AT114476B - Fischwasserbehälter mit Frischwasserbrause. - Google Patents

Fischwasserbehälter mit Frischwasserbrause.

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AT114476B
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Louis Hermann
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Louis Hermann
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    Fischwasserbehälter   mit Frischwasserbrause. 



   Die zur Lebenderhaltung von Fischen, besonders der empfindlichen Forellen in Behältern, be. kannten Frischwasserbrausen haben einen verhältnismässig grossen Wasserverbrauch, wenn die Durchlüftung und Bewegung des Fischbehälterwassers ausreichend sein soll. Demgegenüber will die vorliegende Erfindung mit weniger Frischwasser auskommen durch den Einbau eines teilweise zur Eintauchung kommenden   Schaufelrädchens   od. dgl. in den Weg des Wasserstrahls. Bei Fischtransportbehältern hat man zwar solche Rädchen zu dem Zweck, während des Transportes der Fische das Wasser in Bewegung zu halten und zu belüften, bereits vorgesehen, aber es fehlt dabei eine Frisehwasserbrause. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform und angebracht an einem Fischbehälter dargestellt, u. zw. teilweise durchschnitten in Fig. 1 in der Seitenansicht und in Fig. 2 in der Draufsicht. a ist der gefüllte Fischbehälter. Das   Brausenmundstück   b bildet das eine Ende des in senkrechter Ebene schwenkbaren Brausenrohres e, dessen anderes Ende zu diesem Zweck einen Kopf d mit konischer Bohrung trägt, welcher auf einem konischen Rohrstutzen e drehbar lagert. Dieser Stutzen ist an die am Behälter a mit Rohrschelle y befestigte, mit Hahn (nicht dargestellt) versehene Frischwasserzuleitung n angeschraubt.

   Am Schwenkrohr   c   ist ein mit Befestigungswarze versehener Schwimmer g nachstellbar mit Schraube h angeschlossen, welcher das Rohr entsprechend dem jeweiligen Wasserstand, in Schwebe hält. 



   Vereinigt mit dem   Brausenmundstück   mittels Bügels   i   ist ein im Mittelschnitt dargestelltes   Schaufelrädchen   k, das in das Wasser zum Teil eintaucht und durch den Brausenstrahl bewegt wird. 



  Durch den raschen Lauf des Rädchens wird eine starke Strömung nach vorne erzielt und zugleich ein
Sprühregen über der Wasseroberfläche erzeugt, welcher sieh mit dem Sauerstoff Luft schwängert. 



   Durch das, wie erwähnt, bekannterweise schon in Fischtransportbehältern ohne Brause vorgesehene   Schaufelrädchen   im Verein mit der Frischwasserbrause wird zunächst erreicht, dass das Strahlwasser sowohl zum Antrieb des   Rädchens   als auch bekannterweise zu der wegen der Abfälle und des Geruchs unumgänglichen Erneuerung des Behälterwassers und zur Anreicherung desselben mit dem in der Luft des Frischwassers enthaltenen und dem durch den Wasserstrahl aus der umgebenden Luft mitgerissenen
Sauerstoff dient. Diese beiden Luftmengen werden zusammen mit der Luft, die das   Rädchen   ansaugt, durch den raschen Lauf des letzteren in das Behälterwasser gepeischt unter Entstehung von Schaum, der in den Kreislauf der vom Rädchen geschaffenen Strömung gezogen wird.

   Demzufolge genügt an Frischwasser nur die Menge, welche zum Antrieb des Rädchens erforderlich ist und die nur einen Bruchteil derjenigen Menge, ausmacht, die bei   der Überwasserbrause   ohne   Bändchen   nötig ist. Besonders bei den empfindlichen Forellen kann beobachtet werden, dass bei einem mit der neuen Brause ausgerüsteten Fischbehälter die Forellen gierig feste Nahrung annehmen, ein Zeichen, dass sie sich wie im Bache fühlen, während in Behältern mit einfacher Brause dies nicht der Fall ist. 



   Über dem Rädchen befindet sich ein Dach   ,   das ein Hochspritzen des Wassers verhindert und das
Schöpfen der Luft begünstigt. Es ist einerseits am röhrenförmigen Steg des Bügels i angeschlossen und anderseits durch den Bügel m abgestützt. 



   Die Vereinigung der Brause mit einem Schwimmer hat den Effekt, dass, wenn der Wasserüberlauf am   Fischbehälter   sich verstopft, was erfahrungsgemäss hin und wieder vorkommt, die einmal durch Verschiebung des Schwimmers am Brausenrohr eingestellte Tauchtiefe des Rädchens mit steigendem Wasser- 

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 spiegel kleiner und kleiner wird und schliesslich das Rädchen austaucht und dann wie eine Sirene wirkt, welche aufmerksam macht, dass eine Verstopfung vorliegt. Wenn daraufhin der Überlauf gereinigt wird, so tritt die Brause in ihre alte Lage zurück, der Forellenbestand ist gerettet und ausserdem ist ein Überlaufen des Behälters und damit ein Wasserschaden verhütet.

   Würde kein Schwimmer da sein, so würde der Wasserspiegel die Brausenmündung übersteigen und das Wasserrädchen würde vollständig eintauchen, ein Zustand, bei welchem in kurzer Zeit der Forellenbestand verenden würde. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1.   Fisehwasserbehälter   mit Frischwasserbrause, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem durch das Brausenstrahlwasser antreibbaren und in das Fischwasser eintauchenden Wasserrädchen ausgestattet ist.

Claims (1)

  1. 2. Brause nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Frischwasserzuflussrohr (G) in senkrechter Ebene schwenkbar gelagert ist und durch einen Schwimmer (g) entsprechend dem jeweiligen Wasserstand gehalten wird. EMI2.1
AT114476D 1926-12-20 1927-06-17 Fischwasserbehälter mit Frischwasserbrause. AT114476B (de)

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