DE523929C - Anordnung fuer das allmaehliche Einschalten und das gleichzeitige allmaehliche Ausschalten mehrerer Stromkreise - Google Patents

Anordnung fuer das allmaehliche Einschalten und das gleichzeitige allmaehliche Ausschalten mehrerer Stromkreise

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DE523929C
DE523929C DEE37540D DEE0037540D DE523929C DE 523929 C DE523929 C DE 523929C DE E37540 D DEE37540 D DE E37540D DE E0037540 D DEE0037540 D DE E0037540D DE 523929 C DE523929 C DE 523929C
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DE
Germany
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resistors
brushes
switching
gradual switching
lamps
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Expired
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DEE37540D
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HEINRICH EIFERT
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HEINRICH EIFERT
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit welcher mehrere Stromkreise,' insbesondere Stromkreise verschiedenartiger Lampen, abwechselnd allmählich ein- und ausgeschaltet werden können. Es ist an sich bekannt, zu diesem Zweck in den einen Stromkreis allmählich Widerstand einzuschalten, während in gleicher Weise aus dem anderen Stromkreis Widerstand ausgeschaltet wird. Man
ίο hat zu dem Zweck beispielsweise zwischen zwei Leitungen der beiden Stromkreise einen Widerstand angeordnet und einen Pol der Stromzuführung auf diesem Widerstand verschoben.
Nach der Erfindung wird eine der Stromzuführungsleitungen an die Verbindungsstellen zweier Widerstände fest angeschlossen und die Leitungen der Lampenkreise werden mit Kontaktstücken verbunden, welche in bestimmtem Abstand voneinander über diese Widerstände hinweggleiten. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß beliebig viele derartige Kontaktstücke hintereinander die Widerstände überlaufen und mit einfachen Mitteln eine große Anzahl von Lampenkreisen mit dieser Vorrichtung bedient werden können, ohne daß besondere Umschaltvorrichtungen zwischengeschaltet werden müssen. Die beiden Widerstände werden zweckmäßig in an sich bekannter Weise in Ringform so angeordnet, daß man für die Schaltung umlaufende Bürsten benutzen kann, die entweder unmittelbar über die Windungen der Widerstände oder über Kontaktstücke schleifen, die mit den Windungen verbunden sind. Man kann dabei auch in an sich bekannter Weise die Bürsten fest anordnen und einen mit Widerständen und Kontaktstücken verbundenen Ring bzw. eine Trommel umlaufen lassen. Pausen in der Umschaltung können beispielsweise durch eine geeignete Anordnung der Kontaktstücke hervorgerufen werden. Man kann z. B. zwischen dem Antrieb und dem Träger der umlaufenden Bürsten bzw. des umlaufenden Widerstandes eine Mitnehmervorrichtung anordnen, die den Träger jeweils nur um eine Vierteldrehung mitnimmt und während des verbleibenden Teiles einer Umdrehung den Antrieb ausschaltet. Der Mitnehmer kann dabei durch fest angeordnete Anschläge gesteuert werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen dargestellt. Es zeigen die
Abb. ι bis 3 eine Schaltvorrichtung mit umlaufenden Bürsten in drei Ansichten,
Abb. 4 ein dazugehöriges Schaltungsschema,
Abb. 5 und 6 eine Vorrichtung mit umlaufenden Widerständen,
Abb. 7 ein dazugehöriges Schaltungsschema.
Bei der Vorrichtung nach den Abb. 1 bis 3 sind vier verschiedene Lampengruppen I bis IV, etwa Gruppen roter, blauer, grüner
und gelber Lampen, vorhanden. Die Lampen sind sämtlich an die eine Leitung a des Netzes angeschlossen. Ihre Schaltleitungen i, 2, 3, 4 führen über eine mit Schleifringen versehene Trommel zu den vier Bürsten e1, e2, e" und ei, welche über einen mit Schleifkontakten h versehenen Widerstand bewegt werden, der durch die bei 'h1 angeschlossene Stromzuführung f in die Teile ze/1 und«;3 geteilt ist. Für die Verbindung der ortsfesten Leitungen 1, 2, 3, 4 mit den bewegten Bürsten e1. e2, e\ e' dienen die ortsfesten Bürsten b1, b~, bs, &4 und die Schleifringe c1, c2, c", cl, die auf der Trommel angeordnet sind. In dem Schaltungsschema der Abb. 4 sind die Widerstände und die Schleifringe abgewickelt dargestellt.
Die Teilwiderstände w1, zv" sind auf einem Träger g angeordnet, der die Form eines halben Ringes hat und seitlich die Kontaktstücke h trägt, auf denen die Bürsten e schleifen. Die Bürsten e sind an einem Kreuz i befestigt, welches drehbar auf der Achse k angeordnet ist. Auf dieser Achse sitzt lose die mit einem Mitnehmernocken m versehene Seilscheibe n, die mittels eines geeigneten Vorgeleges von einem Motor angetrieben wird. Der Nocken m nimmt beim Umlauf der Scheibe η das Kreuz i mit, wenn er gegen einen der Vorsprünge 0 des Kreuzes stößt. Diese Vorsprünge sind an Schiebern ρ angeordnet, die durch Federn/- nach außen gedrückt werden und am äußeren Ende eine Rolle ,s· tragen. Die Schieber werden zurückgedrückt, wenn die Rolle auf eine der Läufflächen i\ t2, f gedrückt wird. Es besteht somit die folgende Wirkungsweise:
Nur der Schieber p, der sich in höchster Lage befindet, kann durch die Feder r nach auswärts gedrückt werden. Es befindet sich also nur der Vorsprung 0 dieses Schiebers in der Bewegungsbahn des an der Scheibe η angeordneten Mitnehmernockens m. Wenn beim Umlauf der Scheibe der Mitnehmernocken die höchste Lage erreicht hat, nimmt er das mit den Bürsten versehene Kreuz i mit, bis nach einer Drehung von 90° der Schieber durch die Lauffläche t zurückgedrückt wird und der Mitnehmernocken m von dem Vorsprung des Kreuzes abgleitet. Nunmehr dreht sich die Mitnehmerscheibe η um 270 °, bevor wiederum eine Mitnahme des Bürstenkreuzes erfolgen kann. Daraus ergibt sich, daß jeweils zwei Bürsten über die Widerstände zu1 und w2 hinweg bewegt werden und dann eine Pause, welche einer Dreiviertel drehung entspricht, eintritt.
Bei der Abb. 4 entsprechenden Stellung ist
fast der gesamte Teilwiderstand w1 der Lampengruppe II und ein kleiner Teil des Teilwiderstandes wz der Lampengruppe III vorgeschaltet. Die Lampen II brennen somit dunkel. Die Lampen III dagegen hell. Bei der Bewegung der Bürsten wird der Teilwiderstand ii'1 allmählich ausgeschaltet, so daß die Lampen II immer heller brennen, während der Teilwiderstand z allmählich eingeschaltet wird, so daß die Lampen III immer dunkler werden. Wenn die Bürste e2 das Kontaktstück h1 erreicht hat, sind beide Widerstände w1 ausgeschaltet. Die Lampe II brennt dann mit voller Stromstärke, während die Lampe III ausgeschaltet ist. In dieser Stellung verharrt die Vorrichtung, bis der Mitnehmer m nach Dreivierteldrehung wieder in der höchsten Lage angekommen ist. Dann gleitet bei weiterer Drehung des Bürstenkreuzes die Bürste e2 über den Widerstand τν2, während die Bürste e1 auf den Widerstand w1 gelangt, und zunächst schwach und dann immer stärker die Lampengruppe I einschaltet usw.
Bei der Vorrichtung nach den Abb. 5 bis 7 sind die Teilwiderstände w1, w" in der Trommel u angeordnet, die am LTmfang die Kontaktstücke Ji trägt. Die Bürsten e stehen hier fest, so daß an sie unmittelbar die Schaltleitungen i, 2, 3, 4 angeschlossen werden können. Die Leitung/ wird hier über eine Bürste ν und einen an der Trommel angebrachten Schleifring zu dem gemeinsamen Punkt der beiden Widerstände ze·1, zu2 geführt. Die Trommel wird durch die Mitnehmerscheibe η absatzweise gedreht, genau so wie bei dem anderen Ausführungsbeispiel das Bürstenkreuz. Zum Antrieb dient beispielsweise ein Zahnkranz y, der mit der Mitnehmerscheibe fest auf der Achse k angeordnet ist und in den ein Ritzel des Motors eingreift. Die Trommel u ist dann lose auf der Achse gelagert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung für das allmähliche Einschalten und das gleichzeitige allmähliche Ausschalten mehrerer Stromkreise, insbesondere der Stromkreise verschiedenartiger Lampen mit Hilfe von zwei Widerständen, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stromzuführungsleitung an die Verbindungsstelle zweier Widerstände fest angeschlossen ist und die Enden der an die andere Stromzuführungsleitung angeschlossenen Lampenleitungen über diese Widerstände hinweggleiten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Widerstände (w1, w2) an einer feststehenden Trommel (g) angeordnet sind, über welche in Umlauf versetzte Bürsten (e) schleifen, die selbst durch Schleifringe
    und Bürsten ο. dgl. mit den Schaltleitungen (i, 2, 3, 4) der Lampen (I, II, III, IV) verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (w1, w2) auf einem umlaufenden Ring oder einer umlaufenden Trommel angeordnet sind und über die Windungen oder die mit ihnen verbundenen Kontakte (K) feststehende Stromabnehmer (e) schleifen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Bürsten (e) bzw. der Widerstände (ζϋ1, w") durch ein Mitnehmergetriebe (n, m, 0) angetrieben wird, das sich selbst jeweils nach einem Teil eines Umlaufes ausschaltet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem angetriebenen Teil (/ bzw. u) unter Federwirkung stehende, radial verschiebbare Nocken (0) angebracht sind, die auf einem Teil des Umlaufweges durch feststehende Anschläge (f) einwärts gedrückt werden, so daß sie von den Nocken (m) der Mitnehmerscheibe (ti) nicht erfaßt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE37540D 1928-06-13 1928-06-13 Anordnung fuer das allmaehliche Einschalten und das gleichzeitige allmaehliche Ausschalten mehrerer Stromkreise Expired DE523929C (de)

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