<Desc/Clms Page number 1>
Baukasten.
Die Erfindung betrifft einen Baukasten, der Teile enthält. aus welchen nicht fliegende Modelle von Flugzeugen verschiedenartigster Typen zusammengesetzt werden können ; solche zusammengesetzte
EMI1.1
richtsmittel usw.
Es ist zwar bereits ein baukastenartiges Flugzeug bekannt. bei welchem der Rumpf von einen) annähernd keulenförmigen Körper gebildet ist, wobei dieser Rumpf entweder als Rumpf eines Landfiug- zeus : models oder als Boot eines Flugbootmodells benutzt werden kann.
Gegenüber diesem bekannten Spirlflugzeug wird der neue Baukasten dadurch gekennzeichnet.
EMI1.2
sind und in ihrer Form und Gestalt charakteristischen Flugzeugteilen entsprechen (wie Flügel. Fahr- gestelle. Motore. Schwimmer. Steuerflächen. Streben usw.). mindestens ein Rumpfmodell entbält. das mehrteilig ausgebildet ist. wobei durch das Zusammenfügen dieser Teile verschiedene Rumpftypen gebildet werden können.
Dabei besitzt zweckmässig der Hauptteil des Rumpfmodells die Gestalt eines ein-oder mehrstufigen Wasserflugzeugbootes. Wird die Stufe dieses Hauptteils mittels eines den Hauptteil auf einen Stromlinienkörper ergänzenden Teiles ausgefüllt. entsteht das Modell eines Landflugzeugrumpfes. Um besser verschiedene Rumpftypen darstellen zu können. wird zweckmässig noch ein Oberteil verwendet, der zur Erhöhung der Rumpfhöhe sowohl für Modells von Wasserflugzeugen als auch für Modelle von Landflugzeugen benutzt werden kann. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben. Rumpfmodelle mit breitliegendem oder hochgestelltem Querschnitt bauen zu können.
Vorteilhaft wird noch ein besonderer Zusatzteil benutzt, der angedeutete Fenster besitzt. so dass durch dessen Zufügen zu dem Hauptteil ein Bootmodell mit Passagierkabine und bei ausgefüllter Stufe ein Modell des Passagierlandflugzeugrumpfes entsteht.
Die Fenster können auch auf dem Oberteile angedeutet werden.
Um Rumpfmodelle mit oder ohne Motor bauen zu können, wird bei weiterer Ausbildung des Baukastens der Vorderteil des Rumpfoberteiles gegen ein Motormodell auswechselbar eingerichtet.
Weitere Merkmale des neuen Baukastens ergeben sich aus dem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 und 2 veranschaulichen in Seitenansicht und Vorderansicht die gewählte Ausführungsform des mehrteiligen Rumpfes, wobei die Teile der Übersicht wegen voneinander entfernt gezeichnet sind.
Fig. 3 und 4. 5 und 6. 7 und 8 und endlich 9 und 10 veranschaulichen je in Seitenansicht und Vorderansicht ein Beispiel von verschiedenen Zusammenstellungen der Teile gemäss Fig.] und 2. Fig. 11 veranschaulicht Ansichten und Schnitte von Streben bzw. Verbindungsstifte. Fig. 12 und 13 ist Grundriss und Schnitt eines Fliigelmodells. Fig. 14 und 15 sind Seitenansicht und Voderansicht des Motormodells mit Luftschraube in grösserem Massstabe. Fig. 16 und 17 ist eine Seitenansicht und Vorderansicht des Körpers des Fahrgestellmodells.
Fig. 18 und 19 veranschaulichen den Körper nach den Fig. 16 und 17 mit Rädern.
EMI1.3
Srhwimmermodelle. Fig. 22 ist eine Seitenansicht (teilweise geschnitten) der Vorderteile eines zusammen- gefügten Modells (beispielsweise ist ein Passagierdoppeldeeker mit dem Motor vorne im Rumpfe gewählt).
Fig. 23 bis 27 zeigen schematisch einige von vielen möglichen Zusammenstellungen.
<Desc/Clms Page number 2>
Der Hauptteil des Rumpfes ist mit 1, der Ausfüllungsteil mit 2. der Oberteil mit. 3 und der Zusatzteil mit 4 bezeichnet. Obzwar die Rumpfteil gemäss Zeichnung einen rechteckigen Querschnitt besitzen. kann ihre Querschnittsform auch eine andere sein, z. B. oval od. dgl. Diese Teile werden vorteilhaft aus Holz hergestellt ; selbstverständlich kann auch ein anderer Werkstoff als Holz benutzt werden und die Rumpfteile können auch hohl sein.
Wie es in der Fig. 3 angedeutet ist, kann der Oberteil J einen abnehmbaren Vorderteil-T besitzen. der durch ein Motormodell 5 ersetzt werden kann (Fig. 5 und 6). Auf dem Zusatzteil 4 sind Fenster 6 angedeutet ; ausserdem ist auf den Teilen 1 und 4 die Tür 7 gezeichnet.
Fig. ll veranschaulicht StäbeS, welche verschiedeneLänge besitzen können und bei einem zusammengesetzten Modell die Streben für Flügel, Baldachin, Motorlager, Fahrgestell u. dgl. bilden. Falls die einzeInenFlugzeugteilemit Löchern versehen sind. in welche beimZusammenbauen Stifte eingeführt werden sollen, um die Baukastenteile zu einem Flugzeugmodell zu verbinden, so können diese Stäbe 8 auch als Verbindungsstifte dienen. Einige Löcher für diese Stäbe sind mit 9 bezeichnet.
Fig. 12 und 13 veranschaulichen das Modell eines Flügels. Dasselbe besteht aus einer Platte 10 geeigneter Form und Abmessungen und wird zweckmässig auch aus Holz hergestellt.
EMI2.1
die Form eines Motors aufweisen oder es entspricht dessen äussere Gestalt einem Motor mit Haube, einer Motorgondel od. dgl.
Fig. 16 und 17 veranschaulichen Fahrgestellkörper. M, an welche die Achsen 14 der Räder 15 angeschlossen werden können (Fig. 18 und 19). Die Räder 15 werden vorteilhaft jedes für sich abnehmbar angeordnet, so dass durch Abnehmen eines Rades ein einrädriger Teil des zweirädrigen Fahrgestells ausgebildet werden kann, während nach dem Abnehmen der beiden Räder die Fahrgestellkörper 13 als Modelle von Hilfsschwimmern (z. B. für Flügelende), eines Kufenfahrgestells od. dgl. benutzt werden können.
Fig. 20 und 21 zeigen Körper 16 von einer solchen Gestalt, dass dieselben als Modelle von Hauptschwimmern oder als Benzinbehältermodelle dienen können, wobei durch das Zusammenfügen solcher Körper auch grössere Schwimmermodelle gebildet werden können.
Fig. 22 veranschaulicht einen Teil des zusammengebauten Flugzeugmodells. Obzwar die Verbindung der einzelnen Flugzeugteile unter Benutzung von beliebigen Mitteln durchgeführt werden kann. welche an und für sich nicht'Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, ist beispielsweise die Verbindung mittels Zapfen und Loch dargestellt. Es kann aber auch eine Verbindung mittels Einschnitte oder Schlitze, z. B. für Stabilisierungs- oder Steuerflächen, Verbindung mittels Ösen, Haken, Schrauben od. dgl. benutzt werden.
Fig. 23 bis 27 zeigen schematisch nur einige von den zahlreichen möglichen Zusammensetzungen.
Die Teile des Baukastens können auch mit Farbanstrichen, Ausnehmungen od. dgl. versehen werden, wodurch das zusammengebaute Modell noch naturgetreuer wirkt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Baukasten zum Zusammenbauen von Flugzeugmodellen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe ausser einer beliebigen Anzahl von Modellen der typischen Flugzeugteile, z. B. Tragflächen, Steuerflächen, Fahrgestelle, Motore, Schwimmer, Streben od. dgl., mindestens ein mehrteilig ausgebildetes Rumpfmodell enthält, dessen Hauptteil durch das Zufügen von zusätzlichen Teilen auf Rumpfmodelle verschiedener Flugzeugtypen ergänzt werden kann.