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Abschlussvorrichtung für Projektionsapparate.
Wenn bei einer kinematographischen Vorführung Störungen irgendwelcher Art in der Projektion auftreten, so soll immer die Projektion sofort unterbrochen und die Saa1beleuchtung eingeschaltet werden, um eine Panik unter den Besuchern zu verhindern. Um dies sicher zu erreichen, wird nach der Erfindung eine besondere Abschlussvorrichtung angeordnet, die durch die Verschlussbewegung automatisch die Saal- beleuchtung einschaltet.
Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung und in Fig. 2 ein Schaltschema.
Die ganze Vorrichtung ist in einem Kasten 1 angeordnet, dessen Rückwand eine Projektions öffnung 2 besitzt und zu dem ein nicht gezeichneter Deckel mit entsprechender Öffnung gehört. Dieser Kasten kann so bei jedem gewöhnlichen Apparat verwendet werden, ohne einen Umbau vornehmen zu müssen. Beim Bau neuer Apparate wird man die Vorrichtung mit entsprechenden Änderungen in den Apparat selbst einbauen können. Zwischen den geschlitzten Stangen 3 bewegt sich das Schild 4. Es trägt einen Kontaktbügel 5, der in der Schlussstellung die Kontakte 6 für die Saalbeleuchtung miteinander verbindet. Durch eine Nase 7 und den durch einen Knopf 9 betätigten Haken 8 wird das Schild in der Schlussstellung gehalten.
Auf den Stangen 3 ist ober dem Schild verschiebbar ein Rahmen 10 angeordnet, der mit ihm durch die Zugfeder 11 verbunden ist. Er trägt einen Kontaktbügel 12 für die Kontakte 13 für die Leitung des Apparatmotors. Zur Verschiebung des Rahmens 10 dient der auf der Hülse 13 sitzende Handgriff 14.
Die Hülse gleitet auf dem Rohr 15 und wird durch die Nasen 16 und 17 in ihrer oberen Stellung gehalten. Die Nase 17 sitzt auf dem Anker des Elektromagneten 18, dessen Erregerwicklung an den Kontakt 19 und über die Bügel 20 an Masse angeschlossen ist.
Es sei nun angenommen, dass sich das Schild 4 mit dem Rahmen 10 in der unteren Stellung befinde.
Dann wird vor Beginn der Projektion durch den Handgriff 14 der Rahmen 10 hinaufgeschoben, bis die Nasen 16 und 17 ineinander eingreifen. Die Feder 11 ist gespannt und die Kontakte 14 sind leitend durch den Bügel 12 verbunden. Soll nun die Projektion beginnen, so drückt man auf den Knopf 9, der Haken 8 geht zurück und unter der Einwirkung der Feder 11 schnellt das Schild 4 hinauf und öffnet dabei den Stromkreis für die Saalbeleuchtung durch den Bügel 5. Tritt irgend eine Störung ein, so wird der Erregerstromkreis des Magneten 18 geschlossen, die Nase 17 geht zurück und Rahmen und Schild fallen hinab.
Durch einen Griff 21 kann der Anker auch von Hand zurückgezogen werden.
Fig. 2 zeigt das Schaltungsschema des Auslösemagneten. Der Kontakt 19 liegt an dem einen Pol der Niederspannungsstiomquelle 22, deren anderer Pol durch verschiedene Schalteinrichtungen an Masse gelegt werden kann. Hiezu gehören Tastköpfe 23, die an verschiedenen geeigneten Stellen des Operationsraumes und Zuschauerraumes angeordnet werden und automatische Schalter, die bei Störungen im Betrieb von selbst ansprechen. Als besonders geeignet ei weist sich hiezu eine Schalteinrichtung, die aus einer auf einem Hebel 24 sitzenden Rolle 25 besteht, die auf dem Film 26 auf seiner glatten Seite läuft. Reisst der Film, so fällt die Rolle auf die mit der Masse verbundene Unterlage 27 und schliesst dadurch den Stromkreis.
Man kann auch eine weitere Schalteinrichtung vorsehen, die selbsttätig bei einer Panik anspricht.
Versieht man nämlich eine grössere Anzahl von Sitzen mit Schaltern, die beim Hinaufklappen der Sitze betätigt werden und legt in den Auslösestromkreis eine Schalteimiehtung irgendeiner der bekannten Konstruktionen, die mit den Sitzschaltern in Verbindung steht und nur dann Stromschluss herstellt, wenn alle Sitzschalter geschlossen sind, so wird der Auslösestromkreis geschlossen, wenn sich alle Personen, die auf den betreffenden Plätzen sitzen, erheben, wie es bei einer Panik der Fall sein wird.