AT110547B - Schwefelsäure-Kontaktanlage. - Google Patents
Schwefelsäure-Kontaktanlage.Info
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Description
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Schwefelsäure-Kontaktanlage.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schwefelsäurekontaktanlage mit wesentlicher Vereinfachung der auf den Kontaktapparat folgenden Apparatur. Bei Schwefelsäurekontaktanlagen dient bekanntlich die auf den Kontaktofen folgende Apparatur der Gewinnung gangbarer Handelsware, wie Oleum, bzw.
Schwefelsäure aus gebildetem SOg. Letzteres geschah bisher in der Weise, dass das SOg in mehreren hintereinander geschalteten Gefässen (Absorbern) mit hochprozentiger Schwefelsäure in Berührung
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Ausbildung der Einrichtung war äusserst kompliziert, nahm viel Platz ein und setzte der Gasbewegung einen erheblichen Widerstand entgegen, der einen grossen Energieaufwand erforderte. Die Anlage wird wesentlich vereinfacht, wenn gemäss der vorliegenden Erfindung von dem an sich bekannten Verfallren der elektrischen Niederschlagung von Nebeln aus Gasen Gebrauch gemacht wird.
Die Zeichnung veranschaulicht im Schema, wie die Erfindung ausgeführt sein kann.
Das im Röstofen 1 entstandene Röstgas wird in einer auf diesen folgenden Apparatur für die Umsetzung von SO, und SOg durch Entstaubung, Kühlung und Reinigung vorbereitet. Dies kann in verschiedentlicher Weise geschehen und ist eine beispielsweise Ausführungsform dieser Apparatur bei 2-5 schematisch angedeutet. 6 stellt den Kontaktofen dar. Das in diesem erzeugte Gas von der Temperatur 2000 C und mehr wird in dem Kühler 7 abgekühlt und darauf in dem Turm 8 mit Schwefelsäure oder Wasser berieselt. Dabei wird der Absorptionsvorgang eingeleitet. Die gebildeten Nebel werden in der elektrischen Niederschlagsvorrichtung 9, die den Absorber ersetzt, als Schwefelsäure bzw. Oleum abgeschieden.
Zur Entfernung der letzten SO-Spuren aus dem Endgas berieselt man letzteres in dem Turm 10 nochmals mit Schwefelsäure bzw. Wasser und reinigt es in dem elektrischen Abscheider 11 völlig von SOg und HjSO-Resten mit dem Erfolg, dass die Endgase den Kamin 12 säurefrei verlassen.
Bei entsprechender Bemessung von 8 und 9 ist es unter Umständen möglich, 10 und 11 wegzulassen, doch kann man die Teile 10 und 11 auch als Reserve beibehalten. Gegebenenfalls kann auch
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trischen Feld selbst vor sich gehen. Die Anlage wird weiter vereinfacht, wenn es sich nur um die Gewinnung von HzS04 handelt. In diesem Falle genügt eine Berieselungsstelle mit nachfolgender oder gleichzeitiger elektrischer Niederschlagung.
Wie ersichtlich, gestaltet sich die Apparatur wesentlich einfacher und kleiner als bisher, so dass
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ist die Möglichkeit gegeben, fast alles Oleum hochprozentig zu gewinnen und damit die lästige Entwicklung von Bindewärme herabzumindern.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Schwefelsäurekontaktanlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie hinter dem Kontaktofen aus einer oder mehreren elektrischen Niederschlagsvorrichtungen mit vorangehender oder gleichzeitiger Berieselung des Gases besteht, die zur Abscheidung von Schwefelsäure bzw. Oleum und zur Reinigung der Endgase von den letzten SO3- und H2So4-Resten dienen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110547X | 1926-10-06 |
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| AT110547B true AT110547B (de) | 1928-09-10 |
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ID=5652190
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110547D AT110547B (de) | 1926-10-06 | 1927-01-14 | Schwefelsäure-Kontaktanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT110547B (de) |
-
1927
- 1927-01-14 AT AT110547D patent/AT110547B/de active
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