AT112481B - Elektrischer Einzelantrieb für die Spindeln von Spinnmaschinen. - Google Patents

Elektrischer Einzelantrieb für die Spindeln von Spinnmaschinen.

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AT112481B
AT112481B AT112481DA AT112481B AT 112481 B AT112481 B AT 112481B AT 112481D A AT112481D A AT 112481DA AT 112481 B AT112481 B AT 112481B
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housing
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Josef Dr Berlinerblau
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Josef Dr Berlinerblau
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


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    Elektrischer Einzelantrieb für die Spindeln von Spinnmaschinen.   



   Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für die Spindeln an Spinumaschinen, bei welchen jede Spindel durch einen besonderen elektrischen Motor angetrieben und die Spindel zu diesem Zweck entweder mit der Motorwelle aus einem Stück besteht oder damit gekuppelt ist. 



   Gemäss der Erfindung sind Stangen vorgesehen, die in in der unteren Bodenplatte des Motorengehäuses angeordnete Vertiefungen eingreifen, den axialen Druck des Gehäuses aufnehmen und dadurch die Drehung des   Motorengehäuses verhindern und   den Stator in seiner Lage während des Betriebes sichern. 
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   Schulterstücke an   den Spindeln und axialen Drucklager aus, welche sonst das Gewicht der Motorengehäuse und der dazugehörigen Teile aufnehmen ; das axiale Lager der Spindel brauche daher nur den   axialen Druck   der Spindel, nicht aber den axialen Druck des Gehäuses aufzunehmen. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, u. zw. stellt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung dar, Fig. 2 und 3 sind weitere   Ausführungsformen   der Lagerung der Motor- 
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 dass man das   Fusslager   innerhalb eines Schlitzes in der unteren Schiene verschiebt und mittels einer Stellschraube g festhält, Die Befestigung könnte aber auch in der Weise erfolgen, dass man das mit Gewinde versehene   Fusslager   in einer mit entsprechendem Gewinde versehenen Bohrung der Schiene verstellt. 



  Das Fusslager enthält eine Stahlkugel h, auf welcher das Ende des Spindelschaftes ruht. 



   Die Motorwelle besteht aus einem Stück mit der Spindel, so dass die Spindel gewissermassen eine   verlängerte Motorwelle   ist. Natürlich kann auch eine Kupplung vorgesehen sein. 



   Das Motorgehäuse besteht aus   einem Motorkörper k   und einer oberen und einer unteren Endplatte ! und   m, welche   mit dem Teil k durch Schrauben verbunden sind. Die obere Endplatte hat eine Aus- 
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 des Motorengehäuses in vertikaler Hinsicht haben, so können sie als einfache Drucklager ausgebildet sein. 



   Der Rotor, welcher beispielsweise aus Eisenlamellen besteht, ist mit der Spindel so verbunden, dass er mit derselben rotiert und ist umgeben von Windungen, welche im Gehäuse angeordnet sind. 



   Die Lageranordnung des Motorgehäuses, welche gleichzeitig die Rotation desselben verhindert, besteht aus einer oder mehreren   Stangen M.   In der   Ausführungsform   der Fig. 1 sind beispielsweise zwei Stangen dargestellt, welche auf beiden Seiten der Spindel vorgesehen sind. Diese Stangen sind am Ende mit Gewinde   it) versehen,   mit welchem sie in mit entsprechendem Gewinde   versehenen   Bohrungen x der unteren Schiene einschraubbar sind.

   Die oberen Enden ?/der Stange greifen in Aussparungen yl der   unteren Endplatte H, so dass die Stangen   das Gewicht des Motorgehäuses samt den Spulen aufnehmen. 
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 messer haben, weil hier irgendwelche genaue Arbeit nicht erforderlich ist, da die Stangen ja nur dazu dienen, das Gewicht des Motorengehäuses aufzunehmen und dessen Rotation zu verhindern ; sie dienen aber nicht zur Zentrierung des Gehäuses, was erreicht wird durch die Lager o und r. 



   Da die Stangen in der unteren Schiene verschraubt sind, können sie zwecks vertikaler Einstellung des   Gehäuses   verstellt werden. Die Feststellung der Stangen, nachdem die Einstellung erreicht ist, 
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 auch andere   Befestigungsweisen für   die Stangen gewählt werden. 



   In der Fig. 2 ist eine Lagerung des Motorengehäuses an der oberen Schiene dargestellt. Die Stangen u treten hiebei durch Bohrungen   a", der   oberen Schiene a und sind oben mit Gewinde versehen, auf welches 
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 oder unter Vermittlung einer   Unterlagsscheibe Mg. Die   unteren Enden der Stangen sind mit Gewinde   it"   versehen, mit dem sie in   Bohrungen ! i   der Platte   I   des Motorengehäuses und in Bohrungen k1 des Teiles k verschraubbar sind. Die mit Gewinde versehenen   Enden'101   können dabei gleichzeitig als Befestigungmittel für die Endplatte ! an dem Teil 7c dienen. Zu diesem Zweck sind die Stangen ringförmig bei z erweitert und drucken mit diesem Ring auf die Platte   ! i, sobald   die Stangen entsprechend verschraubt werden. 



   Die mit Gewinde versehenen Enden   Mi   und die Mutter   U2     ermöglichen die Einstellung der Motoren-   
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Diese Einstellung kann auch von den unteren Enden der Stangen aus erfolgen, zu welchem Zwecke die   Ringe 2i durch Muttern   ersetzt werden, dagegen die Muttern   Mi   aus   einem Stuck   mit den Stangen bestehen und als Anschläge dienen. Es erfolgt dann die vertikale Einstellung der Motorengehäuse in dem Masse, bis zu welchem die Stangen in den Teil eindringen. 



   Fig. 3 zeigt eine   Ausführungsform   der Erfindung, wobei das Motorengehäuse in der oberen Schiene gelagert ist. Die Stangen   u   treten durch Bohrungen   a1   der oberen Schiene a und sind am oberen Ende mit Gewinde   Mi   versehen, auf welchen die Mutter   U2   verschraubbar ist, u. zw., wenn gewünscht, unter Zwischenschaltung von Unterlagsscheiben   u3.   Die unteren Enden der Stangen sind zu Augen bzw. 



  Schaufeln M's ausgebildet, welche zur Aufnahme von am Motorengehäuse befestigten Bolzen k2, Stiften oder ähnlichen Mitteln dienen. 



   Diese Anordnung gestattet nicht nur eine vertikale Einstellung des Gehäuses, sondern auch eine ausserordentlich einfache Demontierung, weil infolge der Biegsamkeit der Stangen die   Schrauben it"   ohne weiteres von den Bolzen   k2   abgelöst werden können. 



   Die Motore B können in horizontaler Richtung in gleicher Höhe angeordnet, sie können aber auch gegeneinander versetzt angeordnet sein. Im letzteren Falle müssen die Tragstangen, wenn sie gemäss Fig. 1 auf der unteren Schiene befestigt sind, ein wenig näher an die Spindel herangerückt werden, zu dem Zwecke, genügend Raum für die benachbarten Motore zu schaffen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Einzelantrieb für die Spindeln von Spinnmaschinen, bei welchem das Motorengehäuse auf der Spindel axial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse durch Stangen abgestützt ist, welche in der unteren Bodenplatte des Motorengehäuses angeordnete Vertiefungen eingreifen, dadurch die   Drehung   des   Motorengehäuses   verhindern und das Gehäuse samt dem Stator in seiner Lage während des Betriebes siehern.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Einzelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an der oberen Schiene des Maschinenrahmens aufgehängten Stangen oben in das Motorengehäuse eintreten und darin durch Verschraubung feststellbar sind. EMI2.4 als Ösen ausgebildet sind, mit welchen sie am Motorgehäuse vorgesehene Vorsprünge, Bolzen oder ahan- liches umgreifen.
AT112481D 1926-12-15 1927-01-29 Elektrischer Einzelantrieb für die Spindeln von Spinnmaschinen. AT112481B (de)

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