<Desc/Clms Page number 1>
Anschlussvorrichtung für ein Verteilerrohr, das an der Schmierpresse drehbar be- festigt ist.
Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für ein Verteilerrohr, das auf dem Ansatzrohr der Pumpe oder des Schmiermittelkompressors um sich selbst drehbar befestigt ist. Diese Anschlussvorrichtung ist so angeordnet, dass sie veränderliche Neigungen zu der starren Rohrleitung annehmen kann, u. zw. entweder durch Drehung um eine senkrechte oder geneigte Achse oder aber vermittels eines geeigneten Gelenkes oder einer Kalotte.
Die so hergestellte Verbindung wird vorzugsweise eine solche mit dichter Befestigung (der Tecalemit- type) und mit einem Anhakbügel sein, dessen Öffnung nach vorne oder nach hinten gedreht werden kann, um das Anhaken entweder durch Stoss oder durch Zug bewirken zu können.
Diese Anordnung ermöglicht den Wegfall biegsamer Rohre und den Nachteil des Undichtwerdens, zu dem solche Rohre Anlass geben ; gleichzeitig gestattet sie sehr veränderliche Einstellungen der Anschluss- vorrichtung mit Bezug auf die Pumpe, um das Anhaken an die Schmiervorrichtung bei jedweder Stellung dieser letzteren mit grösster Leichtigkeit zu gestatten. Ausserdem sind bei dieser Anschlussvorrichtung die weichen Stulpen, die zur Abdichtung der Verbindung mit dem Schmierer sowie für die Anlenkstellen benutzt werden, durch Hinzufügung einer Metallarmatur verstärkt, die aber die dichte Anlage zwischen dem Stulpboden und ihrer Stützfläche gestattet.
Diese Armatur kann einfach und aussen angebracht sein ; sie wird aber vorteilhaft doppelt angeordnet und aus einem äusssren und inneren Element zusammengesetzt, welche den in Betracht kommenden Teil des Stulpes in sich schliessen. Dadurch wird der Nachteil beseitigt, dass diese Stulpe nach einer gewissen Benützungsdauer unter der Einwirkung des Druckes zerstört werden ; ihre Lebensdauer wird somit verlängert.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsformen von derartigen Anschlussvorrichtungen.
EMI1.1
vorrichtung, die in diesem Falle mit einer Anlenkung am starren Pumpenrohr verbunden ist. Fig. 3 zeigt eine andere Anordnung, bei welcher die Achse des Gelenkes, welches vom Ende des starren Rohres getragen wird, unter 45Q zu diesem geneigt ist ; Fig. 4 stellt eine Ausführungsart dar, bei welcher die Anschlussvorrichtung sich auf einer von dem schräg abgebogenen Ende des starren Rohres getragenen Kalotte drehen kann.
Die im Anschlussstück a ausgespirte Verteilungskammer al, die durch einen eingeschraubten Stopfen b abgeschlossen ist, zeigt im Anschluss an das Gewinde eine glatte Wandung, die an der Kammermündung eine kleine konische Einziehung a2 hat, um einen eingelegten Stulp c zu halten, dessen Randteil eine Erweiterung cl und daran anschliessend eine gerade Aussenflanke c2 hat, welche mit der zylindrischen glatten Ausbohrung des Ansehlussstückes a in dichter Anlage steht.
Der mittlere und der Bodenteil des Stulpes sind zwischen in der Mitte gelochten Metall näpfen d und e eingespannt. Der innere Napf d dient zur Abstützung der Feder v, während der äussere, im Durchmesser etwas kleiner als die Ausnehmung al hergestellte Napf e eine kleine abgerundete Ausbauchung cl besitzt, die, wenn die Vorrichtung ausser Wirksamkeit ist, auf der Einziehung a2 aufliegt. Der Durchmesser des Loches e dieses Napfes ist derart bemessen, dass er dem vorstehenden Teil (, 3 des Stulpbodens eine genügende Fläche belässt, um eine dichte Anlage an den Kopf des Schmierers zu geben.
Das starre Rohr/, welches dieAnschlussvorriehtung mit dem Kompressor verbindet und durch ein Kngelventil abgeschlossen ist, kann sich in dem Auslassende des Kompressors in bekannter Weise
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
einstellbaren Anschlussvorrichtung eingelegt ist. Dieser Ansatz i kann sich um eine hohle Achse drehen, die durch das Ende eines hohlen Gew'ndestopfens j gebildet wird, dessen Höhlung eine Feder k umschliesst, die auf eine Scheibe kl drückt und diese in Anlage mit einer Scheidewand il des Ansatzes i hält.
Gegen die andere Seite dieser Scheidewand drückt eine zweite Feder l, die sich anderseits gegen eine ausgebauchte gelochte Lederscheibe m stützt, welche eine Abdichtung für das Gelenk bildet, u. zw. an der Stelle, wo das vom Kompressor kommende Schmiermittel eintritt.
EMI2.2
versehen, der sich wie der Boden des Lsderstulpes N ! auf die Fläche jenes Bügelarmes anlegt, der eine Bohrung h1 zur Zuführung des Schmiermittels enthält.
In Fig. l und 2 ist die Offnung n1 des Anbakbügels n an das äussere Ende der Anschlussvorrichtung verlegt, so dass das Anhaken an den Schmierer durch Vorstossen des starren Rohres f bewirkt werden kann.
Durch die gemeinsame Wirkung der Drehung des starren Rohres f und des Gelenkteiles der Anschlussvorrichtung um die hohle Gelenkachse j köunen der Anschlussvorrichtung alle gewünschten Neigungen gegeben werden, so dass das Anhaken bei irgendeiner Einstellung bewirkt werden kann.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist das starre drehbare Rohr i am Enie mit einem abgebogenen Teil versehen, mit welchem das Stück o in Richtung der Gelenkachse der Anschlussvorrichtung verschraubt ist. Letzere ist durch eine Verschraubung mit einem Ring p verbunden, dessen Boden- fläche sich auf einen Randflansch o1des Stückes o stützt. Der Randflansch selbst liegt an dem Boden des Anschlusskörpers a an und ein durch eine Feder dagegen gepresster Stulp m sichert die Dichtheit des Gelenkes.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist das vom Ende des starren Rohres f getragene Stück a zu einer Kalotte r ausgebildet, um welche das Anschlussstück a sich drehen kann. Ein Ring s, der in letzteres eingeschraubt ist, hält die Kalotte in dem Anschlussstück an ihrer Stelle. Wie bei den früheren Aus-
EMI2.3
der Kalotte durch einen eingeschraubten Hut t gehalten wird, welch letzterer mit einer Bohrung für den Durchgang des Schmiermittels versehen ist.
In diesen beiden Beispielen ist der Lederstulp mohne Arrniernng dargestellt, doch kann er, wie vorher, mit einem äusseren Blechnapf versehen sein. Nach Fig. 3 und 4 ist das Ende des starren Rohres t
EMI2.4
vorrichtung alle verschiedenen Einstellungen gegeben werden können, die ein leichtes Anhaken an die zu speisende Schmiervorrichtung ermöglichen. Insbesondere kann die Anhakseite der Anschlussvorrichtung aus der vollgezeiehneten Lage in die strichpunktiert gezeichnete übergeführt und demzufolge in alle dazwischenliegenden Stellungen bis zu 90Q gebracht werden.
Der Anhakbügel kann seine Öffnung anstatt nach vorne wie in Fig. 1, 2 und 4, auch nach hinten, wie in Fig. 3, gekehrt haben, so dass das Anhaken durch Zug und nicht durch Druck oder Stoss bewerkstelligt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anschlussvorrichtung für ein Verteilerrohr, das an der Schmierpresse drehbar befestigt ist'
EMI2.5
gebildete oder von diesem getragene Achse drehbar ist, deren Richtung von jener der Drehachse des Verteilerrohres verschieden ist.