AT109819B - Neigungswaage. - Google Patents

Neigungswaage.

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AT109819B
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Mij Tot Exploitatie Van App N
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
   Beanspruchungen dehnen, worunter die Genauigkeit sehr erheblich leidet. Wenn das Spiel beseitigt wird, weisen sie aber eine derart hohe Reibung auf, dass die Empfindlichkeit unter das vorgeschriebene   Mass sinkt. 



   Die Erfindung hat eine Neigungswaage zum Gegenstand, bei welcher die Übersetzung vom
Neigungshebel auf die Zeigerwelle mit Hilfe von   Zahnrädern   erfolgt, die jedoch die oben angeführten Übelstände nicht aufweisen. Zu diesem Zwecke wird   erfindun3 : sgemäss   das Gegengewicht derart verteilt, dass es auf beide Teile der   Z1hnradübersetzung   einwirkt und der auf die Zeigerachse einwirkende Teil des Gegengewichtes die Zahnräder über den ganzen Anzeigebereich der Waage in einem bestimmten Drehsinn gegeneinanderdrückt. Die Zahnräder weisen dabei ein besonders grosses Flankenspiel auf, so dass die
Reibung auf ein unwesentliches Ausmass vermindert wird.

   Der dabei resultierende tote Gang zwischen den   Zahnrädern   wird durch die Einwirkung des Gegengewichtes auf beide Zahnräder für eine Drehrichtung völlig beseitigt. 



  Das Flankenspiel der Zahnräder wird vorteilhaft dadurch erzielt, dass die Zähne an der Rückseite stark ausgeschnitten sind, so dass während des Eingriffes an der Vorderseite eine   Berührung   an der Rück- seite hintangehalten wird und dadurch stets nur an zwei, höchstens an drei Punkten (bei gleichzeitigem
Eingriff dreier Zähne) eine Berührung zwischen den Zahnrädern stattfindet. 



   Das auf die Zeigerachse wirkende Gewicht wird vorteilhaft als Abrollgewicht   ausgebildet.'Dies   gestattet, einem weiteren Übelstand der Neigungswaage abzuhelfen, der darin besteht,   d3ss   die Skalenteile ungleich sind, weil der wirksame Hebelarm beim Drehen des Neigungsgewichtes sich nicht gleichmässig, sondern nach einem   Sinusgesetz   ändert. Wird nämlich das Tragorgan für das Abrollgewicht über eine an der betreffenden Achse sitzende Kurvenführung geleitet, die eine Unrundscheibe oder eine Spiral- führung sein kinn, so kann diese derart ausgestaltet werden,   d'1ss   der Drehungswinkel der Zeigerachse   @ für gleiche Belastungsänderungen   über den ganzen Anzeigebereich konstant gehalten wird.

   Um die Grösse des Gegengewichtes durch das Gewicht des abrollenden Tragseiles oder anderen Tragorgan nicht zu verändern, werden vorteilhaft beide Enden des Tragorganes an der Achse festgemacht und gleichzeitig auf kongruenten Führungen auf-und abgewickelt. Das wirksame Gewicht des frei durchhängenden
Teiles des Tragorgans bleibt dann konstant und auch eine Dehnung desselben ist von keinem nennenswerten Einfluss. 



   Diese Art der Aufhängung des Tragorgan ist auch dann von Vorteil, wenn die übliche Art der ungleichmässigen Skllenteilung aus Gründen der Gewohnheit oder irgend eines besonderen Bedürfnisses aufrechterhalten werden soll, so dass die eine Achse einem konstanten Drehmoment unterworfen wird. 



   Die Verteilung des Gegengewichtes auf die beiden Achsen kann in positivem oder negativem Sinn erfolgen, d, h. dis gesamte Gegengewicht wird entweder durch die Summe oder die Differenz der beiden auf die   einzelnen Achsen wirkenden Einzelgewichte gebildet.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen in mehreren   Ausführungsbeispielen   dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l schematisch ein Ausführungsbeispiel in Ansicht. Fig. 2 zeigt im Schema eine Seitenansicht, Fig. 3 stellt eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit einer   Gswichtsverteilung   dar, bei welcher die Zeigerwelle konstant belastet ist. Fig. 4 zeigt die Verzahnung der Antriebsräder. In den Figuren sind nur die für die Betätigung der Waage wichtigsten Teile dargestellt. 



   Der   Waaghebel. Z   ist mittels der Schneide 2 in der Pfanne 3 am Waaggestell gelagert und trägt überdies die Schneide   4,   an welcher die Pfanne 5 angreift, die von dem Zugorgan 6 des Lasthebels getragen 
 EMI2.1 
 trägt. Mit der Schneide verbunden ist ein Zahnrad 12, welches in ein kleineres Zahnrad 11 eingreift, das auf der Zeigerwelle 10 sitzt. An dieser Zeigerwelle ist der Zeiger 17 angebracht. Die Zeigerwelle selbst weist eine kleine Trommel 13 auf, auf welche das Seil, die Kette oder die Schnur 18 aufgewickelt wird, die das kleine Gegengewicht 16 trägt. Das Gewicht 16 bildet zusammen mit dem Gewicht 8 das Gegengewicht für die Last, die am Hebel 6 angreift.

   Nach der Erfindung sind nun diese beiden Gewichte so angeordnet, dass beide Zahnräder stets in einem bestimmten Drehsinn gegeneinandergedrückt werden, wodurch jedes Spiel bei der Bewegung ausgeschaltet wird. Die Trommel 13 kann entweder zylindrisch ausgestaltet sein (Fig. 3), in welchem Fall sie ein konstantes Moment liefert, das zu dem vom Neigungshebel herrührenden Moment hinzugefügt oder subtrahiert werden muss, oder es kann die Trommel eine Kurvenführung aufweisen, entlang-welcher das   Tragmittel   (Seil, Kette, Faden od.   dgl.)   läuft.

   Um das Gewicht des Seiles oder der Kette 18 nicht merkbar werden zu lassen, wird am besten das Gegengewicht 16 in die Mitte des Seiles oder der Kette 18 gebracht und die beiden Enden des genannten Tragmittels werden an kongruenten Trommeln   13,   13'der Welle 10 in solcher Weise festgemacht, dass das eine Ende sich abwickelt, während das andere Ende sich aufwickelt. Das Gewicht   des durchhängenden   Seiles bleibt daher konstant, da das durchhängende Stück sich in seiner Länge nicht ändert. 



   Als besonderer Vorteil hat sich beim Gebrauch in Zusammenhang mit derartigen Belastungsgewichten eine Panzerkette erwiesen, die sich nur in ganz geringfügigem Masse dehnt, ein fast konstantes
Gewicht pro Längeneinheit besitzt und grosse Festigkeit aufweist. 



   Die Kurvenführung 13wird vorteilhaft in solcher Weise ausgestaltet, dass der Hebelarm des kleineren
Gewichtes sich derart ändert, dass eine gleichförmige oder annähernd gleichförmige Bewegung des Zeigers erzielt wird. Wenn das kleine Zahnrad bei Bewegung des Waaghebels um einen Winkel von etwa   45    sich   einmal vollständig umdreht,   so dass die Skala eine kreisförmige sein kann, so kann zur Gleichförmigmachung der Skala eine einfache Unrundscheibe verwendet werden, deren Radien derart wachsen, dass das von dem kleineren, auf   die Welle 10 wirkenden Gegengewichtsteil herrührende Drehmoment gemeinsam   mit dem vom Gegengewicht 8 herrührenden Moment annähernd gleiche Drehungswinkel für gleiche
Gewichtszunahmen ergibt.

   Soll jedoch das kleine Zahnrad mehr als eine Umdrehung machen, so ist es erforderlich, eine spiralig gebaute Kurvenführung für das Tragmittel des Gegengewichtes zu wählen. 



   Um ein vollständig leichtes gegenseitiges Bewegen der Teile ohne Reibung zu erreichen, ist es am vorteilhaftesten, die   Zahnräder   entsprechend auszugestalten. Da in diesem Fall beide miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder unter einer bestimmten stets in gleichem Sinn wirkenden Gewichtsbelastung stehen, so kann ein Profil gewählt werden, bei dem nur die einander berührenden Flanken beim Abwälzen miteinander in Berührung kommen, während die entgegengesetzten Flanken ausgeschnitten werden, um überhaupt jede Berührung zwischen ihnen während der Drehung zwecks Gewichtsanzeige zu vermeiden.

   Man kommt dadurch zu der in Fig. 4 dargestellten Verzahnung, bei welcher nur die
Flanken a,   b und e, d   einander berühren, die übrigen jedoch derart ausgebildet sind, dass sie während des
Eingriffes im richtigen Drehsinn miteinander überhaupt nicht in Berührung gelangen. Zwischen den
Zahnrädern herrscht daher kein zwangläufiger    Eingriff, sondern" beträchtliches   Spiel, das durch die
Belastung beider Zahnräder mit dem Gegengewicht aber nicht zur Geltung kommt. Die Reibung ist jedoch wesentlich verringert und reduziert sieh auf die Reibung an höchstens drei, gewöhnlich zwei
Berührungspunkten, so dass die Empfindlichkeit der Waage durch die Anwendung der Zahnräder in keiner Weise leidet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Neigungswaage, bei welcher die Bewegung der Lastschale auf die Zeigerachse durch Zahnräder übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Zeigerachse einwirkender Teil des Gegengewichtes die Zahnräder über den ganzen Anzeigebereich in einem bestimmten Drehsinn aneinander- gedrückt hält, wobei diese Zahnräder ein bedeutendes Flankenspiel der Zähne aufweisen, um die durch
Reibung hervorgerufenen Kräfte auf ein Mindestmass zu reduzieren.

Claims (1)

  1. 2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmoment des auf die Zeiger- achse wirkenden Gewichtes konstant gehalten wird (Fig. 3).
    3. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Zeigerachse angreifende Gegengewicht an einem biegsamen Zugorgan (Kette, Seil, Band od. dgl. ) aufgehängt ist, das über eine Kurvenführung, exzentrische Rolle od. dgl. abläuft, wodurch der wirksame Hebelarm des an der Zeiger- achse angreifenden Gegengewichtes sich ständig ändert (Fig. 1 und-2). <Desc/Clms Page number 3>
    4. Waage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestalt der Kurvenführung bzw.
    Exzenterrolle nach einem solchen Gesetz ausgemittelt wird, dass der Drehungswinkel der Zeigerachse für gleiche Belastungsänderungen über den ganzen Anzeigebereich konstant gehalten wird.
    5. Waage nach den Ansprüchen 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan (Kette, Seil, Band od. dgl. ) für das aufgehängte Gegengewicht an seinen beiden Enden an kongruenten Führungen EMI3.1 EMI3.2
AT109819D 1927-05-23 1927-05-23 Neigungswaage. AT109819B (de)

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