AT108379B - Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern u. dgl.

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AT108379B
AT108379B AT108379DA AT108379B AT 108379 B AT108379 B AT 108379B AT 108379D A AT108379D A AT 108379DA AT 108379 B AT108379 B AT 108379B
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  Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern u. dg. 



   Es ist im   allgemeinen   bekannt, dass zwecks Erzichung eines leichten Ganges des Scharnieres die Lappen des einen Bandteiles schmäler ausgebildet wo den wie die   Lücken   des zugehörigen zweiten Band-   4biles.   Die   E ! findung   besteht nun darin, dass die Lücken und die Lappen zweier zusammengehöriger 
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   streifen   durch Stanzen abgetrennt werden.

   Zweckmässig weiden je zwei ein Schalnierband bildende Bandteile mit ihrem Rücken aneinanderstossend aus einem absatzweise vorgeschalteten Bandmaterial durch Stanzstempel ausgestanzt, von denen der in der Vorschaltrichtung des Bandmaterials an nächst- 
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 ordnung der   Stanzstempel   und des Bandmateriales bei Beginn des einen Verfahrens, Fig. 2 das Stanzprodukt der Anordnung nach Fig. 1 ; Fig. 3 die entsprechende Anordnung während des laufenden Arbeits-   a ; anges und Fig. 4 die sieh dabei ergebenden Stanzprodukte. In den Fig. 5-10 ist ein zweites Ausführungs-   bsispiel des Verfahrens   datgestellt. Fig.   5 zeigt die Anordnung der Stempel und des Bandmaterials bei Beginn des Verfahrens.

   Fig. 6 das Stanzprodukt der   AnoHlnung nach Fig. 5   ; Fig. 7 die entpsrechende Anordnung im laufenden Arbeitsgange und Fig. 8 die   sich ergebenden Stanzpiodukte. Fig.   9 und Fig. 10 zeigen die Endprodukte in zusammengehöriger Stellung. 
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 verwendet, welche gleichzeitig ihren   A@beitshub ausführen. Der Stempel y besitzt   zwei gleichartige   Schneid zähne 1.   der Stempel   z   zwei   Schneidzähne   2, weiche eine um einen geringen Betrag grössere Breite besitzen als die Sehneidzähne 1. Bei Beginn des Verfahrens wild das Bandmaterial bis zur Linie 4-4 vorgeschoben und der Stempel ystanzt aus dem Bandmaterial die in Fig. 2 dargestellten Lücken 5 heraus. 



  Sodann wild das Bandmaterial 3 um den Vorschub 6 bis zur Linie 7-7   vo ! geiückt   und der zweite Arbeitshub kann erfolgen (Fig. 3). Bei diesem stanzt der Stempel y einen Bandteil a (Fig. 4) aus, welcher Lappen 8 von derselben Breite wie die Zähne 1 besitzt und schneidet den Scharnierteil a' hiedurch vom Bandmaterial 3 ab. Ferner stanzt der Stempel y mit den Zähnen 1 aus dem   Bandmaterial   wieder Lücken 5 aus, von der Breite der Zähne 1. Der Stempel   z   bewirkt durch seine etwas breiteren   Schneidzähne   2 ein Nachstanzen des unter ihm liegenden Stanzprofiles, so dass der Bandteil a'verbreiterte Lücken 9 
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 hub ein Paar zusammenpassender, ein Scharnierband u. dgl. bildender Teile. von d'nen die Teile a unter dem Stanzstempel durchfallen und die Teile a' seitlich ausgeschoben werden. 



   Bei der zweiten Ausführungsform des Verfahrens (Fig. 5-10) werden drei Stanzwerkzeuge zur 
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  Sodann wird das Bandmaterial um den   Vorschub 16 zur Linie 17-17 vorgerückt.   Im zweiten und allen   Weiteren   Arbeitshüben stanzt der Stempel x Scharnierteile b aus und trennt die Teile b'ab, der Stempel y   tanzt Teile o.   aus, trennt die Teile bund a'ab und der Stempel z bewirkt ein Nachstanzen des Teiles   a'.   



  Aus dem Bandmaterial werden wieder Lücken 15 ausgestanzt. 



   Der Bandteil b besitzt Lappen 18 von gleicher Breite wie die Lücken 15, der Bestandteil b' besitzt Lücken 19 und schmälere Lappen 20 und passt zu dem Bandteil b, mit dem er ein   zusammengehöriges   Paar,   b, b' (Fig.   9), bildet. Die Bandteile a und a' entsprechen den nach Form und Herstellung analogen Bandteilen a und a'des oben geschilderten ersten Verfahrens. Einzig das Naehstanzen des unter ihm 'iegenden Stanzprofiles durch den Stempel   z   erfolgt um einen doppelt so breiten Streifen. 



  Das Verfahren liefert mit jedem Arbeitshub nach   jedesmaligen Vorschub   des Bandmateriales zwei Paare, a, a', b, b' (Fig. 8), zusammenpassender Scharnierteile u. dgl., von denen die Teile   a, bunter   dem Stanzstempel durchfallen, während die Teile a', b'seitlich ausgeschoben werden. 



   Der Voiteil des   letztbeschrkbenen Verfahrens besteht insbesondere   darin, dass von vier ausgestanzten
Bandteilen nur ein Bandteil   nachgestanzt   wird. Das Nachstanzen gestaltet sich besonders sicher und ergibt ein genaues   Produkt,   da genügend gleich breite Streifen abgetrennt werden. Bei grösseren Vorschüben des Bandmateriales kann das Veifahren   zweckmässig   dahin   abgeändeït   werden, dass eine Gruppe von Bandteilen in einem Arbeitsgang gestanzt wird und das Stanzen einer andern Gruppe von Bandteilen   ''owe   das Nachstanzen der Lappen eines Bandteiles in einem zweiten Arbeitsgang eifolgt. Es kann beispielsweise der erste und dritte Stanzstempel zusammenarbeiten und der zweite Stanzstempel einen eigenen Arbeitshub ausführen.

   Durch die Teilung des Stanzwerkzeuges in Werkzeuggruppen wird vermieden, dass die Werkzeuge eine technisch ungünstige   Länge ethalten.   



   Die vorstehend   besehiiebcnen   Verfahren stellen nur Ausführungsbeispiele dar und können das
Verfahren und seine Einzelheiten im Rahmen der gemachten Erfindung auch geändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 einen   Bandteiles   seitliche Randstreifen durch Stanzen abgetrennt werden.

Claims (1)

  1. 2. Velfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei ein Schainieiband u. dgl. bildende Bandteile (a, a', b, b') mit ihrem Rücken aneinanderstossend aus einem absatzweisen vor- EMI2.3 der Vorschaltüchtung des Bandmateriales an nächstfolgender Stelle befindliche Stempel verbreiterte Zähne (1, 2) zur Herstellung der vEibreiteitcn Lücken besitzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Bandmaterial (3, 3') zunächst durch den in der Vorschaltlichtung des Bandmateriales zuerst angeordneten Stempel (y, x) Lappen und Lücken (5, 15) ausgestanzt und das so vcigestanzte Bandmaterial vor jedem Arbeitshub der Stanzstempd um das Mass eines oder mehrerer Bandteilpaate (6, 16) vorgeschaltet wird, worauf die Bandteile gestanzt und die beim vorherigen Arbeitshub dach den ersten Stempel gestanzten Lappen durch den in der Vorschaltrichtung zuletzt angeordneten Stempel nachgestanzt weiden.
    4. Velfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stanzen einer Gluppe EMI2.4
AT108379D 1926-05-18 1926-05-18 Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern u. dgl. AT108379B (de)

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