AT221688B - Vorrichtung zum Absaugen von Öl aus einem Ölbehälter - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen von Öl aus einem Ölbehälter

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AT221688B AT900760A AT900760A AT221688B AT 221688 B AT221688 B AT 221688B AT 900760 A AT900760 A AT 900760A AT 900760 A AT900760 A AT 900760A AT 221688 B AT221688 B AT 221688B
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  Vorrichtung zum Absaugen von Öl aus einem Ölbehälter 
 EMI1.1 
 

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 absolut sicheres Absperren gewährleistet. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die Verwendung eines einzelnen Schwimmers in schematischer Ansicht. Fig. 2 zeigt in schematischer Ansicht die Verwendung von zwei Schwimmern. 



   Bei Fig. 1 wird ein einzelner Schwimmer l verwendet, der mit einer solchen Beschwerung oder einem
Stabilisator 2 versehen ist, dass der Schwimmer 1 zum Teil in die zu verbrauchende Flüssigkeit 3 ein- taucht. Unter der zu verbrauchenden Flüssigkeit 3, die beispielsweise aus Rohöl bestehen kann, hat sich eine weitere Flüssigkeit 4 von höherem spezifischem Gewicht, beispielsweise Wasser abgesetzt. 



   An dem Schwimmer 1 ist beispielsweise für eine Heizungsanlage das Ende einer Ansaugleitung 5 be- festigt, deren Eintrittsöffnung 6   innerhalbder   Eintauchtiefe des Schwimmers   1,   also zwischen dem Spiegel der Flüssigkeit 3 und dem Boden 7 des Schwimmers liegt. Der Schwimmer 1 ist an einem Stab 8 geführt, der sich also beispielsweise durch den Öltank in senkrechter Richtung erstreckt. An die Ansaugleitung 5 ist ein biegsames Schlauchstück eingeschaltet, so dass der Schwimmer den Bewegungen des Flüssigkeitsstan- des der zu verbrauchenden Flüssigkeit 3 folgen kann. 



   Sobald der Schwimmer 1 auf das Wasser aufstösst, ist wegen des grösseren Auftriebes des Wassers ein
Eindringen in dieses unmöglich, so dass die Ansaugleitung 5 nach Verbrauch der Flüssigkeitsmenge ober- halb der Eintrittsöffnung 6 kein Öl mehr bekommt und Luft ansaugt. Wegen des grösseren Auftriebes des Wassers kann diese Eintrittsöffnung 6 nicht in das Wasser eintauchen, und die Saugleitung kann somit nicht verunreinigt werden. Da sich erfahrungsgemäss am Boden der zu verbrauchenden Flüssigkeit Bestandteile ansammeln, die eine Verunreinigung des Öles darstellen und ebenfalls zu Störungen führen können, kann die Eintrittsöffnung 6 in eine solche Höhe verlegt werden, dass auch diese Schicht nicht angesaugt werden kann. 



   Bei Fig. 2 ist ausser dem mit einer Beschwerung in das Öl   3   eintauchenden Schwimmer 9 ein weiterer Schwimmer 10 vorgesehen, der auf die unten abgesetzte Flüssigkeit 4 von   höherem spezifischem   Gewicht, also mit grösserem Auftrieb abgestimmt ist. Die Ansaugleitung 11 ist durch die Mitte des Schwimmers 9 geführt und mündet in einen konischen Sitz 12 aus. Der Schwimmer 10 ist in der Mitte der Ansaugleitung 11 im Bereich des Schwimmers 9 mit einem Führungsrohr 13 geführt, welches oben mit einer Verbreiterung 14 versehen ist, die das Herausziehen des unteren Schwimmers begrenzt. Der untere Schwimmer trägt oberhalb einen dem Ventilsitz 12 entsprechenden Ventilkegel 15. Das zu verbrauchende Öl fliesst zwischen dem Schwimmer 9 und dem Führungsrohr 13 gegebenenfalls durch Kanäle 16 nach oben in die Ansaugleitung 11.

   Sobald genügend Flüssigkeit 3 verbraucht ist, stösst der Schwimmer 9 auf die unten abgesetzte Flüssigkeit 4, beispielsweise Wasser mit grösserem Auftrieb und verhindert ein weiteres Absinken des Schwimmers 10. Bei einem weiteren Verbrauch des Öles 3 sinkt der Schwimmer 9 weiter nach unten, bis der Ventilkegel 15 auf dem Sitz 12 aufsitzt und dÅamit die Ansaugleitung 11 absperrt. 



   Mit den beschriebenen Einrichtungen gelingt es, zu verhindern, dass irgendwelche Verunreinigungen in dem Behälter einer Flüssigkeit mit abgeführt werden. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung ist insbesondere für Öltanks von Ölheizungen gedacht, bei denen der Ölbrenner ganz besonders empfindlich ist und insbesondere durch Wasser oder auch schon durch verdicktes Öl Betriebsstörungen verursacht werden können. Durch die schwimmende Ölentnahme nach der Erfindung wird also mit Sicherheit verhindert, dass das Wasser und das sich unten in dem Öl absetzende verdickte Öl in die Abgangsleitung gelangt. 



   Die Schwere des Schwimmers kann man durch entsprechende Volumen- oder Gewichtsabmessung verändern. So kann man beispielsweise auch das Gewicht eines Schwimmers dadurch ändern, dass man ihn mit auswechselbaren Gewichten versieht. In einen hohl ausgebildeten Schwimmer kann man zu diesem Zweck eine Flüssigkeit von einer bestimmten Schwere einfüllen, die man leicht wieder entfernen kann. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Absaugen von Öl aus einem Vorratsbehälter, die aus einer im Behälter nachgiebig angeordneten, von einem Schwimmer getragenen Saugleitung und einer das Eindringen von im Behälter vorhandener Fremdflüssigkeit in die Saugleitung verhindernder Sicherheitseinrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleitungsöffnung (6,9, 17) auf dem Schwimmer (1, 14) innerhalb der Eintauchtiefe in das Öl (3), also ausserhalb der Eintauchtiefe in die Fremdflüssigkeit (4) angeordnet ist, wobei der Schwimmer (1, 14) so schwer ausgebildet ist, dass er zum Teil in das Öl eintaucht. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der nach unten gerichteten Saugleitung (5) ein Absperrventil angeordnet ist, dessen beweglich gelagerter Absperrteil mit einem nach unten vorstehenden Stössel versehen ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf die verschieden schweren Flüssigkeiten ansprechende, gegeneinander geführteSchwimmer (9, 10) vorgesehen sind, die die beiden Absperrteile (12,15) des Absperrventiles tragen.
AT900760A 1959-12-19 1960-12-02 Vorrichtung zum Absaugen von Öl aus einem Ölbehälter AT221688B (de)

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DE221688T 1959-12-19

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AT221688B true AT221688B (de) 1962-06-12

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