DE454010C - Kaemmaschine - Google Patents

Kaemmaschine

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DE454010C
DE454010C DESCH81369D DESC081369D DE454010C DE 454010 C DE454010 C DE 454010C DE SCH81369 D DESCH81369 D DE SCH81369D DE SC081369 D DESC081369 D DE SC081369D DE 454010 C DE454010 C DE 454010C
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Germany
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combing
drum
drums
machine
combing machine
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/14Drawing-off and delivery apparatus
    • D01G19/16Nipper mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Kämmaschine. Es sind Maschinen zum Kämmen von Textilfasern, System S c h 1 e i f e r (Patent - 382 169 und 399 885) bekannt, auf denen zwei oder mehr absatzweise in Drehung versetzte Trommeln vorgesehen sind, die an ihrem Umfange eine Anzahl Zangen tragen. Diese Zangen können sich zu einem gewünschten Zeitpunkte schließen oder öffnen, um, wie es erforderlich ist, die Büschel (Bärte) der zu kämmenden Fasern zu ergreifen und festzuhalten oder sie freizugeben. Die an die Zangen der aufeinanderfolgenden Trommeln abgegebenen Faserbüschel werden am Kopf-und am Schwanzende von umlaufenden Auskämmzylindern gekämmt und schließlich von den Zangen der letzten Trommel an eine Abzugsvorrichtung zwecks Herausbeförderung abgegeben.
  • Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Kämmaschinendes oben beschriehenenSystems. Diese Verbesserungen bestehen in der Unterteilung der Maschine in ebenso viele voneinander unabhängige Einheiten, als Zangentrommeln vorhanden sind, wobei jede dieser Einheiten aus einem Maschinengestell besteht, in welchem eine Zangeatrommel mit ihren Auskämmvorrichtungen und den dazugehörigen Hilfsgliedern angeordnet ist, während besondere Vorkehrungen vorgesehen sind, um nach Belieben die gegenseitige Stellung der erwähnten Einheiten zu verändern, sowohl zum Zwecke ihrer Näherung aneinander in eine bestimmte vorteilhafte Arbeitsstellung, um in dem ausgekämmten Erzeugnis die Sortierung der Fasern nach ihrer Länge zu erzielen, als auch zum Zwecke ihrer Entfernung voneinander, um das Nachehen, Ausbessern oder Reinijen zu erleichtern.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in ihrer Anwendung bei Kämmmaschinen des obenerwähnten Systems mit nur zwei Zangentrommeln ist schematisch und lediglich als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt, in der Abb. i und 2 in Seitenansicht und teilweise irn Schnitt zwei Ausführungsbeispiele solcher gemäß der Erfindung verbesserter Maschinen zeigen. Abb- 3 stellt eine Einzelheit dar.
  • Zum Zwecke der leichten Verständlichkeit der Anwendung der Erfindung bei dem vorstehend erläuterten System von Kämmmaschinen sollen die Bauart und die Arbeitsweise dieser Maschinen kurz beschrieben und mit Bezug auf die veranschaulichten Ausführungsformen erklärt werden.
  • In dem durch Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel enthält die bekannte Kämmmaschine zwei Trommeln i und i', die an ihrem Umfange mit Zangen für die auszukämmenden Faserbüschel versehen sind. Die Zangen bestehen aus mit B°zug aufeinander beweglichen Backenpaaren 2, 3 und 2', 3'. Die mittels ihrer parallelen Wellen ,4 und q.' drehbar gelagerten Trommeln i und i' sollen in dem durch Pfeile angegebenen Sinne mit unterbrochener und übereinstimmender Bewegung umlaufen, deren Winkelgröße gleich dem Winkel zwischen zwei benachbarten Zangen ist. Mit jeder Trommel arbeiten zwei Auskämmzylinder 5, 6 und 5', 6' zusammen, die in solcher Lage angeordnet sind, daß sie in der Stillstandslage der Trommel zwei benachbarten Zangen gegenüberstehen, und die dauernd umlaufen. Mit den erwähnten Auskämmzylindern arbeiten umlaufende Bürsten 7, 8 und 7', 8' zusammen, die dazu dienen, die kurzen ausgekämmten Fasern aus den Zähnen oder Nadeln der Kammzylinder zu entfernen. Mit den erwähnten drehbaren Bürsten wi-ken Abnehmerzylinder (Doffer) 9, io und 9', io' zusammen, während vom letzten dieser Zylinder je ein schwingbarer Kamm i i und i i' das Vlies aus Abfallfasern ablöst.
  • In dem in Abb. 2 dargestellten Beispiel hat man eine vereinfachte Kammaschine mit einem einzigen Kammzylinder 5 und 5' für jede Trommel i und i' und einer einzigen umlaufenden Bürste 7 für beide Zylinder sowie einem einzigen Abnehmer (Doffer) io' und einem entsprechenden schwingenden Kamm i i' zum Ablösen des Vlieses aus Abfällen.
  • Die Arbeitsweise dieser Art Kammaschinen ist im wesentlichen folgende: Das Band 12 von auszukämmenden Fasern wird bei a einer offenen Zange 2, 3 der Trommel i zugeführt. Nach dem Schließen dieser Zange und infolge der Teildrehung der Trommel wird ein Faserbüschel 13 so weit bewegt, daß es an seinem Kopfteil von beiden Seiten oder nur von einer Seite, je nachdem zwei Auskämmzylinder 5, 6 oder nur ein einziger vorhanden sind, ausgekämmt wird. Bei b kommt das von der noch geschlossenen Zange der Trommel i festgehaltene Büschel gegenüber einer offenen Zange 2', 3' der Trommel i' zu stehen, in die es von einer schnell schwingenden Leiste 14 (Schwingkamm) eingeführt und von der es erfaßt wird, wenn diese Zange sich schließt, während die entsprechende Zange der Trommel i sich öffnet. Auf diese Weise wird die Abgabe des Büschels von einer Trommel an die andere und seine Umkehrung bewerkstelligt. Im weiteren Verlauf wird das Büschel an seinem Schwanzende von den Auskämmzylindern 5',61 oder, wenn nur ein einziger vorhanden ist, von diesem gekämmt, worauf es bei c von einer zweckentsprechend ausgeführtenAbzugvorrichtung herausbefördert wird.
  • Gemäß der Erfindung ist jede Zangentrommel mit ihren Auskämmgliedern und entsprechenden Zubehörteilen innerhalb eines besonderen Maschinengestells angeordnet, während die verschiedenen Maschinengestelle derart angeordnet sind, daß der Abstand zwischen ihnen und daher auch zwischen den von ihnen getragenen Zangentrommeln verändert werden kann.
  • So sind in dem in _.bb...i dargestellten Beispiel die Trommel i, ihre Kä.mrnzylinder 5, 6 und die Hilfseinrichtungen 7, 8, 9, 10, 11 in einem Maschinengestell 15 gelagert, das von dem anderen, U', in dem die Trommel i' nebst ähnlichen, zu ihr gehörigen Einrichtungen gelagert ist, unterschieden oder getrennt ist. Dieses Maschinengestell 15' ist auf Gleitführungen oder Schlitten 15a, die von dem zuerst genannten Gestell in der Längsrichtung vorragen, verschiebbar angeordnet und kann daher parallel mit sich selbst in der Weise bewegt werden, daß der Abstand zwischen den beiden Gestellen und daher auch zwischen den Trommeln i und i' verändert werden kann. Der geringste Abstand zwischen den beiden Gestellen 15 und 15' kann nach Wunsch mittels verschraubbarer Anschläge 16 gesegelt werdzn, die einstellbar an einem der beiden Teile, _z. B. an dem Teil 15', befestigt sind und gegen den anderen gleichartigen Teil 15 sich am Ende der Annäherungsbewegung stützen. In dem B.zispiel nach Abb. 2 ist die Anordnung in der Hauptsache ähnlich, nur können jene Hilfseinrichtungen, wie die Bürste 7, die beiden Trommeln i und i' gemeinsam sind, beliebig auf dem einen oder dem anderen Gestell vorgesehen *sein.
  • Infolge der vorstehend beschrizbenen Anordnung können die beiden Einheiten, aus denen die Maschine besteht, in beliebiger Entfernung voneinander eingestellt werden, indem das Gestell 15' auf den Gleitführungen 15a des Gestells 15 verschoben wird, wie dies in Abb. i in gestrichelten Linien veranschaulicht ist. Dieses Auseinanderrücken, das in beliebigem Maße vorgenommen werden kann, da die Bewegung nur in der Länge der Gleitführungen ihre Begrenzung findet, bietet i Nutzen für das Nachsehen, das Ausbessern oder das Reinigen der Einheiten. Wenn die beiden Einheiten wieder .einander genähert werden, werden sie mit Hilfe der Anschläge 16 von neuem in die gewünschte genaue Arbeitsstellung eingestellt. Die Aufgabe der regelbaren Anschläge 16 besteht ferner darin, den während des Arbeitens zwischen den beiden Trommeln i und i' bestehenden geringsten Abstand in fast unmerkbaren Ab- ; stufungen verändern zu können, und dies zum Zwecke, den Grad des Auskämmens, der jeweils erzielt werden soll, zu verändern. Dies ist bei der Betrachtung der Abb.3 deutlich zu erkennen, in der eine Zange 2, 3 der Trommel i und in gestrichelten Linien verschiedene Lagen der entsprechenden Zange 2', 3' der Trommel i' in der Arbeitszone b dargestellt sind, in der unter Umkehrung die Abgabe des Büschels 13 von der einen Trommel an i die andere stattfindet. Das Büschel ist schematisch veranschaulicht, um zu zeigen, wie es aus Pasern verschiedener Länge besteht. Es ist klar, daß, je mehr die Zange 2', 3' der Zange 2, 3 nähergebracht wird, desto größer die Menge der Fasern ausfällt, die ergriffen und während des darauffolgenden Kämmens des Schwanzendes des Büschels festgehalten werden, während bei Vergrößerung des Abstandes zwischen den erwähnten Zangen jener Teil der Fasern, deren Maß unter einer bestimmten Länge liegt, nicht erfaßt wird und bei dem darauffolgenden Kämmen in den Abfall gelangen wird. Durch Regelung des Abstandes zwischen den Zangentrommeln kann man also das Entfernen der eine gewisse Länge nicht erreichenden Fasern aus dem zu bearbeitenden Stoff erzielen.
  • Obgleich der Erfindungsgegenstand nur in seiner Anwendung bei einer Kämmaschine mit nur zwei Zangentrommeln gezeigt ist, ist ohne weiteres zu erkennen, daß er auch bei Kämmaschinen des gleichen Systems mit einer beliebigen Anzahl Trommeln anwendbar ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kämmaschine, bei welcher Sätze von Zangen auf dem Umfange von zwei zusammenarbeitenden Trommeln angeordnet sind, die sich zum Öffnen und Schließen der Zangen schrittweise drehen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zangentrommel (i, i') mit zugehöriger Kämmtro:rmel auf einem je eine Einheit bildenden Maschinenteilgestell (15, 15') angeordnet und letztere gegenseitig in der Längsrichtung so zueinander verstellbar sind, daß die Entfernung der beim Wechseln der Faserbüschel sich gegenüberliegenden Zangen regelbar ist.
  2. 2. Kämmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine des Kämmaschinenteilgestells (15, 15') auf Gleitführungen (15a) des anderen Gestellteils gelagert ist und verstellbare --Anschläge (16) trägt.
DESCH81369D 1927-01-14 1927-01-14 Kaemmaschine Expired DE454010C (de)

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DE (1) DE454010C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0450409A1 (de) * 1990-04-05 1991-10-09 Maschinenfabrik Rieter Ag Kämmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0450409A1 (de) * 1990-04-05 1991-10-09 Maschinenfabrik Rieter Ag Kämmaschine

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