AT92347B - Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösungen mit Amalgam. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösungen mit Amalgam.Info
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E ist bekannt, dass durch die Einwirkung von Natriumamalgam auf wässerige Bisulfitlösungen Hydrosulfit entsteht. Man erhält so aber nur wenig Hydrosulfit.
Es wurde nun gefunden, dass man zu sehr hohen Hydrosulfitkonzentrationen kommt, wenn man während der Einwirkung des Amalgams, wie Natriumamalgam, eine dem an das Quecksilber gebundenen Metall äuqivalente Menge einer freien Säure, wie HC1, H2S04, 802 usw. zusetzt. Zweckmässig erfolgt die Ausführung so, dass man das Amalgam portionsweise oder kontinuierlich der Bisulfitlösung unter kräftigem Rühren und guter Kühlung zufügt und gleichzeitig die äquivalente Menge Säure zusetzt. Das Quecksilber wird bei der Operation nicht angegriffen und kann wieder verwendet werden. Die Herstellung des Amalgams, z. B. Natriumamalgams, erfolgt zweckmässig elektrolytisch aus Natronlauge. Es ergibt sich dann eine einfache kontinuierliche Apparatur.
In einer Zelle wird Natronlauge mit Nickelanode und Quecksilberkathode elektrolysiert. Das Natriumamalgam verlässt durch einen Siphon die Zelle und läuft in ein Gefäss, in dem unter Luftabschluss Bisulfitlösung unter Kühlung mit dem Amalgam gut verrührt wird. Das ausgebrauchte Quecksilber läuft aus diesem Gefäss durch einen Siphon zu einer Pumpe, die es wieder zu einer elektrolytischen Zelle schafft. In das Bisulfitgefäss wird eine freie Säure zugeführt, deren Menge im Verhältnis zu der in der Amalgamzelle eingeführten Amperezahl steht. Die auf diese Weise erzielte indirekte elektrolytische Herstellung von Hydrosulfit hat von der bereits bekannten direkten elektrolytischen Herstellung wesentliche technische Vorteile.
Erstens werden die lästigen Diaphragmen vermieden, zweitens wird die Apparatur wesentlich einfacher, weil der elektrolytische Apparat nicht luftdicht verschlossen zu sein braucht, drittens ist das Fernhalten von Nebenreaktionen und übermässiger Reduktion leichter.
Die erhaltenen Hydrosulfitlösungen werden in bekannter Weise weiterverarbeitet.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösungen mit Amalgam, dadurch gekennzeichnet, dass man Bisulfitlösungen mit Amalgamen unter gleichzeitiger Zuführung einer dem an das Quecksilber gebundenen Metalle des Amalgams äquivalenten Menge freier Säure behandelt.
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Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens gemäss Anspruch 1, darin bestehend, dass man die Herstellung des Amalgams elektrolytisch und seine Zuführung zum Bisulfit und Rückführung des freien Quecksilbers zur Elektrolytzelle kontinuierlich ausführt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE92347X | 1921-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT92347B true AT92347B (de) | 1923-04-25 |
Family
ID=5644139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT92347D AT92347B (de) | 1921-03-03 | 1921-10-29 | Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösungen mit Amalgam. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT92347B (de) |
-
1921
- 1921-10-29 AT AT92347D patent/AT92347B/de active
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