AT114207B - Verfahren zur Darstellung einer kolloidales Silberchlorid enthaltenden, leicht wasserlöslichen, elektrolytenfreien Substanz. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer kolloidales Silberchlorid enthaltenden, leicht wasserlöslichen, elektrolytenfreien Substanz.

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AT114207B
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  Verfahren zur Darstellung einer kolloidales Silberchlorid enthaltenden, leicht wasser- löslichen, elektrolytenfreien Substanz. 



   Schon von Lottermoser und E. v. Meyer (Journal für praktische Chemie 56 (2), 247 und 57, 543) sind Lösungen von Silberhalogeniden erhalten worden, u. zw. durch Behandeln verdünnter Lösungen von kolloidalem Silber mit freiem Halogen. Diese Lösungen sind aber sehr elektrolytenempfindlich ; beim Zusatz von Mineralsäure werden sie irreversibel gefällt. 



   Nach der deutschen Patentschrift Nr. 103405 kann man diese Fällung reversibel machen, wenn man einer nach Lottermoser und Meyer erhaltenen kolloidalen Silberhalogenidlösung Gelatine zusetzt und dann diese Lösung mit einer solchen von Ammoniumzitrat oder anderen Ammonium-oder Alkalisalzen fällt. 



   Paal und Voss (Ber. 37, 3862) erhielten festes, wasserlösliches, kolloidales Silberchlorid, indem sie zu einer mit Lysalbinsäure geschützten kolloidalen Silberoxydlösung Kochsalzlösung zugaben. 



   Es wurde nun gefunden, dass man bequem zu festen, kolloidales Silberchlorid enthaltenden Substanzen, die sehr leicht wasserlöslich und sehr haltbar sind, gelangen kann, wenn man in eine Silbereiweisslösung Chlor einleitet, dabei die Lösung durch laufenden Zusatz geringer Mengen Alkali neutral hält, die entstandene Lösung dann dialysiert und vorsichtig zur Trockne bringt. Das so erhaltene, bräunliche Pulver löst sich sehr leicht mit neutraler Reaktion in Wasser. Die wässerige Lösung, die ausserordentlich haltbar ist, sieht in dünner Schicht im durchfallenden Lichte leuchtend klar braun, im auffallenden Lichte grau opaleszierend aus. Mit Mineralsäure wird die Silberchlorid-Albumose-Verbindung gefällt, diese Fällung löst sich aber mit etwas Alkali leicht wieder zu der wie vorher neutralen Flüssigkeit auf. 



  Durch Kochsalzlösung und Natronlauge tritt keine Fällung ein. 



   Das Produkt soll für pharmazeutische Zwecke Verwendung finden. 



   Beispiel : 10 Gewichtsteile einer Silberproteinverbindung (siehe D. R. P. 105866) werden in 200 Gewichtsteilen Wasser gelöst. In diese Lösung leitet man bei gewöhnlicher Temperatur unter Röhren etwa eine Stunde lang langsam Chlor ein und hält die Lösung durch Zusatz geringer Mengen verdünnter Natronlauge neutral. Diese Lösung wird dann so lange gegen Wasser dialysiert, bis dieses mit Silbernitrat keine Chlorreaktion mehr gibt, und dann durch Vakuumdestillation (nicht über   40 )   zur Trockne gebracht. 



   Das so erhaltene bräunliche Pulver zeigt die oben angeführten Eigenschaften, es enthält ca. 7'5 % Silber und ca.   2'5     %   Chlor. Die Ausbeute beträgt ca. 10 Gewichtsteile. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung einer kolloidales Silberchlorid enthaltenden, leicht wasserlöslichen, elektrolytenfreien Substanz, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlor in eine neutral zu haltende Silbereiweisslösung einleitet und darauf die Lösung dialysiert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114207D 1927-08-09 1928-07-18 Verfahren zur Darstellung einer kolloidales Silberchlorid enthaltenden, leicht wasserlöslichen, elektrolytenfreien Substanz. AT114207B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2508609A (en) * 1945-07-02 1950-05-23 Johnston Douglas Pump device

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