AT109682B - Verfahren zur Alterung von alkoholischen Getränken, Fruchtsäften od. dgl. mittelst Ozon. - Google Patents
Verfahren zur Alterung von alkoholischen Getränken, Fruchtsäften od. dgl. mittelst Ozon.Info
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Description
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Verfahren zurAlterung von alkoholischenGetränken, Fruchtsäften od. dgL mittelst Ozon.
Frisch zusammengestellte Spirituosen undFruchtsäfte, wieWeinbrand, Korn, Rum u. dgl., brauchen in der Regel eine längere Lagerzeit, bevor sie verwendungsfähig sind. Während dieser Zeit wirkt der
Sauerstoff der Luft auf die schlechten Bestandteile des Alkohols, die den Geschmack beeinträchtigen ; man. sagt, der Alkohol lagert ab oder er altert.
Es ist bekannt, dass man den trägen Luftsauerstoff durch das viel aktiver Ozon ersetzen kann und damit in wenigen Stunden die gleiche Wirkung erzielt, die der Luftsauerstoff erst in Monaten und
Jahren hervorruft.
Es hat sich nun ergeben, dass die mit Ozon behandelten Spirituosen oder Säfte zuweilen einen eigentümlichen Geschmack annehmen, der die Gebrauchsfähigkeit stark beeinträchtigt. Eingehende Versuche zeigten, dass die Geschmaeksverschlechterung im wesentlichen durch infolge der Ozonwirkung entstandene Oxydationsprodukte bedingt war, deren Beseitigung mit rein chemisch wirkenden Mitteln wider Erwarten nicht gelungen ist.
Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass ein Zusatz von pulverisierten Stoffen vornehmlich leichten spezifischen Gewichtes zu der ozonisierten Flüssigkeit eine völlige Beeinflussung der Geschmackverschlechterung ermöglicht.
Gemäss der Erfindung werden der ozonisierten Flüssigkeit diese pulverisierten Vergütungsstoffe beispielsweise in Form von gebrannter Magnesia, Kreide oder spanische Erde zugesetzt ; auch sind für diesen Zweck pulverisierte leichte Metalle, wie Aluminium oder Beryllium oder deren Oxyde, verwendbar. Diese pulverisierten Stoffe werden zweckmässig vorher mit einer kleinen Menge des zu behandelnden Alkohols oder Saftes innig gemischt, worauf diese Mischung der ozonisierten Flüssigkeit zugesetzt wird. Durch sorgfältiges Rühren wird auch hier für eine gute Verteilung Sorge getragen. Die zugesetzten Vergütungsmittel binden die den unangenehmen Geschmack gebenden Stoffe und setzen sich in diesen langsam zu Boden.
Nach einer Absatzzeit von einigen Tagen kann die klare Flüssigkeit abgezogen werden, die erforderlichenfalls dann noch mit den in der Getränkeindustrie üblichen Filtern noch weiter geklärt wird. Nach einer Ruhezeit von einigen Tagen ergibt sich ein Getränk mit denselben Kennzeichen und von mindestens derselben Güte, wie sie die früher mehrere Monate oder Jahre abgelagerten Getränke aufweisen.
Es ist bei dem Verfahren von wesentlicher Bedeutung, dass die Menge der zugesetzten Vergütungsstoffe dem jeweiligen Charakter des zu verbessernden Getränkes angepasst wird. Es hat sieh nämlich gezeigt, dass ein grosser Zusatz dieser Stoffe nicht nur den üblen Geschmack, sondern auch die sogenannten Bukettstoffe mit hinwegnimmt. Es muss dementsprechend von Fall zu Fall die Menge der Vergütungsstoffe sorgfältig bestimmt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Alterung von alkoholischen Getränken, Fruchtsäften od. dgl. mittels Ozon, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Behandlung der Flüssigkeit mit Ozon als Vergütungsmittel pulverisierte, nicht katalytisch wirkende Stoffe von leichtem spezifischem Gewicht, beispielsweise gebrannte Magnesia, in einer dem Charakter der zu behandelnden Flüssigkeit genau angepassten Menge und in feiner, möglichst gleichmässiger Verteilung zugesetzt und nach erfolgter Bindung der geschmacksverschlechternden Oxydationsprodukte wieder aus der Flüssigkeit entfernt werden.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergütungsstoffe zunächst mit einer geringen Menge des zu behandelnden Alkohols innig gemischt werden und diese Mischung der zu vergütenden Flüssigkeit zugesetzt und mit dieser sorgfältig verrührt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgtem Entfernen EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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