AT113658B - Verfahren zur nassen Gewinnung von Quecksilber aus sulfidischen Erzen. - Google Patents

Verfahren zur nassen Gewinnung von Quecksilber aus sulfidischen Erzen.

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AT113658B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur nassen   Gewinnung von Quecksilber aus sulfidischen   Erzen. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 in Form eines Doppelsulfids enthaltende Lösung von den   Rückständen,   z. B. durch Filtration, getrennt Aus der Lösung kann das Quecksilber dann nach üblichen Methoden gewonnen werden. 



   2. Ein   brei-oder teigförmiges Gemisch   von Zinnobererz wird mit einer Lösung behandelt, welche ein Sulfid eines alkalischen Erdmetalls, z. B. Kalzium-oder Baryumsulfid, und ein Sulfhydrat eines alkalischen Erdmetalls, z. B.   Kalzium-oder Baryumsulfhydrat, enihält. Ein   derartiges Lösungsgemisch kann z. B. dadurch erhalten werden, dass eine Säure, z. B. Schwefelsäure, mit dem Sulfid eines alkalisehen 
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 Vorbehandlung aufbereitetem   Quecksilbererz   wird mit einer Lösung behandelt, welche ein alkalisches Sulfid, z. B. Natriumsulfid, und ein alkalisches Sulfhydrat, z. B.   Natriunsulfhydrat,   enthält. Ein derartiges Lösungsgemisch kann man z.

   B. dadurch erhalten, dass man Natriumsulfid mit Hilfe einer Säure oder eines sauren Salzes zum Teil umsetzt und durch Einleiten von Schwefelwasserstoff das noch vorhandene Natriumsulfid in Sulfhydrat überführt : 
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Das dabei gebildete Natriumkarbonat   kmn   z. B. durch Zufügen einer geeigneten Verbindung eines Erdalkalimetalls entfernt werden. 



   Es hat sich gezeigt, dass bei Anwendung von Lösungsgemischen von Erdalkalimetallsulfiden und   ErdalkaIimetaHsuIfhydraten   oder von Erdalkalimetallsulfiden und Alkalimetallsulfhydraten die in dem Erz vorhandenen Verunreinigungen eine die prakische Durchführung des Prozesses erschwerende Störung nicht ausüben und dass das   Quecksilbersulfid   schnell in Lösung   übergeführt   wird. 



   Ist das zu verarbeitende Zinnobererz oder Konzentrat frei oder praktisch frei von Verunreinigungen, welche eine Affinität zu Schwefel haben, wie z. B. Verbindungen des Antimons, des Eisens usw., so arbeitet man vorteilhaft im Sinne des Beispiels 3. Man erzielt dann, insbesondere bei Erwärmung des Gutes ; eine sehr rasche und störungsfreie   Überführung   des Quecksilbersulfids in lösliche Form. 



   Die die löslichen Quecksilberverbindungen enthaltenden Lösungen können nach üblichen Methoden weiter verarbeitet werden, z. B. derart, dass durch Zusatz geeigneter Metalle, wie Zink, Aluminium   usw.,   Amalgame oder Legierungen gebildet werden. Aus diesen Amalgamen kann das Quecksilber dann z. B. durch Destillation und durch Kondensation der Dämpfe gewonnen werden. 
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   Eine vorherige mechanische   Aufbereitung des Erzes hängt von der Menge und Art der vorhandenen   Verunreinigungen ab und ist oft überhaupt nicht erforderlich ; in manchen Fällen genügt es, Lehm und andere mineralische Beimischungen zu entfernen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur nassen Gewinnung von Quecksilber aus sulfidischen Erzen durch Behandlung der vorzugsweise fein zerkleinerten, gegebenenfalls durch geeignete Vorbehandlung aufbereiteten Erze in Gegenwart von Lösungsmitteln mit Sulfiden der Alkali-oder Erdalkali oder Alkali-und Erdalkalimetalle, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatz zu den Sulfiden zwecks Bildung von Lösungen von Doppclsulfiden des Quecksilbers Sulfhydrate der Alkali-oder Erdalkli-oder Alkali-und ErdalMi- metalle zur Verwendung kommen.
AT113658D 1925-11-17 1926-04-10 Verfahren zur nassen Gewinnung von Quecksilber aus sulfidischen Erzen. AT113658B (de)

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