DE567439C - Schuetzentreiber - Google Patents

Schuetzentreiber

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Publication number
DE567439C
DE567439C DED61633D DED0061633D DE567439C DE 567439 C DE567439 C DE 567439C DE D61633 D DED61633 D DE D61633D DE D0061633 D DED0061633 D DE D0061633D DE 567439 C DE567439 C DE 567439C
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DE
Germany
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driver
strap
striking
web
shooter
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Expired
Application number
DED61633D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER JAMES DILWORTH
Original Assignee
PETER JAMES DILWORTH
Publication date
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Publication of DE567439C publication Critical patent/DE567439C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützentreiber Die Erfindung betrifft Schützentreiber für Oberschlagwebstühle, bei denen der Schlagriemen um einen die beiden Seitenteile des Treibers verbindenden, oberhalb der Treiberspindel sitzenden Steg herumgeschlungen wird.
  • Bei Schützentreibern dieser Art übt der in einer Schlinge um den Steg herumgreifende Schlagriemen einen exzentrischen Zug auf die Seitenteile des Treibers aus in dem Sinne, daß der Treiber auf der Treiberspindel sich zu verkanten sucht.
  • Gemäß der Erfindung ist der Treiber mit dem Schlagriemen durch zwei Schlingen verbunden, die an dem die Seitenteile des Treibers. verbindenden, oberhalb der Treiberspindel liegenden Steg zu beiden Seiten einer auf der. Unterseite des Steges in Mitte seiner Länge angeordneten Rippe angreifen.
  • Hierdurch ist der Schlagriemen gezwungen, seinen Zug auf einen am Kopf bzw. Steg des Treibers zentral gelegenen Teil auszuüben. Dadurch wird das Verkanten des Treibers ganz wesentlich verringert. Die weitere Folge ist, daß die Reibung zwischen Treiber und Treiberspindel sich verringert, demzufolge Überhitzungen, die leicht ein Ausbrennen der Führungen zur Folge haben, vermieden werden. Die Reibungsverminderung hat weiterhin den Vorteil, daß der Schlag ein leichterer wird, ein Steckenbleiben des Schützens während des Einschusses verhütet wird, ferner die Kraft zum Antrieb des Webstuhles sich entsprechend verringert und endlich der Treiber vor Abnutzung des den Schützen beaufschlagenden Teiles nicht mehr so leicht - wie früher abbrechen kann. Da der Schlagriemen den Treiber jetzt nicht mehr zum Verkanten zwingt, wird auch die Treiberspindel nicht mehr so stark beansprucht wie früher und vor übermäßig schneller Abnutzung bewahrt.
  • Im folgenden soll die Erfindung an einem besonderen Ausführungsbeispiel beschrieben werden.
  • Es stellen dar: Abb. z den neuen Schützentreiber in Ansicht, Abb, a einen Schnitt nach Linie II-II derAbb. z, Abb.3 den Schützentreiber in Verbindung mit dem Schlagriemen, Abb. 4. den Schützentreiber in Verbindung mit dem Schlagriemen von der entgegengesetzten Seite gesehen.
  • Der die Seitenteile des Treibers verbindende Steg A, der mehr oder weniger gerundet oder mit abgerundeten Kanten versehen ist, ist in der Mitte ganz oder teilweise mit einer Wulst B versehen, welche mit dem Steg A vorzugsweise aus einem Stück besteht, aber auch gesondert daran befestigt werden kann. Dieser Treiber wird mit dem Schlagriemen C durch Vermittlung zweier kurzer Riemen D, D' (sogenannte Schleppriemen) verbunden. Bei dieser Anordnung wird das Widerlager B den ganzen Zug des jeweils äußeren SchleppriemensD aufnehmen und, da das Widerlager B in der Mitte des Steges A liegt und verhältnismäßig schmal ist, so muß der jeweils ziehende Schleppriemen auf den Treiber einen Zug ausüben, der, da er in der Mitte der Treiberlänge zur Wirkung kommt, das Verkanten des Treibers verhütet oder doch verringert. Der innere Schleppriemen D1 kommt nur zur Wirkung, wenn der äußere Schleppriemen reißt, und wird in diesem Falle den Durchschuß des Schützens übernehmen, also verhindern, daß der Schützen im Fach steckenbleibt. Zur Verbindung der Schleppriemen mit dem Treiber und dem Schlagriemen ist in der für einfache Schleppriemen bekannten Art jedes Ende eines jeden Schleppriemens mit einem Schlitz versehen. Ein Ende eines Schleppriemens wird um den StegA herumgeschlungen, und das andere Ende wird durch den Schlitz hindurch und fest angezogen. Der Schlagriemen wird alsdann durch die an den freien Enden der Schleppriemen befindlichen Schlitze hindurchgezogen und mit einem Stift E oder irgendeinem anderen Befestigungsmittel festgemacht. Wo das mittlere Widerlager vom Treiber getrennt hergestellt werden soll, kann es aus Draht oder Metall gefertigt und in das Material des Treibers zum Teil eingebettet werden, um eine größte Festigkeit zu erzielen und ein Lockerwerden während des Betriebes unmöglich zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schützentreiber für Oberschlagwebstühle, dadurch gekennzeichnet, daß der Treiber mit dem Schlagriemen (C) durch zwei Schlingen (D, D') verbunden ist, die an dem die Seitenteile des Treibers verbindenden, oberhalb der Treiberspindel liegenden Steg (A) zu beiden Seiten einer auf der Unterseite des Steges in Mitte seiner Länge angeordneten Rippe (B) angreifen.
DED61633D Schuetzentreiber Expired DE567439C (de)

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DE567439C true DE567439C (de) 1933-01-02

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DE (1) DE567439C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120387B (de) * 1955-12-09 1961-12-21 Josef Terbrack K G Picker fuer Oberschlagwebstuehle

Cited By (1)

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