DE319225C - Maschine zur Herstellung von Schlitznieten aus Draht - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schlitznieten aus Draht

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DE319225C
DE319225C DE1918319225D DE319225DD DE319225C DE 319225 C DE319225 C DE 319225C DE 1918319225 D DE1918319225 D DE 1918319225D DE 319225D D DE319225D D DE 319225DD DE 319225 C DE319225 C DE 319225C
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DE1918319225D
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Meyer Roth and Pastor Maschinenfabrik GmbH
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Meyer Roth and Pastor Maschinenfabrik GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/08Making pins, nails, or the like of nails with head and two or more shanks or split shanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Schlitznieten aus Draht. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Schlitznieten. Bei solchen Nieten ist der Schaft gespalten, damit die beiden durch den Spalt gebildeten Lappen seitwärts umgebogen werden können. Die Herstellung solcher Schlitzniete aus Draht geschah bislang in der Weise, daß man aus dem zwischen zwei seitlichen Backen festgespannten Draht zunächst den Schlitz ganz herausstanzte,, worauf der Schaft abgeschnitten und der Kopf angestaucht wurde. Dieses Verfahren besitzt den Nachteil, daß die Ränder des Schlitzes sich beim Ausstanzen infolge der Adhäsion des Werkstoffes herunterziehen und infolgedessen keine saubere Schlitzung erzielt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung gemäß soll das bisherige Verfahren dadurch verbessert werden, daß man den Schlitz nicht mit einem Stempel vollständig ausstanzt, sondern zunächst mit zwei einander gegenüberstehenden Stempeln von beiden Seiten in den Draht Vertiefungen von der Form des Schlitzes nur so weit eindrückt, daß in der Mitte eine dünne Wand stehenbleibt. Diese wird alsdann erst von dem einen Stempel, nachdem der andere aus Draht , und Backe herausgezogen ist, vollständig ausgestanzt. Die Schlitzränder werden dabei zwar auch ein wenig nach innen gezogen, doch geschieht dies nur zu Anfang des Pressens. Sobald sich die Stempel tiefer eindrücken, füllen sich die Ecken an den Rändern des Schlitzes wieder ziemlich gut aus. Bei dem späteren Anstauchen des Kopfes werden die Ecken dann infolge Einsetzens eines Dornes in den Schlitz vollständig scharfkantig. Das Verfahren hat gegenüber dem bekannten vollständigen Ausstanzen' des Schlitzes noch den weiteren Vorteil,- daß etwa die Hälfte des Schrottes gespart, also an Draht gewonnen' wird, denn beim Pressen nach Art der Erfindung streckt sich der Draht nach beiden Seiten aus den Einspannbacken heraus.
  • Nachdem das vollständig geschlitzte Drahtstück am breitesten Ende des Schlitzes durch ein Messer abgeschnitten ist, zieht sich der Ausstanzstempel aus dem Draht wieder heraus. Das abgeschnittene Drahtstück wird durch den neu vorschiebenden Draht in ein Förderglied geschoben, das 'es einer Matrize zuführt, in der bei der Kopfbildung sich ein Dorn in den Schlitz einsetzt. Dieser Dorn nimmt beim weiteren Anstauchen des Kopfes teilweise den Gegendruck mit auf. Hierdurch wird erreicht, daß die beiden Schenkel des Nietes sauber und glatt ausgepreßt werden und die richtige endgültige Form erhalten. Der Dorn dient gleichzeitig auch dazu, den fertigen Niet aus der Matrize herauszustoßen, worauf er abgestrichen wird.
  • Die Erfindung möge an Hand der Zeichnung, die beispielsweise eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens darstellt, noch näher erläutert werden.
  • Fig. x, 2 und 3 zeigen die Vorrichtung im Aufriß, Grundriß und Seitenansicht, Fig. q. und 5 die Preßwerkzeuge besonders. Fig. 6 erläutert das frühere bekannte Verfahren.
  • Fig. 7 endlich zeigt den fertigen Niet.
  • Bei dem bisherigen Verfahren nach Fig. 6 wurde der Draht a zwischen zwei Backen b und c gefaßt und durch einen einzigen senkrecht dazu geführten Stempel d der Schlitz durch vollständiges Herausdrücken des Werkstoffes gebildet. In Fig.6 ist angedeutet, wie sich hierbei die Ränder einseitig herunterziehen.
  • Bei dem neuen Verfahren wird der Draht a ebenfalls zwischen zwei seitlichen Backen b und c eingespannt und festgehalten. Alsdann drücken sich quer dazu von beiden Seiten durch entsprechende Aussparungen der Backen die Preßstempel d und ein den Draht ein, und zwar so weit, daß in der Mitte ein Steg oder Boden stehen bleibt, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich. Der Werkstoff drückt sich hierbei nach beiden Seiten aus den Backen heraus (Fig. 5), so daß beim Ausstanzen des Zwischenbodens nur wenig Werkstoff verloren geht. Nach dem Einpressen des vertieften Schlitzes zieht sich zunächst der untere Stempel e aus dem Draht und. den Backen heraus und alsdann stanzt der obere Stempel d die Zwischenwand heraus. Hierbei bewegt sich das Absehneidemesser f aufwärts, wodurch das Drahtstück an der breitesten Schlitzseite (s. Fig. 2 und 3) abgeschert wird. Während dieses Vorganges bleibt der obeze Stempel d noch im Drahtstück stecken, um ein besseres Abschneiden zu erzielen. Ist das Messer f in seine Anfangsstellung zurückgegangen, so schiebt sich der Draht a von neuem vor, wodurch gleichzeitig, nachdem die Backe c den Draht losgelassen hat, das vorher geschlitzte Drahtstück in ein Förderglied geschoben wird, das es zur Stauchmatnze g führt. Der Förderschieber ist nicht -dargestellt. In der Matrize g sitzt ein Dorn h, der sich mit seiner Spitze in den Schlitz des Drahtstückes einsetzt und einen Teil des Gegendruckes bei, crem nunmehr folgenden Kopfdruck durch den Stauchstempel i im Schlitten k aufnimmt. Nachdem dieser Schlitten zurückgezogen ist, stößt Dorn h den fertigen Schlitzniet aus der Matrize g heraus. Der nunmehr federnd frei auf dem Dorn h sitzende Schlitzniet wird durch einen Abstreicherschieber m angestrichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung- von Schlitznieten aus Draht, dadurch gekennzeichnet, daß in den zwischen zwei Seitenbacken eingespannten Draht durch von beiden Seiten vorgehende Stempel der Schlitzung entsprechende Vertiefungen eingedrückt werden, worauf bei oder nach Zurückziehung des einen Stempels (e) der andere (d), die stehengebliebene Zwischenwand herausstanzt und der Schaft am breitesten Ende der Lochung abgeschnitten wird, um alsdann zur Anstauchung des Nietkopfes einer Matrize. (g) zugeführt -zu werden, woselbst ein der Schlitzform entsprechender Dorn (h) in den Schlitz eingeführt wird, der nach erfolgter Anstauchung des Kopfes den fertigen Niet aus der Matrize ausstößt, der danach. von dem Dorn abgestreift wird.
DE1918319225D 1918-01-23 1918-01-23 Maschine zur Herstellung von Schlitznieten aus Draht Expired DE319225C (de)

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