AT107569B - Verfahren zum Abziehen von Farbe von gefärbten Wollhaaren. - Google Patents
Verfahren zum Abziehen von Farbe von gefärbten Wollhaaren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Abziehen von Farbe von gefärbten Wollhaaren. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abziehen von Farbe von gefärbten Wollhaaren. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass man die Wollhaare bei Atmosphärendruck und bei einer Temperatur von mindestens 50 , aber unter 1000 C und vorteilhafterweise nicht wesentlich EMI1.1 dass bei der angewendeten Temperatur das Wollhaar und diesem etwa zugemischte Pflanzenfaser keine Schädigung erfährt. Das Verfahren ist hauptsächlich für gefärbte oder missfärbig gewordene Ganzwollen-oder Halbwollenzeuge bestimmt. Durch diese Behandlung wird das behandelte Zeug in jedem Falle bedeutend lichter. Die Wirkung kann durch Verwendung von Natriumhydrosulfit oder andern Bleichmitteln verstärkt werden. Bezüglich der Temperatur, Konzentration und der Einwirkungsdauer der Schwefelsäure gilt folgendes : Bei einer Temperatur von 700 C widersteht Wolle der Einwirkung von Schwefelsäure durch dreissig Sekunden, ohne Schaden zu leiden, wenn die Konzentration der Säure nicht über 60 Volumprozent beträgt. Bei 540 C widersteht Wolle der Einwirkung von Schwefelsäure gleicher Konzentration durch neunzig Sekunden, wobei die Qualität der Wolle durch die Schwefelsäurebehandlung noch verbessert wird. Der Grad, bis zu welchem die Farbe durch die Schwefelsäurebehandlung abgezogen wird, wächst mit der Konzentration, Temperatur und Einwirkungsdauer und dies gestattet verschiedene Abtönungen der Farbe zu erzielen. Will man das Abziehen der Farbe weiter treiben als mit der einfachen Schwefelsäurebehandlung erreichbar ist, so kann man der Schwefelsäure noch weitere Abziehmittel oder Bleichmittel zusetzen oder die mit Schwefelsäure behandelte Wolle oder Haare nachträglich mit solchen Mitteln behandeln. Ist die Wolle oder sonstige tierische Faser mit Pflanzenfasern vermischt, welche man nicht zu zerstören wünscht, wie in halbwollenen Zeugen, so verwendet man schwächere Schwefelsäure von einer Konzentration von etwa 5 Volumprozent. Es ist übrigens auch für reine tierische Faser zu empfehlen, Schwefelsäure von derselben Konzentration, etwa 5 Volumprozent, zu verwenden, und die Faser in die auf nahezu 70 erwärmte Säure zu tauchen und etwa 10 Minuten darin zu belassen. Sollen ausser Schwefelsäure noch andere Farbenabzieh-oder Bleichmittel verwendet werden, so wird das Gut nach der Sehwefelsäurebehandlung soweit mit Wasser ausgewaschen, dass die Konzentration der in der Faser verbleibenden Schwefelsäure auf etwa 5 Volumprozent sinkt, worauf das noch nasse Gut mit dem weiteren Abzieh-oder Bleichmittel behandelt wird. So kann nach der zuletzt beschriebenen Behandlung mit Schwefelsäure von einer Konzentration von 5 Volumprozent dem Schwefelsäurebad Natriumhydrosulfit zugesetzt werden, oder man kann das Gut nach dem Herausnehmen aus dem Schwefelsäurebad ausdrucken und in ein Natriumhydrosulfitbad oder in ein anderes Farbabzieh-oder Bleiehbad tauchen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Abziehen von Farbe von gefärbten Wollhaaren, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut bei Atmosphärendruck und bei einer Temperatur von mindestens 500 aber unter 1000 und vorteilhafterweise nicht wesentlich über 700 C mit Schwefelsäure von solcher Konzentration und während eines Zeitraumes behandelt wird, dass bei der angeordneten Temperatur das Wollhaar und diesem etwa zugemischte Pflanzenfasern keine Schädigung erfährt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwefelsäure eine Konzentration von etwa 5 Volumprozent und durch 10 Minuten bei einer Temperatur. von etwa 70 C auf das Gut einwirken gelassen wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwefelsäure ein anderes Farbabzieh-oder Bleichmittel zugesetzt oder nach der Schwefelsäurebehandlung gesondert auf das Gut wirken gelassen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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