<Desc/Clms Page number 1>
Piuisenmelder, insbesondere für Radiosendestelleu.
EMI1.1
in Radiosendestationen gedacht.
Er soll den Hörer, wenn er während einer Pause das Kopftelephon anlegt oder den Lautsprecher
EMI1.2
Zwischen den beiden auf der Grundplatte 1 stehenden Trägern 2 sind der Zylinder 3 und die Schraubenspindel15 drehbar, die oben abgeflachte Rundstange 1'1 aber fest gelagert. Der Zylinder 3 und die Schraubenspindel 7J sind mittels der Zahnräder 12. 13 und 14 zwangläufig miteinander ver- bunden. Das Sperrad 8, in das die am Zylinder sitzende Sperrklinke eingreift, ist. mit dem Kegelrad 11 vereinigt, auf der Zylinderachse aufgeschoben. Ein in der Darstellung nicht eingezeichnetes mechanisches
EMI1.3
räder 10, 11 und des Sperrades 8 in gleichförmiger Bewegung in der Richtung der eingezeichneten Pfeile, so dass die genannten Teile in einer halben Minute eine Umdrchung vollführen.
Auf dem Mantel des Zylinders. 3 befinden sich in einer Schraubenlinie und in Abständen von je 1/60 des Umfangs angeordnete Erhöhungen (kleine Rippen), die an bestimmten Stellen fehlen. Die in der Längsrichtung nebeneinander- liegenden Rippenstückchen vereinigen sich zu Rippen. die hie und da unterbrochen sind. Die Schraubenlinien. zwischen denen die kleinen Rippenstucke liegen. sind in Fig. 1 ersichtlich gemacht. Die Höhe der Schraubengänge ist gleich jener der Schraubengänge auf Spindel 15. Der Raum zwischen den Rippen ist mit einer Isoliermasse ausgefüllt.
Auf der Stange 17 befindet sich eine leicht verschiebbare Metallhülse 20 und auf dieser, wohl durch den Hartgummizylinder 21 getrennt, aber mit ihr ansonsten ein Ganzes bildend, das Stück ?, in das eine auf die Schraubenspindel 75 passende Halbmutter eingeschnitten ist. Auf der
EMI1.4
hebel 24, dessen Spitze am Zylinder aufliegt.
Das Stück 22 kann mit der Hand erfasst, die Halbmutter von der Spindel abgehoben und somit die Hülse 20 seitlich beliebig verschoben, d. h in eine gewünschte Stellung gebracht und dann die Halbmutter wieder mit der Spindel in Eingriff gebracht werden. Auf der Hülse 20 ist noch eine als Weiser dienende Feder 27 befestigt. Die Stange 17 trägt eine Zeitminutenteilung, deren Intervalle zwei Schraubengängen der Spindel entsprechen. Die Stange 17 ist durch Hartgummihülsen 18 isoliert in den
EMI1.5
direkt befestigt sind und mit dem Zylinder 3, somit auch mit seinen, die elektrischen Kontakte bildenden Rippen leitend verbunden sind.
Denkt man sich zwischen den Klemmen 19 und 28 eine elektrische Stromquelle und eine der üblichen Stromschlüsse in akustische Zeichen umsetzenden Vorrichtungen eingeschaltet, so wird, wenn bei eingeschaltetem Triebwerk die Halbmutter des Kontakthebels 22 in Eingriff mit der Schrauben-
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
die Kontakte des Zylinders längs der in Fig. 1 angedeuteten Schraubenlinien ab, wodurch Stromschlüsse bzw. akustische Zeichen hervorgerufen werden.
Die am Zylinder angebrachten Kontakte bzw. deren Gruppierung zu Zeichen sollen für diese beispielsweise Ausführung folgendermassen wirken. Die grösste einstellbare Zeit sei 19 Minuten. Auf den beiden ersten in einer Minute abzutastenden Schraubengängen am rechten Zylinderende sind Kontakte in Abständen entsprechend einer halben Sekunde angeordnet, die wieder abwechselnd in Gruppen zu zehn und neun Kontakten, durch eine Pause von einer Sekunde unterbrochen, zusammengefasst sind.
Zählt der Hörer die Impulszahlen 10 und 9, so weiss er, dass die Pause noch 19 Minuten beträgt. In der nächsten Minute, die wieder zwei weiteren Umdrehungen entspricht, wechseln zehn und acht Impulse
EMI2.1
der Minute Nr. 5 Zeichen :.................... usw. zu hören sein.
Das Zeichen für die letzte Minute vor Ablauf des eingestellt gewesenen Intervalles sind fort- laufende Schläge ohne Pausen. Nach Ablauf des Intervalles hört aber die Zeichengebung nicht auf. Das Zeichen für die Minute Nummer eins läuft bis zur Abstellung weiter, was auf folgende Art erreicht wird. Die Schraubenspindel15 hat auf der linken Seite den glatten Teil 16. Die Halbmutter 23 tritt nach Ablauf des Intervalles aus dem Schraubengewinde ; der Weiser 27 liegt am verstärkten Ende der Stange 17 an, die Spitze des Kontakthebels bleibt also in ihrer Lage und die Kontakte des Zylinders für Minute Nummer eins gehen aus der schraubenförmigen Anordnung in die kreisförmige über.-.
Für bestimmte, in beliebig langer Dauer zu gebende Zeichen können Kontakte am Zylinder links, angeschlossen an die gewöhnlichen Zeichen, in Kreisform angeordnet werden. In vorliegender Ausführung ist das Zeichen :......... angebracht. Das Gleitstück mit dem Kontakthebel wird für dieses Zeichen dadurch fixiert, dass das Ende des federnden Weisers 27 in die Rille 30 gelegt wird. Wenn der Apparat abgestellt werden soll, wird das Gleitstück ganz links geschoben, wobei die Feder 27 in die Rille 31 einschnappt. Der Kontakthebel 24 liegt dann am Zylinder am kontaktfreien Teil 6, also ohne Stromschluss.
Es ist klar, dass der Zylinder ohne Isoliermasse mit hervorstehenden Rippen ausgeführt und dass statt des Kontakthebels auch eine Feder verwendet werden kann. Man könnte auch Zylinder mit Stiften oder mit Vertiefungen anwenden. Auch kann man sich mit den Schlägen, die der Kontakthebel beim Hinüber- gleiten am Zylinder erzeugt, begnügen.
Die Kontakte können statt auf einem Zylinder auch auf einer Scheibe angebracht werden. die dann von einem Kontakthebel in einer Spirale abgetastet wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pausenmelder insbesondere für Radiosendestellen, bestehend aus einem Zylinder od. dgl. mit an seiner Umfläche angeordneten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte in solcher Art angeordnet sind, dass der Melder, für ein Zeitintervall eingestellt, vom Augenblick der Inbetriebsetzung an fortlaufend akustische Zeichengruppen abgibt, welche Zeichengruppen die Zahl der Minuten bis zum Ablauf des Intervalles jeweilig erkennen lassen.