AT111741B - Maurerkelle zur Vermötelung von Hohlsteinen. - Google Patents

Maurerkelle zur Vermötelung von Hohlsteinen.

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AT111741B
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  Maurerkelle zur   Vei'mörteluug von Hohlsteilleu.   



   In der Patentschrift Nr. 98192 ist eine Maurerkelle zur Vermörtelung von Hohlsteinen beschrieben, die aus einem über die ganze Breite des Hohlsteines reichenden Behälter besteht, in dessen Boden in der   Längsrichtung   der Kelle sieh erstreckende, dem Verlauf der Steinstege angepasste Schlitze vorgesehen sind und dessen Boden gegen den Handgriff zu in eine Mulde übergeht, in welche der überschüssige Mörtel beim Abheben der Kelle   zurückfliessen   kann. Mit dieser Maurerkelle kann der Mörtel nur auf den in einer Richtung verlaufenden Steinstegen aufgetragen werden, während für die in der anderen Richtung verlaufenden Steinstege die   Schnabelpfanne   verwendet werden muss.

   Ferner ist diese Maurerkelle nicht für   sämtliche     Vermörtelungsarbeiten,   beispielsweise im Falle von bereits versetzten Pfeilern od. dgl., verwendbar, da die an dem Behälter bleibend befestigte Mulde samt Handgriff dieser Art von Arbeit hinderlieh ist. Gemäss der Erfindung sind im Boden des Behälters dem Verlauf der   Längs-und Querstege   des Hohlsteines entsprechende Ausnehmungen oder Öffnungen vorgesehen, so dass der Mörtel gleichzeitig auf sämtlichen Steinstegen aufgetragen werden kann. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die mit dem Handgriff versehene Mörtelmulde der Maurerkelle abnehmbar an dem an seinem Umfange mit Führungsleisten ausgestatteten Schablonenbehälter befestigt ist. so dass die Mörtelmulde an irgendeine Wand der letzteren versetzt werden kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 schaubildlich die auf zwei Hohlsteinen aufgelegte Maurerkelle und Fig. 2 die letztere im Schnitt. 



   Der Behälter für die Schablonen zum Auftragen des Mörtels auf die   Steinstege   besteht aus einer an ihrem Umfange mit   Führungsleisten 1 versehenen Umrahmung 2,   in der mittels   Streben : 1 Pfannen   bzw. Platten 4 derart verspreizt sind, dass sie beim Auflagern der Maurerkelle auf den Hohlsteinen 5 deren sämtliche Öffnungen 6 abdecken, während die freibleibenden Stellen des Bodens der Maurerkelle mit den   Längs-und Querstegen   der Hohlsteine zusammenfallen, so dass diese Stege mit Mörtel bedeckt werden können, wobei die Höhe der Platten bzw. Pfannen 4 die Höhe des aufgetragenen Mörtels bestimmt. 



   Die mit einem Handgriff 7 ausgestattete Mörtelmulde 8 ist an ihrer vorderen Längswand mit einer der Form der Führungsleisten 1 entsprechend ausgebildeten Leiste 9 und mit einem die Führungsleiste 1 untergreifenden Anschlag 10 versehen, so dass die Mörtelmulde auf der Führungsleiste 1 aufgeschoben bzw. von dieser durch   Längsverschieben   entfernt werden kann. Diese Art der Ausbildung der Maurerkelle besitzt den Vorteil, dass die Mörtelmulde an irgendeiner Wand der Schablone versetzt werden kann, so dass mit der Maurerkelle   sämtliche     Vermörtelungsarbeiten   ausgeführt werden können, beispielsweise auch im Falle von bereits versetzten Pfeilern od. dgl.

   Um ein unbeabsichtigtes Verschieben der Mörtelmulde zur Schablone zu verhindern, ist an der einen Seitenwand der Mörtelmulde ein zweiarmiger Hebel 11 angelenkt, dessen nach unten reichender Arm in der Gebrauchslage nach Art eines Reibers vor das Ende der Führungsleiste J gebracht werden kann. Die zweite Seitenwand der Mörtelmulde greift über den Anschlag 10 vor und kommt in der Gebrauchslage ausserhalb der Führungsleiste 1 zu liegen und bildet derart einen mit dem Hebel zusammenwirkenden Anschlag, der ein gegenseitiges Verschieben zwischen   Mörtelmulde   und Schablone verhindert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maurerkelle zur Vermörtelung von Hohlsteinen mit parallel liegenden Kammern, bestehend aus einem über die ganze Breite des Steines reichenden Behälter, dessen Boden dem Verlauf der Steinstege entsprechende Schlitze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schablonenbehälter aus einer <Desc/Clms Page number 2> Umrahmung (2) besteht, in der mittels Streben (3) verspreizte Pfannen (4) derart angeordnet sind, dass sie beim Auflegen der Maurerkelle auf dem Hohlstein, dessen Öffnungen (6) abdecken und der Mörtel auf die nach zwei Richtungen verlaufende Stege des Steines aufgetragen werden kann.
    2. Maurerkelle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schablonenbehälter an seinem Umfange mit Führungsleisten (1) und die vordere Längswand der Mörtelmulde (8) mit einer der Form der Führungsleisten entsprechend ausgebildeten Leiste (9) und einen Anschlag (10) versehen ist, so dass die Mörtelmulde an irgendeiner Wand des Schablonenbehälters aufgeschoben werden kann.
    3. Maurerkelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mörtelmulde eine mit dem Schablonenbehältcr zusammenwirkende Feststellvorrichtung vorgesehen ist, um ein unbeabsichtigtes Verschieben der Mörtelmulde zum Schablonenbehälter zu verhindern.
    4. Maurerkelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung von einem an der einen Seitenwand der Mörtelmulde angelenkten zweiarmigen Hebel (11) und der als Anschlag wirkenden gegenüberliegenden Seitenwand der Mörtelmulde gebildet wird. EMI2.1
AT111741D 1927-10-28 1927-10-28 Maurerkelle zur Vermötelung von Hohlsteinen. AT111741B (de)

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