AT129838B - Zweiteiliges Ventil für Luftschläuche u. dgl. - Google Patents

Zweiteiliges Ventil für Luftschläuche u. dgl.

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AT129838B
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  Zweiteiliges Ventil   fiir     Luftschläuehe   u. dgl. 



   Es sind bereits zweiteilige Ventile für Luftschläuche, Luftkissen u. dgl. bekannt, bei denen ein Teil den Ventilfuss bildet und an dem Luftschlauch befestigt ist, während der andere Teil den eigentlichen Ventilkörper bildet und mit dem Ventilfuss durch eine Schraube verbunden wird. Mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung kann man an einem Luftschlauch Ventile verschiedener Formen anbringen und die Ventile beim Unbrauchbarwerden auswechseln. Bei bekannten Ausführungen erfolgt die Verbindung beider Teile durch eine Schraube an der Aussenseite des Ventilkörpers, die auf den Ventilfuss von aussen aufgeschraubt wird. Infolgedessen besitzt diese Schraube einen grösseren Durchmesser als der Ventilkörper und kann durch die Löcher, die für diese vorgesehen sind, nicht durchgesteckt werden. 



   Gemäss der Erfindung wird diese Überlatzung dadurch vermieden, dass zur Verbindung des Ventilkörpers mit dem Ventilfuss eine Schraube vorgesehen ist, deren äusserer Durchmesser grösser als derjenige des Ventilkörpers ist. Diese Schraube wird an einem eingezeichneten Teil des Ventilkörpers befestigt und in das Innere eines entsprechenden   Lochteiles   des Ventilfusses eingeschraubt. Ein derartiges Ventil kann man nach dem Zusammenbau seiner beiden Teile ohne weiteres wie ein Ventil aus einem Stück durch das Felgenloch und gegebenenfalls durch dasjenige der Zwischenlage stecken. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungen gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Ventilfuss, der in dem Luftschlauch od. dgl. befestigt ist, Fig. 2 stellt den Ventilkörper dar und Fig. 3 ein zusammengebautes Ventil, Fig. 4 und 5 zeigen die Anbringung eines solchen Ventils bei verschiedenen Rädern, Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform. 



   In Fig. 1 ist der Ventilfuss an dem Luftschlauch 10 z. B. mittels einer Klemmscheibe 2 und einer Schraube 3 befestigt. Der Ventilfuss ist an dem Teil 11 verbreitert und an diesem Teil mit Gewinde versehen, um die Befestigungsschraube des Ventilkörpers aufnehmen zu können. Dieser Ventilkörper, der in Fig. 2 dargestellt ist, weist eine Verlängerung e auf von schwächerem Durchmesser, auf welche die Schraube 5 aufgesetzt ist. Diese wird in den Teil 11 des Ventilkörpers eingeschraubt. Die Abmessungen sind hiebei derart gewählt, dass der äussere Rand des Schraubenkopfes 5 nicht grösser als der Durchmesser des Ventilkörpers   4   ist.

   Die Abdichtung zwischen dem Ventilkörper und dem Ventilfuss wird durch ein geeignet geformtes elastisches Zwischenstück erreicht, das bei dem Ausführungsbeispiel aus einer plastischen Masse 6 besteht, die an der Verlängerung g angebracht ist und sich gegen einen konisch geformten Teil f an dem Ventilkörper anpresst. Eine axiale Verschiebung der Schraube 5 auf der Verlängerung g wird durch einen Flansch h verhindert, der in eine Ausnehmung   i   der Verlängerung g eingreift. 



   Der Ventilkörper wird in den Ventilfuss geführt und an einer Drehung in diesem mittels eines Teiles e verhindert, der eine polygonale oder ähnliche Form besitzt und in einen entsprechenden Teil y des Ventilfusses hereinragt. Diese Vorrichtung dient auch dazu, ein Lösen der Schraube zu verhindern. 



  Sie hat weiterhin den Vorteil, dass Teil J des Ventilfusses, der als Führung und Befestigung dient, in dem Teil des Ventilfusses mit dem geringsten Durchmesser vorgesehen ist. Dies erleichtert die Bearbeitung dieses Teiles. 



   An Stelle des polygonalen Teils kann man auch eine Verlängerung des konischen Teils benutzen. 



  Eine derartige Anordnung ist besonders vorteilhaft bei gekrümmten Ventilen, da es die Einstellung des Ventilkörpers in bezug auf den Ventilfuss erleichtert. Eine solche Ausführung ist in der Fig. 6 dargestellt und wird später erläutert werden. 

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   In den Fig.   3,   4 und 5 sind drei verschiedene Arten des Einbaues eines Ventils gemäss der Erfindung dargestellt. Da die Schraube 5 durch das Loch 12 der Felge durchgeführt werden kann, ruht die   Schraube-   zur Befestigung des Ventilfusses direkt auf der Felge und füllt hiebei beispielsweise die Biegung a aus (vgl. Fig. 3), so dass ein Klemmen des Schlauches vermieden wird. Eine derartige Vorrichtung ermöglicht es weiterhin, die metallische Zwischenscheibe zu ersparen, die als Brücke zum Halten des Luftschlauches in seiner Lage dient (vgl. Fig. 3 und 4). Sogar in den Fällen, in denen bei der Montage der Räder die Benutzung einer Gummizwischenlage b (vgl.

   Fig. 5) und eines Ventils mit doppelt gekrümmten Ventilkörper c erforderlich wird, legt sich die Schraube 5 in das Loch des Teiles b ein, während die Schraube 3 mit ihrem grösseren Durchmesser auf den Rändern des Teiles b ruht. 



   Bei den Ausführungen gemäss der Erfindung in Fig. 3 und 4 ist eine Halteschraube 7 erforderlich, die sich von aussen auf die Felge 8 auflegt. Die Anordnung ist hiebei so getroffen, dass der Sechskant der Schraube 5 in das Loch der Felge eintreten kann und in dessen Tiefe versenkt wird. Hiedurch erreicht man, dass die Schraube 7 angezogen werden kann, ohne durch die Schraube 5 verhindert zu werden. In Fällen, in denen sehr schwache Felgen verwendet werden, kann es vorkommen, dass die Schraube 5 nach aussen herausragt. Man kann dann der Schraube 7 die Form einer Kuppel   d   von beliebiger Tiefe geben, so dass sie sich auf jeden Fall gegen die Felge abstützt. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 6 bedeutet 1   den Ventilfuss,   4 den Ventilkörper und 5 die Befestigungsschraube. Der Teil des Ventilkörpers, der in das Innere des Ventilfusses herausragt, ist mit a bezeichnet. 



  Dieser Teil besitzt eine konische Form und dringt in einen entsprechenden ebenfalls koniseh geformten Teil b des Ventilfusses ein. Durch Anziehen der Schraube 5 wird eine Zusammenpressung der beiden konischen Teile erzielt, so dass der Ventilkörper in bezug auf den Luftschlauch in der richtigen Stellung festgehalten wird. In dem konischen Teil a ist eine Ausnehmung   c   vorgesehen, die dazu dient, eine plastische Masse 6 aufzunehmen, welche zur Abdichtung zwischen dem Ventilfuss 1 und dem Ventil-   körper 4   dient. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweiteiliges Ventil für Luftschläuche u. dgl., dessen Ventilfuss an dem Luftschlauch und dessen Ventilkörper an dem Ventilfuss abnehmbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Ventilkörpers an dem   Ventilfuss   eine Schraube vorgesehen ist, die in das Innere des Ventilfusses eingeschraubt und derart bemessen wird, dass der Durchmesser des   schraubenrandes   gleich oder kleiner ist als derjenige des Ventilkörpers, um das zusammengebaute Ventil durch Felgenöffnung einführen zu können, ohne durch die Abmessungen der Befestigungsschrauben behindert zu werden.

Claims (1)

  1. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Ventilkörpers, der in das Innere des Ventilfusses hineinragt, derart ausgebildet ist, dass er sich beim Anziehen der Schraube nicht drehen kann und dass ein plastisches Verbindungsstück vorgesehen ist, das in dem Ventilkörper befestigt ist und sich gegen einen konisch geformten Teil des Ventilfusses abstützt.
    3. Ventil gemäss Anspruch 1, bei dem eine besondere sich gegen die Felge abstützende Halteschraube vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Halteschraube (7) kuppelartig gewölbt ist, um in ihrem Innern den Kopf der Schraube (5) aufnehmen zu können, welche den Ventilkörper mit dem Ventilfuss verbindet.
    4. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Ventilkörpers, das in das Innere des Ventilfusses hineinragt, konisch geformt ist und dass die Form des Endteiles des Ventilfusses ebenfalls entsprechend konisch ausgebildet ist.
    - 5. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Ventilkörpers, der in das Innere des Ventilfusses hineinragt, eine polygonale oder ähnliche Form besitzt.
AT129838D 1930-08-25 1931-07-16 Zweiteiliges Ventil für Luftschläuche u. dgl. AT129838B (de)

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