AT107502B - Abschlußvorrichtung für Projektionsapparate. - Google Patents

Abschlußvorrichtung für Projektionsapparate.

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AT107502B
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Austria
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closing device
switches
circuit
projection apparatus
projection
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Inventor
Alfred Loecker
Josef Puerrer
Original Assignee
Alfred Loecker
Josef Puerrer
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  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Abschlussvorrichtung für   Projektionsapparate. 



   Wenn bei einer kinematographischen Vorführung Störungen irgendwelcher Art in der Projektion auftreten, so soll immer die Projektion sofort unterbrochen und die   Saa1beleuchtung   eingeschaltet werden, um eine Panik unter den Besuchern zu verhindern. Um dies sicher zu erreichen, wird nach der Erfindung eine besondere Abschlussvorrichtung angeordnet, die durch die   Verschlussbewegung   automatisch die   Saal-   beleuchtung einschaltet. 



   Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung und in Fig. 2 ein Schaltschema. 



   Die ganze Vorrichtung ist in einem Kasten 1 angeordnet, dessen Rückwand   eine Projektions öffnung 2   besitzt und zu dem ein nicht gezeichneter Deckel mit entsprechender Öffnung gehört. Dieser Kasten kann so bei jedem gewöhnlichen Apparat verwendet werden, ohne einen Umbau vornehmen zu müssen. Beim Bau neuer Apparate wird man die Vorrichtung mit entsprechenden Änderungen in den Apparat selbst einbauen können. Zwischen den geschlitzten Stangen 3 bewegt sich das Schild 4. Es trägt einen Kontaktbügel   5,   der in der   Schlussstellung   die Kontakte 6 für die Saalbeleuchtung miteinander verbindet. Durch eine Nase 7 und den durch einen Knopf 9 betätigten Haken 8 wird das Schild in der   Schlussstellung   gehalten.

   Auf den Stangen 3 ist ober dem Schild verschiebbar ein Rahmen 10 angeordnet, der mit ihm durch die Zugfeder 11 verbunden ist. Er trägt einen   Kontaktbügel 12   für die Kontakte 13 für die Leitung des Apparatmotors. Zur Verschiebung des Rahmens 10 dient der auf der   Hülse   13 sitzende Handgriff 14. 



  Die Hülse gleitet auf dem Rohr 15 und wird durch die Nasen 16 und 17 in ihrer oberen Stellung gehalten. Die Nase 17 sitzt auf dem Anker des Elektromagneten   18,   dessen Erregerwicklung an den Kontakt 19 und über die Bügel 20 an Masse angeschlossen ist. 



   Es sei nun angenommen, dass sich das Schild 4 mit dem Rahmen 10 in der unteren Stellung befinde. 



  Dann wird vor Beginn der Projektion durch den Handgriff 14 der Rahmen 10   hinaufgeschoben,   bis die Nasen 16 und 17 ineinander eingreifen. Die Feder 11 ist gespannt und die Kontakte 14 sind leitend durch den Bügel 12 verbunden. Soll nun die Projektion beginnen, so drückt man auf den Knopf 9, der Haken 8 geht   zurück und   unter der   Einwirkung   der Feder 11 schnellt das Schild 4 hinauf und öffnet dabei den Stromkreis für die Saalbeleuchtung durch den Bügel 5. Tritt irgend eine Störung ein, so wird der Erregerstromkreis des Magneten 18 geschlossen, die Nase 17 geht zurück und Rahmen und Schild fallen hinab. 



  Durch einen Griff 21 kann der Anker auch von Hand   zurückgezogen   werden. 



   Fig. 2 zeigt das Schaltungsschema des   Auslösemagneten.   Der Kontakt 19 liegt an dem einen Pol der   Niederspannungsstiomquelle   22, deren anderer Pol durch verschiedene   Schalteinrichtungen   an Masse gelegt werden kann. Hiezu gehören Tastköpfe   23,   die an verschiedenen geeigneten Stellen des Operationsraumes und Zuschauerraumes angeordnet werden und automatische Schalter, die bei Störungen im Betrieb von selbst ansprechen. Als besonders geeignet ei weist sich hiezu eine Schalteinrichtung, die aus einer auf einem Hebel 24 sitzenden Rolle 25 besteht, die auf dem Film 26 auf seiner glatten Seite läuft. Reisst der Film, so fällt die Rolle auf die mit der Masse verbundene Unterlage 27 und   schliesst   dadurch den Stromkreis.

   Man kann auch eine weitere Schalteinrichtung vorsehen, die   selbsttätig bei   einer Panik anspricht. 



  Versieht man   nämlich   eine   grössere   Anzahl von Sitzen mit Schaltern, die beim Hinaufklappen der Sitze betätigt werden und legt in den Auslösestromkreis eine Schalteimiehtung irgendeiner der bekannten Konstruktionen, die mit den Sitzschaltern in Verbindung steht und nur dann   Stromschluss   herstellt, wenn   alle Sitzschalter geschlossen   sind, so wird der Auslösestromkreis geschlossen, wenn sich alle Personen, die auf den betreffenden Plätzen sitzen, erheben, wie es bei einer Panik der Fall sein wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Abschlussvorrìchtung für Projektionsapparate mit lotrecht beweglichem Verschlussschild, gekenn- EMI2.1
    2. Abschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Auslösestromkreis der Vorrichtung eine Schalteinrichtung liegt, die mit einer grösseren Anzahl von Schaltern in Verbindung steht, die beim Aufklappen der Sitze betätigt werden und die nur dann den Stromkreis schliesst, wenn alle diese Schalter geschlossen sind. EMI2.2
AT107502D 1926-03-03 1926-03-03 Abschlußvorrichtung für Projektionsapparate. AT107502B (de)

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