AT110532B - Verfahren zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen. - Google Patents

Verfahren zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen.

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AT110532B
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  Verfahren zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen. 



   Die katalytische Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen ist bekanntlich im Gegensatz zu der Oxydation von Ammoniak mit atmosphärischer Luft mit grossen Schwierigkeiten verbunden, da die bei der Reaktion eintretende sehr starke Wärmeentwicklung eine Überhitzung des Katalysators verursacht, wodurch schlechte Ausbeuten an Stickoxyden entstehen und ausserdem schwere Explosionen des bei höherem Ammoniakgehalt explosiven   Ausgangsgemisches   eintreten können. 



   Man hat nun bereits versucht, diese bei der Verbrennung von Ammoniak mit Sauerstoff entstehenden Schwierigkeiten in verschiedener Weise zu beseitigen, so z. B. durch besondere Apparatkonstruktionen, durch Kühlung des Gasgemisches vor Eintritt in den Reaktionsraum oder durch Kühlung des Kontaktapparates selbst. 



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass im technischen Betriebe die bisher versuchten   Massnahmen   zur Verhinderung einer Überhitzung des Katalysators nicht ausreichen, um bei Gasgemischen mit hohem Ammoniakgehalt eine verlustfrei Oxydation des Ammoniaks zu erzielen. Besonders bei Vorrichtungen, die zur Vermeidung der Explosionsgefahr derart konstruiert sind,   d'ss   die Gase über die Katalysatoroberfläche durch den von dieser und der umgebenden Apparatwandung gebildeten Zwischenraum hinwegstreichen, treten oft Störungen ein, welche Ausbeuteverminderung zur Folge haben.

   Die Verluste beruhen, wie festgestellt wurde, darauf, dass in dem   erwähnten   Zwischenraum mitunter als Folge einer Überhitzung des Katalysators eine Flammenverbrennung entstehen kann, die als Verbrennungsprodukte nur Stickstoff und Wasser anstatt Stiokoxyde liefert. Dies ist besonders bei Verwendung   nichtmetallischer Kataly-   satoren, z. B. Kontaktkörper aus schlechtwärmeleitenden Stoffen, der Fall. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass das Ammoniak und Sauerstoff enthaltende Reaktions- 
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 von den umgebenden Apparatwänden befinden, durch deren Kühlung mit einer geeigneten Kühlflüssigkeit z. B. Wasser, ein so starkes   Temp3raturgefälle   zwischen Katalysator und   Appratwandung   hervorgerufen wird, dass Explosionen verhindert werden. Infolge dieses   Temperaturgefälles   und des sehr geringen   Zwisehenraumes zwischen sämtlichen   Teilen des Katalysators und den umgebenden Apparatwänden, kann in diesem nur Bruchteile von Millimetern betragenden Zwischenraume eine lokal gebildete Flamme 
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Kleinheit der Maschenweite das Weiterschlagen von Explosionen verhindern. 



   Eine praktische Ausführung des Verfahrens ist in der Abbildung schematisch dargestellt. Ein   Platindrahtnetzl ist zwischen   zwei Metallplatten 2 eingespannt, die. mit Wasserkühlmänteln 3 versehen sind. Das Reaktionsgemisch strömt in den engen Zwischenräumen zwischen dem Netz und den Metall- platten über das Platinnetz hinweg und verbrennt hiebei ohne jede Explosionsgefahr mit fast theoretischer
Ausbeute an Stiekoxyden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoff- EMI1.3 wird, dessen sämtliche Teile sich in sehr geringer Entfernung von den umgebenden Apparatwänden befinden, und dass durch Kühlung der letzteren mit einer geeigneten KüMSü-ssigkeit ein so starkes Tempe- raturgefälle zwischen Katalysator und Apparatwandung hervorgerufen wird, dass Explosionen verhindert werden. EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT110532D 1923-12-04 1924-11-26 Verfahren zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen. AT110532B (de)

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