10-20 Skireparaturzeug. AT114483B (de)

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