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Schaltungsanordnung für Alarmanlagen zur Weitergabe der in einer Alarmempfangs- stelle aufgenommenen Alarmrufe an andere Alarmempfaugsstellen.
Die Erfindung bezieht sich auf Alarmanlagen und bezweckt eine sichere Weitergabe von in einer Alarmempfangsstelle eingelaufenen Alarmrufen. Sie besteht darrin, dass die durch Schaltmittel (z. B. Zahlengeber) in der den Alarmruf weitergebenden Alarmempfangsstelle zur Kenntliehmachung des aufgenommenen Alarmes hervorgerufenen Schaltvorgänge über zwei oder mehr parallelgeschaltete Adern der zu einer andern Alarmempfangsstelle führenden Verbindungsleitung übermittelt werden.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Schaltungsaufbau zwischen der ersten und einer zweiten Alarmempfangsstelle, nach der der von der ersten Alarmempfangsstelle empfangene Alarmruf weitergegeben werden soll.
Fig. 2 zeigt die Ausbildung der Stromstossgabeeinrichtung (z. B. Zahlengeber ZG in Fig. 1).
Die Scheiben 1, 2 und 3, die in Fig. 2 dargestellt sind, befinden sich auf derselben Welle, auf der der
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sind. Diese 3 x 10 Kontaktnocken betätigen dann auf rein mechanische Weise die Kontakte 9 kzg und 11 kzg, die verschiedene Schaltvorgänge bewirken, wenn der Zahlengeber ZG in Betrieb ist. Die Scheibe 2 besitzt auf beiden Seiten je einen Nocken, welche beim Umlauf des Zahlengebers ZG in gewissen Zeitabständen die Kontakte 6 kzg und 7 kzg schliessen. Die Scheibe 3 ist mit drei Kerben versehen, die beim Umlauf des Zahlengebers ZG in gewissen Zeitabständen den Kontakt 10 kzg beeinflussE'n.
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 sei im folgenden genau beschrieben.
Bei einer Alarmanlage, z. B. Feuermeldeanlage, laufen alle von den Alarmgebestellen (z. B. Feuermeldern) gegebenen Alarme in einer Alarmempfangsstelle HBW (Hauptbrandwache einer Feuermeldeanlage) ein. Diese Alarmrufe werden dann zu den verschiedenen andern Alarmempfangsstellen, z. B. FW (Feuerwache) weitergegeben, u. zw. immer zu der Alarmempfangsstelle, z. B. FIV, die der jeweils betätigten Alarmgebestelle am nächsten ist. Gibt eine Alarmgebestelle durch Wahl ihrer Kennzeiehennummein
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kenntlich gemacht wird.
Der Beamte der Alarmempfangsstelle HBW gibt dann diese Nummer der Alarmgebestelle an eine zweite Alarmempfangsstelle FW wie folgt weiter :
Der Beamte der Alarmempfangsstelle HBW drückt zuerst die Einsehalteiaste ET und dann entsprechend der Nummer, die er von der Alarmgebestelle aufgenommen hat, welche den Alarm an die
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Diese Tasten entsprechen z. B. der Nummer 123, wodurch die betätigte Alarmgebestelle gekennzeichnet wird. Durch Drücken dieser Tasten werden die betreffenden Lan pm LH, LZ und LE eingeschaltet,
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Batterie, Lampe LE, Taste E3, Erde.
Bsim Drucken einer beliebigen Einertaste, z. B. der Taste E3, schliesst sich der Kontakt 4 E,
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Scheiben 1, 2 und 3 mitgedreht. Entsprechend den auf der Scheibe 1 angeordneten Kontaktnocken wird der Kontakt 9 kzg geöffnet und geschlossen, wodurch das Stromloswerden und Wiederansprechen des Stromstossrelais J1 erreicht wird : Erde, Arbeitskontakt 76 eines Handumschalters (geschlossen), Relais J1, Ruhekontakt 8 i 2, Ruhekontakt 9 kzg, Batterie, Erde. Dreht sich die Scheibe 1 des Zahlengebers ZG einmal herum, so wird der Kontakt 9 sg 30mal geöffnet und geschlossen.
Der Handumschalter, von welchem die Kontakte 71, 72, 73, 74, 75, und 76 in der Figur dargestellt sind, dient unter anderem dem Zwecke, den Abfrageapparat AbA des Beamten der Alarmempfangsstelle HBW
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führen seines Stöpsels in die Klinke K l mit der Alarmgebestelle, welche den Alarm unternahm, in Ver- bindung gesetzt hat, um nähere Mitteilungen über die Art des Alarmes zu erlangen, wird durch Schliessen des Kontaktes 11 keg ein Stromkreis für das Relais S geschlossen : Erde, Kontakt 73 des Handumschalters (geschlossen), d-Ader des Stöpsels, Klinke KI, Relais S, Ruhekontakt 12 i1, Arbeitskontakt 11 kzg,
Batterie, Erde.
Das Relais S schliesst seinen Kontakt 24 s und bereitet damit einen Stromkreis für die Überwachungslampe L1II vor, die aufleuchtet, sobald das Relais I angesprochen und seinen Kontakt 22I geschlossen hat. Durch Umlegen des Handumschalters wurde auch der Kontakt 75 geschlossen und
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erreicht wird, dass das Relais S unabhängig vom Handumschalter erregt bleibt. .'Durch Drücken der Einschalttaste ET durch den Beamten der Alarmempfangsstelle HBW wurde
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Lampen LI,LIII gebildet und für die Lampe LII vorbereitet, wodurch dem Beamten die Überwachung der richtigen Arbeitsweise der Anlage ermöglicht wird.
Durch Ansprechen des Relais I werden ferner die Kontakte 25 I und 267 geschlossen und so die Verbindungsleitung nach der zweiten Alarmempfangs- stelle FW durchgeschaltet.
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Kontakt 8 i2, wodurch der Erregerstromkreis von J1 unterbrochen wird. Hiedurch wird erreicht, dass die nach der Unterbrechung des Kontaktes 8 i2 stattfindenden Unterbrechungen des Kontaktes 9kZG
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stelle FTV übertragen werden können. Durch Ansprechen des Relais J2 wird gleichzeitig der Kontakt dz geschlossen. Durch Schliessen des Kontaktes 5i2 wird für das Relais J2 ein Haltestromkreis geschlossen, der wie folgt verläuft : Erde, Batterie, Wicklung des Relais J2, Arbeitskontakt 5i2, Kontakt 10 kzg, Kontakt 76, Erde.
Der Kontakt 10 leeg wird, wenn der Schaltarm des Zahlengebers ZG die 100er Kontakt- reihe überstrichen hat, geöffnet. Dadurch wird der Haltestromkreis für das Relais J2 unterbrochen und dasselbe fällt ab. Dadurch wird der Kontakt 8i'}, geschlossen und das Relais J1 kann den Stromunterbrechungen durch den Kontakt 9 leeg, wenn der Schaltarm des Zahlengebers ZG die nächste Kontaktreihe des Kontaktfeldes überstreicht, folgen. Die 2. und 3. Stromstossreihe wird dann in derselben Weise wie die erste Stromstossreihe der Alarmempfangsstelle FW übermittelt.
Der Kontakt 13i,. folgt ebenfalls, wie oben erwähnt, den durch den Kontakt 97ag gegebenen
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Erde. Die 60 Volt-und 24 Volt-Batterien sind deshalb gegeneinander geschaltet, weil beide Batterien noch zu anderen Schaltvorgängen nötig sind.
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bzw. drei Stromstössen zusammen. Durch Schliessen und Öffnen seines Kontaktes 49 X wird die Anzeigevorrichtung in der zweiten Alarmempfangsstelle FW in Tätigkeit gesetzt. Sobald der Kontakt 49 x sich schliesst, spricht das Relais K an und schliesst seinen Kontakt 39 k. Infolgedessen spricht das Relais K, an : Erde, Relais Kl, Arbeitskontakt 39 k, Ruhekontakt 40 u, Batterie, Erde.
Durch Schliessen seines Kontaktes 38 k1 schafft es sich einen Haltestromkreis : Erde, Relais KI, Arbeitskontakt 38 kl, Ruhekontakt 40 u, Batterie, Erde.
Die erste Stromstossreihe, bestehend aus einem Stromstoss, wird nun von dem Relais X über den Kontakt 49 x auf den Drehmagneten Dv übertragen, der die beiden Schaltarme vs, und VS2 entsprechend der Stromstossreihe einstellt : Erde, Drehmagnet Dv, Ruhekontakt 50 vi, Arbeitskontakt 49 x, Ruhekontakt 48 u, Batterie, Erde. Die beiden Sehaltarme vs, und vs2 sind die Sehaltarme eines Drehwählers VS.
Durch Einstellen des Schaltarmes vs, auf einen bestimmten Kontakt entsprechend den Stromstössen der ersten Stromstossreihe wird die Lampe LA in der alarmunterwache zum Aufleuchten gebracht, wodurch der Distrikt des Netzes, in welchem sich die den Alarm veranlassende Gebestelle befindet, gekennzeichnet wird, und der Stromkreis für die der Stromstossreihe entsprechende 100er Lampe LH vorbereitet.
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Kontakt 39 k in die Ruhelage zurück. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt 36 k geschlossen.
Infolge Ansprechens des Relais Kl war der Kontakt 35 kl in Arbeitsstellung umgelegt worden, so dass nunmehr ein Erregerstromkreis für das Relais AL hergestellt wird : Erde, Relais AL, Hörerhaken Q des Sprech-
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Haltestromkreis : Erde, Relais AL, Hörerhaken des Sprechapparates, Arbeitskontakt 32 al, Ruhe- kontakt 38 u, Batterie, Erde. Mit seinem Kontakt 31 al schliesst das Relais AL den Hilfssignalstromkreis für die Alarmhupe VS.
Durch Umlegen des Kontaktes 39 k wird nunmehr das Relais Vi an die Verbindungsleitung gelegt und spricht an : Erde, Kopfkontakt 41 kvs des Wählers VS, der beim Weiterschalten des Wählers auf mechanische Weise geschlossen wird, Relais Vi, Ruhekontakt 39 k, Ruhekontakt 40 u, Batterie, Erde. Relais V1 legt seine Kontakte 42 v1 und 50 pi um. Über seinen Kontakt 42 Vl schafft es sich einen Haltestromkreis und mit dem Kontakt 50 ! \ bereitet es den Erregerstromkreis für den Hubmagneten H des Hebdrehwählers SS vor.
Durch die zweite Stromstossreihe, bestehend aus zwei Stromstössen, wird durch Schliessen des Kontaktes 49 x das Relais wieder erregt, wodurch der Kontakt 39 k umgelegt wird. Die von der Alarm.
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wodurch der Kopfkontakt 43 kss des Hebdrehwählers 9S auf mechanische Weise geschlossen wird.
Nach Abgabe der zweiten Stromstossreihe wird das Relais K wieder stromlos und sein Kontakt 39 k
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Relais V2, Ruhekontakt 45 v2, Ruhekontakt 39 k, Ruhekontakt 40 u, Batterie, Erde. Durch Umlegen seines Kontaktes 45 v2 wird ein Haltestromkreis für das Relais Y2 hergestellt. Mit seinem Kontakt 61 v2 schaltet das Relais Y2 den Hubmagneten ab und setzt den Drehmagneten Dr des Hebdrehwählers BB unter den Einfluss des Stromstosskontaktes 49 K.
Die dritte und letzte Stromstossreihe, bestehend aus drei Stromstössen, wird durch den Kontakt 49 x auf den Drehmagneten Drübertragen, welcher den Wähler SS in der eingestellten Dekade um drei Kontakte eindreht. Nach Abgabe der dritten Stromstossreihe spricht das Relais V, an und schliesst durch seinen Kontakt 46 va einen Haltestromkreis für sich selbst. Durch Öffnen des Kontaktes 52 v3 wird der Drehmagnet Dr abgeschaltet und durch Schliessen des Kontaktes 47 t'g werden die Lampen LH, LZ und LE der zweiten Alarmempfangsstelle FW über den Schaltarm vus 2 des Drehwählers VS und die
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gelegt. Die Schaltungsanordnung für den Sprechapparat AbA der Alarmempfangsstelle FW ist in der Figur nicht gezeigt, da dies für den Erfindungsgedanken unwesentlich ist.
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geschlossen.
Da der Kontakt 14 E infolge Drückens einer der Tasten E3 geschlossen ist, entsteht nunmehr ein Erregerstromkreis für das Relais II : Erde, Arbeitskontakt 7 kzg, Arbeitskontakt 6 kzg, Arbeitskontakt 14 E, Ruhekontakt 15 II, Relais II, Batterie, Erde. Das Relais II spricht an und legt seine Kontakte 20 II und 21 II um, wodurch auch der Spreehapparat der ersten Alarmempfangsstelle HBW an die Verbindungsleitung nach der zweiten Alarmempfangsstelle FW angeschlossen und eine Sprech-
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verbindung zwischen den beiden Beamten ermöglicht wird. Der Beamte der Alarmempfangsstelle HBW kann so dem Beamten in der Alarmempfangsstelle FW nähere Mitteilungen über den Alarm geben.
Ist die Alarmmeldung durchgegeben und die Sprechverbindung zwischen der ersten und zweiten Alarmempfangsstelle hergestellt, so spricht das Relais C in der Alarmempfangsstelle HBW auf folgendem
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durch das Drücken zugleich betätigt werden. Infolgedessen wird der Haltestromkreis für das Relais 11 unterbrochen, was die Umlegung der Kontakte 2011 und 21 II zur Folge hat. Durch Umschaltung der Kontakte 20II und 2111 wird ein Erregerstromkreis für das Relais 111 geschlossen : Erde, Batterie, Relais 111, Auslösetaste AT, Kontakt 2011, Verbindungsleitung nach der zweiten Alarmempfangsstelle FW, Kontakt 2/3, Relais U, Schaltarm VS3 des Wählers VS, Erde.
Das Relais III schliesst seinen Kontakt 16 111, bevor das Relais I, das als Verzügerungsrelais ausgebildet wird, stromlos werden konnte.
In dem genannten Erregerstromkreis für das Relais Ill kann nunmehr das Relais U ansprechen, welches seinen Kontakt 29 u schliesst. Durch Schliessen des Kontaktes 29 u wird ein Haltestromkreis für das Relais in Unabhängigkeit vom Kontakt 27 v, geschlossen. Durch Öffnen des Kontaktes 33 u wird der Haltestromkreis für das Relais AL bei nicht abgehobenem Hörer Q und durch Öffnen des Kontaktes 40 u der Haltestromkreis für das Relais 1 geöffnet. Infolge Stromloswerdens des Relais K1 wird der
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kontakt 36 k, Batterie, Erde. Der Auslösemagnet M des Wählers SS erhält Strom und der Wähler SS wird in bekannter Weise in seine Ruhelage zurückgebracht.
Durch Schliessen des Kontaktes 53 u wird über den geschlossenen Kopfkonta1. -t 54 kvs ein Unterbrecher UB an den Drehmagneten Dv des Wählers VS gelegt, welcher den Wähler VS in die Ruhelage weiterbewegt : Erde, Drehmagnet Dv, Arbeitskontakt 53 u, Kopfkontakt 54 kvs, Unterbrecher UB, Batterie, Erde. Durch Öffnen der Kontakte 41 kvs, 43 kss, 44 wss werden die Haltestromkreise für die Relais VI, V2, V3 unterbrochen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Alarmanlagen zur Weitergabe der in einer Alarmempfangsstelle aufgenommenen Alarmrufe an andere Alarmempfangsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Schaltmittel (z. B. Zahlengeber) in der den Alarmruf weitergebenden Alarmempfangsstelle zur Kennt-
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geschaltete Adern der zu einer andern Alarmempfangsstelle führenden Verbindungsleitung übermittelt werden.