AT109219B - Verfahren und Vorrichtung zur Kohlengewinnung mittels Schrämkette. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Kohlengewinnung mittels Schrämkette.

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AT109219B
AT109219B AT109219DA AT109219B AT 109219 B AT109219 B AT 109219B AT 109219D A AT109219D A AT 109219DA AT 109219 B AT109219 B AT 109219B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur   Kohlengewinnung     mittels Schrämkette.   



    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur bergmännischen Gewinnung von Kohle, bei welchem eine gegen den Stoss vor- und davon zurückbewegbare, sich auf seine ganze Länge erstreckende, in einem Drehsinn umlaufende Sehrämkette zur Anwendung gelangt und die Antriebsmaschine seitlich vom Stoss liegt. 



  ! Der Erfindung gemäss ist für diese Schrämkette ein in sich gelenkiger Halter vorgesehen, der zum Unterschri1men der Kohle vorbewegt wird, worauf die unterschrämte Kohle nach Zurückziehen   
 EMI1.1 
 ein Schnitt durch dieselben nach der Linie IV-IV in Fig. 1. Fig. 3 zeigt die Aupassung der Schräm-   vorrichtung zur Förderung. Die Fig.   4, 5,   fi   und 7 veranschaulichen den Arbeitsvorgang. 



   Entlang des ganzen Kohlenstosses 4 liegt ein schrämwerk bestehend aus einem Rahmen 10, der sich 
 EMI1.2 
 Damit die Kette bei nicht in einer   Geraden liegenden Rahmenteilen nicht ausspringt,   sind die Enden der Führungen 13a sowohl in wagreehter als aueh in lotrechter   Richtung nach aussen verbreitert. Um   der Schrämvorrichtung   seitlichen Vorschub zu erteilen, wirkt   ein Seil   30   der Windentrommel 29 auf eine 
 EMI1.3 
 Arm 32 um seinen Schuh 33 geschwenkt und da s Schrämwerkzeug geneigt werden. Zufolge dieser Neigung arbeiten die Zähne 15 des   rückkehrenden   Trums der Sehneidkette einen Raum für sich selbst und die Seilscheiben 42 aus.

   Ein Schlitz 37 in jedem Arm gestattet die Unterbringung einer   Ankerspindel   31, deren unterer zugespitzter Teil 38 sieh in die. \bbausohle bohrt und deren ausziehbarer röhrenförmiger Fördervorrichtung und umgekehrt verbundene mit Handrad   versehene Mutter   40 auf einer mit Gewinde 

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 versehenen Verlängerung des Teiles 38 gestattet, die Ankerspindel zwischen Sohle und First   auszuspannen.   Eine Führungsrolle 41 auf dem Teil. 38 wirkt mit der inneren   Führungsrolle   42 und einer äusseren Rolle   43   auf dem Arm 32. Das Seil 30 ist über die Führungsrollen 44, 45 und 46 am Rahmen   der Antriebsmaschine   zu den   Führungsrollen   der einzelnen Rahmenabschnitte geführt.

   Wird durch die   Trommel S9 das Seil 30 auf-   gewunden, so werden die in den Zeichnungen mit 47, 48 bezeichneten Seillängen verkürzt, wodurch die Schrämvorrichtung gegen den Kohlenstoss gedrückt wird. Ist dieser bis zur gewünschten Tiefe geschlitzt, so wird das Seil. 30 aus der in Fig. 4 gezeichneten Lage in die in Fig. 5 dargestellte gebracht, bei der es nur die Rollen 41 und 42 umschlingt. Ein Aufwinden des Seiles bewirkt nun ein   Zurückziehen   der Schrämvorrichtung aus dem Schram. Die oberhalb dieses befindliche Kohle wird   nun   entweder mechanisch oder durch Sprengung gebrochen und hierauf das Seil in die erste Lage   zurückgebracht   (Fig. 6).

   Die   Sehrämkette   14 wird nun bei ihrer Bewegung mittels ihrer   Zähne 15   die gebrochene Kohle gegen den Grubenhunt 6 hin fördern, wobei ihr mittels der   Windentrommel   29 ein entsprechender Vorschub erteilt 
 EMI2.1 
 
Da die   Vorrichtung   sowohl zum Schrämen als zum   Fortschaffen   der Kohle dient, wird der mit dem Auswechseln der Schrämvorrichtung gegen eine Fördervorrichtung und umgekehrt verbundene 
 EMI2.2 
   Kohlenstosses   aus einer jeweils entsprechenden Zahl von Einheiten zusammengesetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur   Kohlengewinnung   mittels Schrämkette, die gegen den Stoss vor-und davon zurückbewegbar ist, sich auf seine ganze Länge erstreckt, in einem Drehsinn   umläuft   und bei der die Antriebsmaschine seitlieh vom Stoss liegt, dadurch   gekennzeichnet,   dass ein in sieh gelenkiger Halter der   Sehrämkette   vorgesehen ist, der zum   Unterschrämen   der Kohle vorbewegt wird, worauf die   unterschrämte   
 EMI2.3 


Claims (1)

10 b, 10 e ....) besteht, die eine Verschwenkung gegeneinander sowohl in lotrechter als auch in wagrechter Richtung gestatten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Halterrahmen (10 ff, ? b.
10 c .......) tragenden Gleitschuhe (33) mit seitlich ausladenden Armen (32) verschen sind, denen mittels Stellschrauben (34) eine seitliche Neigung erteilt werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein System von Seilrollen (31, 41.
42, 43) für das Seil (30) der Windentrommel, welches, wenn es aufeinanderfolgend um die Rollen (42.
43, 44) gelegt ist, den seitlichen Vorschub der Schrämvorriehtung in den Schlitz hinein (Fig. 1, 2 und 4,6), dagegen, wenn es nur um die Rollen (41) allein gelegt ist, das Zurückziehen der Schrämvorrichtung aus dem von ihr geschnittenen Schlitz bewirkt (Fig. 5). EMI2.4
AT109219D 1924-03-11 1925-01-24 Verfahren und Vorrichtung zur Kohlengewinnung mittels Schrämkette. AT109219B (de)

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