AT107844B - Verfahren zur Darstellung hochkonzentrierter Aetzalkalilaugen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung hochkonzentrierter Aetzalkalilaugen.

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  Verfahren zur Darstellung hochkonzentrierter Aetzalkalilaugen. 



   Die Verfahren zur Darstellung von Ätzalkali nach dem bekannten   Amalgamverfahren   liefern bekanntlich infolge der Trägheit, mit der das gewonnene Amalgam mit dem Wasser reagiert, nur verdünnte Laugen. Zur Gewinnung konzentrierter Laugen müssen die erhaltenen Lösungen eingedampft werden. 



  Die Reaktion des Amalgams mit dem Wasser zu beschleunigen und so direkt zu konzentrierteren Laugen zu gelangen, war Gegenstand vieler Verbesserungen des Verfahrens. So brachte man z. B. das Quecksilber mit andern unedlen nicht oder schwer amalgierbaren Metallen bzw. Legierungen in Berührung, oder man beschleunigte die Reaktion dadurch, dass man das Amalgam im Zersetzungsraum anodisch polarisierte. 



  Aber auch bei Benutzung dieser Kunstgriffe gelingt es nicht, hochkonzentrierte Laugen zu erhalten. 



   Es wurde nun gefunden, dass man Ätzalkalilaugen von   60%   und darüber erhalten kann, wenn man in Gegenwart von Substanzen arbeitet, welche den bei der Zersetzung des Amlagams auftretenden Wasserstoff beseitigen. Besonders eignen sich hiezu reduzierbare   Verbindungen,   wie z. B. Nitroverbindungen aromatischer Kohlenwasserstoffe, Azo-, Azoxy-, Hydroxylamin-Verbindungen und Sulfosäuren aromatischer Kohlenwasserstoffe. Durch entsprechende Wahl dieser Verbindungen lassen sich auf diese Weise zugleich mit einer hochkonzentrierten Lauge technisch-wertvolle Reduktionsprodukte gewinnen, wodurch das Verfahren besonders vorteilhaft arbeitet. 



   Beispiel. Zweckmässig auf elektrolytischem Wege erzeugtes Alkaliamalgam, z. B. Natriumamalgam, enthaltend 60 kg Na lässt man in ein Gefäss einfliessen, in dem es durch kräftiges Rühren mit einer möglichst innigen Suspension von Wasser (100 kg) und einem aromatischen   Nitrokorper,   z. B. Nitrobenzol (60   leg)   zur Reaktion gebracht wird. 



   Die Temperatur wird zur rascheren Ausnutzung des Amalgams zweckmässig auf   80-100  C   gehalten. Nach beendeter Einwirkung wird die erhaltene Suspension abgelassen und die gewonnene Natronlauge von dem Reduktionsprodukt durch einfaches Absitzenlassen getrennt. Man   erhält,   so 165 kg einer reinen Natronlauge, die beim Erkalten zum Hydrat 3 NaOH. 4   aq   kristallisiert, also einer   62   igen Natronlauge entspricht. Die Stromausbeute bzw. die Ausbeute auf Natrium ist quantitativ. Sollen verdünntere Laugen gewonnen werden, so ist nur der Zusatz von Wasser zur Suspension entsprechend zu wählen. Der   Nitrokörper,   im Beispiel Nitrobenzol, wird durch den aufgenommenen Wasserstoff in nahezu quantitativer Weise in Hydrazobenzol (erhalten 44 kg)   übergeführt.   



   Das Verfahren kann auch kontinuierlich gestaltet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung hochkonzentrierter Alkalilaugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung von Amalgam mit Wasser in Gegenwart von Wasserstoff aufnehmenden organischen Verbindungen erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107844D 1925-05-14 1926-04-14 Verfahren zur Darstellung hochkonzentrierter Aetzalkalilaugen. AT107844B (de)

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