DE633642C - Stufenlos regelbares Umlaufraedergetriebe - Google Patents

Stufenlos regelbares Umlaufraedergetriebe

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Publication number
DE633642C
DE633642C DEL88087D DEL0088087D DE633642C DE 633642 C DE633642 C DE 633642C DE L88087 D DEL88087 D DE L88087D DE L0088087 D DEL0088087 D DE L0088087D DE 633642 C DE633642 C DE 633642C
Authority
DE
Germany
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rolling element
planetary gears
wheels
flexible
planetary
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Expired
Application number
DEL88087D
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Lots
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FELIX LOTS
ADOLPH NAU
Original Assignee
FELIX LOTS
ADOLPH NAU
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Publication date
Application filed by FELIX LOTS, ADOLPH NAU filed Critical FELIX LOTS
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/26Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members with members having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein stufenlos regelbares Umlaufrädergetriebe mit veränderlichem Teilkreisdurchmesser. Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Abstand eines Umlaufrades von der Drehachse des Getriebes dadurch einstellbar zu -machen, daß man das Umlaufrad auf einem als äußeres Sonnenrad wirkenden biegsamen Abwälzorgan abrollen läßt, wobei die Umfangslänge des biegsamen Abwälzorganes entsprechend dem Drehachsenabstand des Umlaufrades geregelt wird. Das Umlaufrad überträgt in diesem Falle den Antrieb über eine Gelenkwelle und Zahnradtrieb auf die getriebene Welle. Hierbei sind auf einem Kegel gleitende, radial einstellbare Halter notwendig, um dem Abwälzorgan die Form eines Kreises zu geben, auf dem das Umlaufrad abrollen kann.
Der Erfindung gemäß werden die bei dem
ao bekannten Getriebe auftretenden Ungenauigkeiten infolge der zur Einstellung nötigen Hilfsmittel dadurch vermieden, daß das biegsame Abwälzorgan ausschließlich von den — mindestens in einer Mehrzahl — vorhandenen Umlaufrädern getragen wird und mit dem Gestell nur durch ein bewegliches Glied verbunden ist, welches ein Mitumlaufen des biegsamen Abwälzorganes verhindert.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1 und 2 schematisch veranschaulicht, und zwar stellt dar . '
Fig. ι Aufsicht eines stufenlosen Getriebes ohne Kraftabnahme,
Fig. 2 Seitenansicht eines stufenlosen Getriebes mit Kraftabnahme.
Ein Rad α, das auf einem Arm b in Pfeilrichtung R vom Mittelpunkt c ab und/oder zum Mittelpunkt hin in technisch bekannter Weise zu bewegen ist, wälzt sich beim Drehen des Armes b um den Mittelpunkt c auf einem Abwälzorgan d ab. Das Abwälzorgan kann aus einer Kette, einem Riemen, einem Stahlband oder jedwedem anderen geeigneten Werkstoff bestehen.
Das Abwälzorgan d ist mit seinem einen Ende in einem Schloß e auf einem gegenüber dem Gestell schwingbaren Glied h angehängt. Das andere Ende des Abwälzorganes ei wird um einen Halter (Bolzen, Rolle oder Schnecke) des Schlosses e geführt und im Schwingglied h weiterlaufend durch zweckdienliche Mittel (Feder, Gewicht, getriebliche Verbindung o. dgl.) straff gehalten.
Es ist also möglich, bei Veränderung des Abstandes der Räderß vom Mittelpunkte die hierdurch bedingte Längenveränderung des Abwälzorganes d in technisch bekannter Weise durch Hebel, Kegelräder, Zahnräder oder Schneckengetriebe zwangsläufig derart zu bewerkstelligen, daß dem jeweiligen Stand der Räder« angepaßt, die entsprechende Länge des Abwälzorganes eingestellt ist.
*> Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Felix Lots in Menden, Kr. Iserlohn.
Ferner ist^es angängig, das freie Ende des Abwälzorganes d durch Gewicht oder Federwirkung zu spannen; denn das Schloß c ist in den vorbesprochehen Fällen fest auf derO. Schwingglied h angeordnet, somit das ande Ende des Abwälzorganes d mittels Schwing;-., gliedes/i fest am Gestell gelagert.
Wird der Arm b herumgedreht, dann wälzen sich die Räder α auf dem Abwälzorgan d
ία ab. Ihre Umdrehungszahl wird bei einer Armumdrehung größer, wenn die Räder weiter vom Mittelpunkt c entfernt sind, sie verringert sich, wenn die Räder wieder näher an den Mittelpunkte herankommen.
Hieraus folgert, daß bei jeweils einer Armumdrehung δ ein Rad« vom geringsten bis zum größten Abstand vom Mittelpunkt die Umdrehungszahlen ändert.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht eine Verbindung eines oder aller Räder α mit einer Kraftabnahmewelle g. Die Umdrehungszahl dieser Welle kann innerhalb der größten und kleinsten Umdrehungszahl des Rades α stufenlos geändert werden.
Die Kraftübertragung von Rad α kann, wie veranschaulicht, durch Gelenkstange/, aber auch durch jedwede andere zweckmäßige Art, wie Zahnräder, Kegelräder, Riemen, Kette usw., in technisch bekannter Weise erfolgen.
Um eine gleichmäßige Bewegung zu erzielen, sind alle Umlauf räder α jeweils gleichmäßig entfernt vom Mittelpunkte zu halten. Ist jedoch eine ungleichmäßige Bewegung eines Umlaufrades α erwünscht, dann wird dieses eine Umlauf rad a in unabhängiger Weise von den Mittelpunktentfernungen der anderen Räder α in seiner Lage zum Mittelpunkt c verändert. Die Kraftübertragung zur Kraftabnahmewelle g erfolgt zwangsläufig dann nur von diesem unabhängig veränderten Umlaufrad a.
Anstatt den Armö zu drehen, kann das Abwälzorgan d gedreht werden. In dieser Anordnung bleibt der Arm b stehen. Die Wirkung ist in kinematischer Umkehrung dieselbe wie vorbeschrieben.
Zweckmäßig besteht das Getriebe aus drei fest miteinander verbundenen Armen b, jedoch -,•kann aber diese Anzahl je nach den Erforderien verringert oder erhöht werden.

Claims (4)

  1. ' Patentansprüche:
    i. Stufenlos regelbares Umlaufrädergetriebe, bei dem der Abstand der Umlaufräder von der Drehachse des Umlaufarmes einstellbar ist und die Umlaufräder auf einem als äußeres Sonnenrad wirkenden biegsamen Abwälzorgan (Kette, Riemen o. dgl.) abrollen und die Umfangslänge des biegsamen Abwälzorganes entsprechend dem Drehachsenabstand der Umlaufräder geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Abwälzorgan ausschließlich von den (mindestens in einer Mehrzahl) vorhandenen Umlaufrädern getragen wird und mit dem Gestell nur durch ein bewegliches Glied verbunden ist, welches ein Mitumlaufen des biegsamen Abwälzorganes verhindert.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Abwälzorganes an einem gegenüber dem Gestell schwingbaren Glied (Ä) angehängt ist, während das andere Ende des Abwälzorganes um einen Bolzen des Schwinggliedes (A) geführt und für jede Stellung der Umlaufräder durch besondere Mittel (Feder, Gewicht, getriebliche Verbindung
    o. dgl.) straff gehalten wird. .
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in kinematischer Umkehrung der die einstellbaren Räder (a) tragende Umlauf arm (b) festgehalten wird und das Abwälzorgan (d) mit dem Gliede, an welches es angehängt ist, umläuft.
  4. 4. Stufenloses Getriebe nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet, .daß die Räder nicht gleichmäßig von der Achse entfernt werden, so daß die Bewegung der Räder auf dem Abwälzorgan ungleichmäßig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL88087D 1935-05-17 1935-05-17 Stufenlos regelbares Umlaufraedergetriebe Expired DE633642C (de)

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DE (1) DE633642C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037797B (de) * 1954-02-08 1958-08-28 Paul Sommer Kettenraederumlaufgetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037797B (de) * 1954-02-08 1958-08-28 Paul Sommer Kettenraederumlaufgetriebe

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