DE354010C - Vorrichtung zum Festhalten und Nachziehen von schrittweise z. B. beim Einziehen und Einbinden der Borstenbuendel in Buersten zu verarbeitenden Draehte oder Bindeschnuere - Google Patents

Vorrichtung zum Festhalten und Nachziehen von schrittweise z. B. beim Einziehen und Einbinden der Borstenbuendel in Buersten zu verarbeitenden Draehte oder Bindeschnuere

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DE354010C
DE354010C DENDAT354010D DE354010DD DE354010C DE 354010 C DE354010 C DE 354010C DE NDAT354010 D DENDAT354010 D DE NDAT354010D DE 354010D D DE354010D D DE 354010DD DE 354010 C DE354010 C DE 354010C
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WILHELM GREIF
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Festhalten und Nachziehen von schrittweise z. B. beim Einziehen und Einbinden der Borstenbündel in Bürsten zu verarbeitenden Drähte oder Bindeschnüre. Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung für die Ausübung von Arbeitsverfahren, bei denen, wie z. B. bei der Herstellung von Bürsten oder Besen, mit Hand ein Einbinden von Bomstenbiindeln oder anderer Körper dienender Draht, eine Schnur o. dgl. zwecks Anspannens für den Bindevorgang an seinem einen Ende festgehalten -,verdien muß, aber da er durch die Verarbeitung ständi@g anLänge verliert auch nachgelassenwerden muß. Bisher war man bei derartigen Arbeiten darauf angewiesen, dien Bindedraht o. dg1. zwischen dem Arbeitsstück, an .dem sein Arbeitsende festsitzt, und der Rolle, von der das Bindematerial abgezogen wird, durch Festkliem,men oder andere Mittel zeitweilig festzuhalten und nach einer mehr oder weniger größeren Anzahl von Arbeitsgängen und entsprechender Kürzung des Werkstückes und der Befestigungsstelle die Arbeit zu unterbrechen, um, das Bindematerial nachzulassen und wieder festzuklemmen. Abgesehen von dem mit solcher Arbeitsweise verbundenen Zeitverlust ergeben sich gewisse Unbequemlichkeiten schon dadurch, daß sich die Arbeitsstelle und daher zum mindesten die Stellung der zum Anspammet des Drahtes beim Einbinden dienenden Hand mit dem veränderlichen Abstand von, der Einklemmstelle fortgesetzt ändert, wodurch die Gleichmäßigkeit der Arbeit leidet.
  • Im Gegensatz hierzu wird bei der Benutzung der vorliegenden Einrichtung der Draht oder das sonstige Einbindu-ngsmittel so gehlalten, daß es sich bei jedem Bindevorgang um die gleiche Länge nachzieht, und erst hiernach selbsttätig für den erforderlichen Anspannungsdruck selbst an seiner Haltestelle festgeklemmt wird. Hierdurch, wird eine bedeutende Vergleichmäß:igung und Beschleunigung der Einbindearbeit erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung, welche den Gegenstand der Erfindung bildet, in Abb. z in Seitenansicht, in . Abb. - in Vorderansicht dargestellt.
  • Abb. 3 zeigt eine Qberan.sicht des Hauptteiles, Abb. q. einen Teilschnitt nach Liinde 4-q. der Abb. 3.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer im Querschnitt quadratisch dargestellten Holzsäule a, an die sich unten ein Gewindestück cl anschließt, das zur Befestigung der Säule auf dem Werktisch mittels einer Mutter dient. In der Mitte der oberen Endfläche der Säule a ist eine Leitöse b eingeschnaubt, bei'd'erseits deren zwei schräg abwärts gerichtete Kanäle cl, c2 vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Seiten der Holzsäule münden. An der vorderen Seitenfläche ist mittels Holzschrauben ein Halter d befestigt, an dem eine Schwinge e scharnierartig angelenkt ist, die ihrerseits wieder nach Art eines Scharniers mit einer 7iugöse f verbunden ist. Die Schwinge e trägt zwischen deren Gelenkstellen ex, e2 einen Winkelhebel, an dessen längerem, schräg aufwärts gerichtetem Schenkel g ein Gewicht i mittels Schraube h verstellbar befestigt ist, während der kürzere abwärts gerichtete Sehenkel k eine zur Begrenzung der Fallbewegung dienende Schraube l mit Gegenmutter an trägt. Der von. einer Vorratsrolle o kommende Bindfaden oder Draht wird durch den Kanal cl geführt, durch die Zugöse f hindurchgezogen, und läuft nach Durchtritt durch den Kanal c2 und die Öse f durch denselben Kanal c2 seitlich am Schaft der Leitöse vorbei quer über das vor der Öse liegende und von der Vorratsrolle o kommende Drahttrum unter winkliger Abbiegung um den Schaft der Leitöse zu dem, beispielsweise aus der Bürste n bestehenden Werkstück, wo es befestigt ist und in bekannter Weise zurr Einziehen und Einbinden der Borsternbündel in: die Löcher des Bürstenholzes dienen soll. Wenn stich die Schwinge e und die Zugöse f in ihrer oberen, in Abb. i. in vollen Linien dargestellten Lage befindet und das quer über dass zulaufende Drahttrum geführte ablaufende Trum des Drahtes, von: dem das Bürstenholz n hantierenden Arbeiter locker, d. h. ohne Anspannung des Drahtes gehalten wird, so senkt sich die Schwinge e und die Zugöse f infolge der Hebelwirkung des Gewichtes i in die in Abh. i strichpunktiert dargestellte untere Grenzlage. Hierbei zieht er beide spannungslosien Drahtstücke der zwischen dem Ausgang des Führungskanals c= und der Zugöse f .gebilidieten Drahtschlaufe um ein entsprechendes, mittels der Anschlagschraube l nach, Bedarf einzustellendes Stück nach. Der zulaufende Trum wird dabei entsprechend von der Rolle rund der ablaufenden Trurn, um steine Höhe zurückgezogen.
  • Wenn nach der Bildung der Einbindeschläufe in -dem entsprechenden Loch des Bürstenholzes und Einschieben des Borstenbündels in diese Schlaufe der Bindedraht angespannt werden soll, so bewegt der Arbeiter das Bürstenholz gegenüber der feststehenden Haltesäule a so, daß unter Verkleinerung des Winkels, welche das zu: der Überkreuzungsstel.le der beiden Drähte am hinteren Eingang der Leitöse b führende und das von dieser Stelle zum Arbeitsstück führende DrahttrLmi miteinander bilden, so idaß der Draht gespannt wird. Hierdurch wird an der Überkreuzungsstelle das vorn der Rolle zulaufende Drahttrum von dem darüber ablaufenden Trum niedergedrückt und winklig durchgebogen, wodurch edier untere Draht festgeklemmt wird, während das Darüberweggleiten des oberen vermöge der Stützung durch die Rundung des Schaftes der Leitöse b weniger scharf gekrümmten ablaufenden Drahtces nicht gehindert wird. Durch die sich daraus ergebendie Zugspamnung,dies Drahtes wind unter Verkürzung der durch! die Zugöse f gehenden Drahtschlaufe und entsprechendem Anheben diesier Öse, der Schwinge e und des Gewichtshebels g in die in Abt. i in vollen Linien dargestellten Lage der Draht um . die doppelte Hublänge der Zugöse f nachgezogen.
  • Wenn nach der mit diesen Ausspannungsbewegungen; verbÜndenen Vollendung des jewed@ligen Einibindungsvorganges das Werkstück unter Aufhebung der Drahtanspannung der Haltesäule wieder genähert wird, so löst sich( die Einklemmung des zulaufenden Drahttrumes vor dein Eingang in die Leitöse, und es werden deishalb unter dier dabei freiwerdenden Wirkung des Gewichtshebels g, wie schon erwähnt, beide Enden der durch die Öse f gehenden Drahtschlaufe um je eiirre Hublänge der Öse nachgezogen. Es ergibt sich also bei der jedesmaligen Anspannungsb@ewegung ein Fortrücken des Drahtes uni eine Hublänge der Zugöse f. Bei nichtiger Einstellung der Hublänge der Zugöse f auf ein solches Maß, welches der zum Einbinden je eines Borstenbünidels nötigen Drahtlänge entspricht, bleibt also die Länge des zwischen der zum Festhalten des Drahtes dienenden Haltesäule und dem Werkstück eingeschlossenen Drahtes sich immer gleich, so d'aß die erforderlichen Bewegungen der Hand und des Armes auf das geringste Maß beschränkt und in vollkommen gleichmäßiger Weise ausgeführt werden können. Hierdurch sowie natürlich; auch durch das Fortfallen der bisher nach etwa drei oder vier Einbindevorgänge sich wiederholenden Arbeitsunterbrechungen zwecks Nachlassens und Wiedereinklemme@ns des Bindedrahtes wird erheblich an Arbeitszeit und Kraftaufwand gespart. Das Festhalten der von der Vorratsrolle der Leitöse zulaufenden Drahtteiles durch den diesen überkreuzenden ablaufenden Drahtteil kommt dadurch noch; zustande, diaß die Führung des ersteren Drahttenl:es an der betreffenden Stelle eine Unterbrechung hat, s7o daß er durch den ihn überquerenden ablanlfenden Draht zwischen den dieser Unterbrechung benachbarten Stützstelle mehr oder weniger scharf du.röhgebogen wird, wenn der ablaufende Draht angespannt wird. Statt der unmittelbaren Überkreuzung der Drähte kann man zwischen beide auch ein Zwischenteil einfügen, der das Einklemmen des zulaufenden Drahtes bewirkt, wenn er durch das ablaufende Draihttrum niedergedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zurr Festhalten und Nachziehen von schrittweise, z. B. beim Einziehen und Einbinden der Borstenbündel in Bürsten zu verarbeitenden Drähte oder Bindeschnüre, gekennzeichnet durch eine unter Gewichtswirkung von einer feststehenden Leitöse (b) für den Eiinbintdedraht o. dgl. um ein durch Anschlag einstellbares Maß fortgezogene Zugöse (f) durch die dieser Draht zwischen der Leitöse und einer festen, durch; die quer über den zulaufendien- Draht hinweggeführten ablaufenden Drahtteile gebildeten Klemmstelle, welche den zulaufänden Draht festhält, in Form einer parall'elschenkli Schlaufe hindurchgeführt ward.
DENDAT354010D Vorrichtung zum Festhalten und Nachziehen von schrittweise z. B. beim Einziehen und Einbinden der Borstenbuendel in Buersten zu verarbeitenden Draehte oder Bindeschnuere Expired DE354010C (de)

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