CH137888A - Verfahren zur Darstellung einer Silberchlorid in kolloidaler Form enthaltenden Substanz. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Silberchlorid in kolloidaler Form enthaltenden Substanz.

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CH137888A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Darstellung einer Silberchlorid in kolloidaler Form enthaltenden Substanz.    Schon von     Lottermoser    und E. v. Meyer       (Jouriral    für praktische Chemie 56 (2), 247  und 57, 543) sind Lösungen von Silberhalo  geniden erhalten worden, und zwar durch  Behandeln verdünnter Lösungen von kolloi  dalem Silber mit freiem Halogen. Diese  Lösungen sind aber sehr     elektrolytenempfind-          lich;    beim Zusatz von Mineralsäure werden  sie irreversibel gefällt.  



  Nach der deutschen Patentschrift 103405  kann man diese Fällung reversibel machen,  wenn man einer nach     Lottermoser    und  Meyer erhaltenen kolloidalen     Silberhalogenid-          lösung    Gelatine zusetzt und dann diese Lö  sung mit einer solchen von     Ammoniumcitrat     oder andern Ammonium- oder     Alkalisalzeu     fällt.  



       Paal    und Voss (Bei-. 37,3862) erhielten  festes, wasserlösliches, kolloidales Silber  chlorid, indem sie zu einer mit     Lysalbin-          säure    geschützten kolloidalen     Silberoxydlö-          sung    Kochsalzlösung zugaben.    Es wurde nun gefunden, dass man be  quem zu einer festen kolloidales Silberchlorid  enthaltenden Substanz, die sehr leicht was  serlöslich und sehr haltbar, ist gelangen kann,  wenn man in eine     Silbereiweisslösung    Chlor  einleitet, dabei die Lösung neutral hält, die  entstandene Lösung dann dialysiert und vor  sichtig zur Trockne bringt.

   Das     Neutralhal-          ten    der Lösung kann zweckmässig durch lau  fenden Zusatz geringer Mengen Alkali ge  schehen. Das so erhaltene, bräunliche Pulver  löst sich sehr leicht mit neutraler Reaktion  in Wasser. Die wässerige Lösung, die ausser  ordentlich haltbar ist, sieht in dünner Schicht  im durchfallenden Lichte leuchtend klar braun,  im auffallenden Licht grau opaleszierend aus.  Mit Mineralsäure wird die     Silberehlorid-Al-          bumose-Verbindung    gefällt, diese Fällung  löst sich aber mit etwas Alkali leicht wieder  zu der wie vorher neutralen Flüssigkeit auf.  Durch Kochsalzlösung und Natronlauge tritt  keine Fällung ein.      Das Produkt soll für pharmazeutische  Zwecke Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  10 Gewichtsteile einer     Silberproteinver-          bindung    (siehe D. R. P.     7.05866)    werden in  200 Gewichtsteilen Wasser gelöst. In diese  Lösung leitet man bei gewöhnlicher Tempe  ratur unter Rühren etwa 1 Stunde lang  langsam Chlor ein und hält diese Lösung  durch Zusatz geringer Mengen verdünnter  Natronlauge neutral. Diese Lösung wird  dann so lange gegen Wasser dialysiert, bis  dieses mit Silbernitrat keine Chlor-Reaktion  mehr gibt und dann durch Vakuumdestilla  tion (nicht über 40 0) zur Trockne gebracht.

      Das so erhaltene .bräunliche Pulver zeigt  die oben angeführten Eigenschaften, es     ent-          hält        7,5        0%        Silber        und        zirka        2,5        %        Chlor.        Die     Ausbeute beträgt zirka 10 Gewichtsteile.

Claims (1)

  1. PATENTÄNSPRUCI3: Verfahren zur Darstellung einer kolloi dales Silber-c;hlorid enthaltenden, leicht was serlöslichen, elektrolytenfreien Substanz, da durch gekennzeichnet, dass man Chlor in eine neutral zu haltende Silbereiweisslösung ein leitet, darauf die Lösung dialysiert und vor sichtig trocknet.
CH137888D 1927-08-09 1928-07-20 Verfahren zur Darstellung einer Silberchlorid in kolloidaler Form enthaltenden Substanz. CH137888A (de)

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