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Schieferplatte mit an ihr befestigten Haken zur lösbaren Aufhängung der Schiefer- platte an Dach-oder Wandlatten.
Die Erfindung betrifft eine Schieferplatte mit an ihr befestigtem Haken zur lösbaren Aufhängung der Schieferplatte an Dach-oder Wandlatten und besteht darin, dass der Haken in der Breite der
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oder Wandlatte in der Mitte des Hakens unterbrochen ist.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung in den Fig. 1-14 dargestellt.
Gemäss dem in den Fig. 1-4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Vorrichtung zur Befestigung einer Schieferplatte an den Dach-bzw. Wandlatten aus einem Holzklotz a, auf dem die Schieferplatte b mittels Bolzen, Nägeln oder Schrauben c starr befestigt ist. Fig. 1 ist eine Ansicht von vorne auf den Holzklotz gesehen, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C-D, Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1 und Fig. 4 ist eine Ansicht von oben auf den Holzklotz unter Fortlassung der Schieferplatte.
Der Holzklotz kann die Form eines rechtwinkeligen Prismas haben, doch ist es zweckmässig, diejenige Fläche des Klotzes, die auf der Latte des Daches aufliegt, schräg auszubilden, so dass ein festerer Halt auf der ebenfalls abgeschrägten Daehlatte gewährleistet wird. In Fig. 2 ist die schräge Ausbildung der Anlagefläche d des Klotzes zu erkennen. Die Dicke des Klotzes a richtet sieh nach der Stärke der Dachlatte, seine Länge dagegen nach der Breite der Schieferplatte.
Um eine bessere Auflagefläche sowohl für die Schiefei platte auf dem Klotz, als auch für den Klotz auf der Dach-bzw. Wandlatte zu schaffen, ist der mittlere Teil dieser Flächen teilweise ausgespart, so dass die Schieferplatte nur mit ihren Enden auf dem Klotz und der Klotz ebenfalls nur mit seinen Enden auf der Wandlatte aufliegen. Diese Massnahme ist zweckmässig, wenn es sich um teilweise unebene Schieferplatten bzw. Dach-oder Wandlatten handelt. Wird bei diesen z.
B. ein langer Haken verwendet, der ausserdem aus Ersparungsrücksichten auch noch unbearbeitet sein kann, so besteht die Gefahr. dass beim Befestigen des Hakens an der Schieferplatte leicht ein Zerbrechen der letzte : en erfolgen kann, wenn in der Mitte zufällig je eine Erhöhung auf der Schieferplatte und auf dem Haken zusammentrifft, so dass bei kräftigem Einschlagen der Nägel an den Enden das Hakens bzw. der Schieferplatte eine Biegung- beanspruchung der Schieferplatte entsteht, der dieses an sich spröde Material nicht gewachsen ist. Ähnliche Verhältnisse liegen zwischen dem Haken und der Dachlatte vor.
Daher wird erfindungsgemäss die Auflagefläche des langen Hakens sowohl für die Schieferplatte als auch für die Dachlatte in der Mitte des Hakens unterbrochen.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5-8, von denen Fig. 5 wieder eine Ansicht von vorne gesehen, Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 5, Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie I-K der Fig. 5 und Fig. 8 wieder eine Ansicht von oben auf den Klotz ohne Schieferplatte ist, hat die Auflagefläche d, mit der der Haken auf der Dachlatte aufliegt, eine von den zuvor beschriebenen Ausführungformen abweichende Gestalt. In diesem Falle hat die Auflagefläche d einen Falz, der in einen entsprechenden Falz der Dachlatte eingreift. Durch diese Anordnung wird ebenfalls die Festigkeit der Aufhängung erhöht.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9-11, von denen Fig. 9 wieder eine Ansicht des Hakens von vorne gesehen, Fig. 10 eine Seitenansicht und Fig. 11 wieder eine Ansicht von oben auf den Haken ohne Schieferplatte ist, entspricht nur mit dem Unterschiede der Ausführungsform nach den Fig. 1-4, dass nunmehr der Holzklotz a durch einen eisernen Haken ersetzt ist. Dieser Haken besteht aus zwei Profillaschen e, die durch ein Flarhseien t starr miteinander verbunden sind. Die Anordnung des Flach-
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eisen geschieht derart, dass lediglich die Profillaschen Auflageflächen für die Schieferplatte und üp die Dachlatte sind, da das Flacheisen t auf der der Aufhängefläche abgekehrten Seite der L-asche'bebefestigt ist.
Es besteht also, genau wie in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1-4 und 5-8, eine Unterbrechung der Auflageflächen. Hiedurch ist'der Haken als Doppelhaken ausgebildet, da nur die beiden Profillaschen e die Aufhängung übernehmen. Auch in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ersetzt der Klotz a zwei Einzelhaken.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 12-14, die nicht mehr näher erklärt werden brauchen, haben die beiden eisernen Aufhängelaschen e eine ähnliche Form wie die Auflageflächen d des Holzklotzes gemäss demAusführungsbeipielnach denFig. 5-8. Das beideLaschen everbindendeFlacheisen t ist gemäss Fig. 13 unterhalb der Auflagefläche für die Schieferplatte angeordnet. Zur Verstärkung des Hakens kann auch noch ausserdem eine zweite Verbindung der beiden Laschen, wie gemäss Fig. 10 erfolgen, und es ist auch möglich, beide Verbindungseisen aus einem einzigen Stück unter entsprechender Formgebung zu verwenden.
Man kann auch Haken und Verbindungseisen aus einem einzigen Stück bilden, u. zw. so, dass eine oder beide Auflageflächen in der Mitte unterbrochen oder nicht unterbrochen sind, entsprechend dem Holzklotz nach Fig. 1-4, 9-11 und 12-14.