AT111219B - Verfahren zum Stauchen von Stehbolzen. - Google Patents

Verfahren zum Stauchen von Stehbolzen.

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AT111219B
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Karl Ing Faus
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  Verfahren zum Stauchen von Stehbolzen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum geräuschlosen Stauchen von Stehbolzen, dessen   kenn-   zeichnendes Merkmal darin besteht, dass die Stauchung des Stehbolzenkopfes schrittweise geschieht, wobei zunächst der äussere und danach erst der innere, die Stehbolzenbohrung unmittelbar umgebende
Teil des herausragenden Stehbolzenendes gestaucht wird. Dadurch wird es möglich, nur mit einem ein- zigen, aus einem Stück bestehenden Döpper, den Schliesskopf in einem Arbeitsgange herzustellen. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise zwei   Durchführungsarten   der Erfindung dargestellt, u.   zw.   zeigt Fig. 1 ein aus dem Kesselblech herausragendes Stehbolzenende mit dem einteiligen Döpper vor Beginn der Stauchung. Fig. 2 eine Draufsicht auf den Döpper, Fig. 3 den fertig gebildeten Schliesskopf nach Beendigung des Stauchen. Fig. 4 und 5 zeigen ein Stehbolzenende mit dem zur   Schliesskopfbildung   erforderlichen Döpper vor und nach dem Stauchen unter Schliessung der Stehbolzenbohrung. Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf den zur Schliessung der Stehbolzenbohrung erforderlichen Döpper. 



   Das Stehbolzenende a ist durch das Kesselblech b hindurchgeschraubt und ragt so weit vor, als zur Schliesskopfbildung notwendig ist. Zwecks Bildung eines Schliesskopfes, wird das um seine Achse umlaufende Werkzeug mit stetigem ruhenden Druck gegen das Ende des Bolzens bzw. Nietschaftes   gedrückt.   Da im Gegensatz zu bekannten Verfahren mit ruhendem Druck und nicht durch Schlag oder
Stoss gearbeitet wird, erfolgt die Stauchung des   Stehbolzenkopfes   geräuschlos und stetig. Der Döpper c ist an seinen Arbeitsflächen   d   muldenförmig ausgearbeitet, so dass er beim Aufsetzen auf das Stehbolzen- ende zunächst mit den äusseren an der Peripherie gelegenen Teilen in Berührung kommt.

   Im weiteren
Verlauf des Stauchvorganges kommen dann auch die inneren, rings um die Stehbolzenbohrung e gelegenen
Teile des Stehbolzenendes mit den vertieften Teilen der   Arbeitsflächen   d des Döppers in Berührung, so dass also die Schliesskopfbildung schrittweise, von aussen nach innen fortschreitend vor sich geht. Zur
Aufrechterhaltung der Stehbolzenbohrung kann der Döpper c in an sich bekannter Weise mit einer zentrisch zu den muldenförmig vertieften Arbeitsflächen angeordneten Führungsspitze f versehen sein, die sich beim   Stauehvorgang   in die Stehbolzenbohrung e   hineinschiebt   und deren Schliessung verhindert (Fig. 3). 



   Diese   Spitze f kann auch,   wenn die Schliessung der Stehbolzenbohrung e gewünscht wird, fort- gelassen werden. Eine derartige Ausführungsform des Döppers und das Stehbolzenende vor und nach dem Stauchen sind in den Fig. 4-6 beispielsweise dargestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Stauchen von Stehbolzen mittels eines unter ruhendem Druck   umlaufenden   und an dem Werkstück gleitenden Döppers, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst der äussere und danach der innere, die Stehbolzenbohrung (e) umgebende Teil des herausragenden Stehbolzenendes (a) von aussen nach innen fortschreitend gestaucht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem einteiligen, mit muldenförmig nach der Mitte zu vertieften Arbeitsflächen (d) versehenen Döpper (e) besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111219D 1927-04-26 1927-06-08 Verfahren zum Stauchen von Stehbolzen. AT111219B (de)

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