AT10698B - Verfahren zur Herstellung von Messergriffen und gleichzeitigen Befestigung der Messerklingen in denselben durch Gießen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Messergriffen und gleichzeitigen Befestigung der Messerklingen in denselben durch Gießen.

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AT10698B
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Fritz Dr Basenau
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Fritz Dr Basenau
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
   PATENTSCHRIFT ? 10698.   



     DR. FRITZ   BASENAU IN AMSTERDAM. 



    Verfahren zur Herstellung von MessergrWen und gleichzeitigen Befestigung der Messerklingen in denselben durch Giessen.   



   Nach dem in der Messerfabrikation bisher ganz   allgemein üblichen Verfahren   werden die Messergriffe für sich gesondert hergestellt und dann die fertigen Griffe mit den Messerklingen verbunden, sei es mittelst metallstift oder mittelst Kitte organischer oder unorganischer Natur. Diese Arbeitsweise ist umständlich und zeitraubend ; weiter hat sie den Nachteil, dass beim Gebrauch der Messer, insbesondere auch nach oft wiederholtem Eintauchen derselben in heisses Wasser oder beim Putzen, allmählich die Klingen in den Griffen sich lockern, was in erster Linie darauf   zurückzuführen   ist, dass der Messergriff und das Material zur Befestigung desselben an der Klinge aus ganz verschiedenen Substanzen bestehen.

   Die Mannigfaltigkeit der bereits benutzten oder in Vorschlag gebrachten Hefestigungsmittel zeigt deutlich, wie sehr die   Messerindustrie   den erwähnten Übelstand 
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 Erfolg. Unter anderem ist auch vorgeschlagen worden, für   Messer hohle Messergriffe   in der Weise herzustellen, dass man geschmolzenes Metall in eine mit einer verschliessbaren Öffnung versehene Form, in welche   das Messerheft hineinragt,   giesst und dann, nachdem 
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 Teil des Metalls aus der Form wieder ausgiesst.

   Abgesehen davon, dass es jedenfalls nicht ganz leicht ist, nach diesem Verfahren die Messergriffe stets von   gleichmässiger Wandstärke   und damit gleichem Gewicht herzustellen (was doch für Tischmesser derselben Form und Qualität unbedingt gefordert werden muss) und man in dieser Hinsicht von der Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit des Arbeiters abhängig ist, hat dieser hohle Messergriff auch den Mangel, dass zum Nachteile der Dauerhaftigkeit der Verbindung zwischen Griff und Messer das Heft des letzteren nicht allseitig, sondern nur teilweise von der Heftmasse   umschlossen   ist.

   
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 die Erzeugung der Messer, wenn man um den in eine lotrecht stehende hohle Form in der Mitte der Gussöffnung lotrecht eingesetzten Stiel der Messerklinge eine in der Kälte   giessbar,   schnell   erhärtende   Masse giesst. Der so erhaltene Messergriff, der also nicht metallischer Natur ist, ist massiv und umschliesst vollständig fest den Stiel der Klinge seiner ganzen Länge nach, so dass eine fast unbegrenzte Dauerhaftigkeit der Verbindung von Klinge und Griff erzielt wird. Die   Formen können   zu einer   grösseren Anzahl vereinigt   sein und bei entsprechender Einrichtung gestattet das Verfahren ein sehr schnelles und bequemes Arbeiten. 



   Als Gussmasse eignet sich besonders das den   Sorel'schen   Magnesia-Cement liefernde Gemisch von gebranntem   Magnesit und Magnesiumchloridlosung,   wobei für'den in Rede 
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 griffe lassen sich aus   diesem Materiale   in unmittelbarer Verbindung mit der Klinge in jeder beliebigen Form und Grösse, gefärbt und   ungefärbt herstellen   ; auch kann der Griff. nach Erhärtung der Masse glänzend poliert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren, zur Herstellung. von. Mossergrifon und gleichzeitigen Befestigung der Messerklingen in denselben ohne Anwendung eines gesonderten Befestigungsmittels durch EMI2.1
AT10698D 1900-08-31 1901-07-25 Verfahren zur Herstellung von Messergriffen und gleichzeitigen Befestigung der Messerklingen in denselben durch Gießen. AT10698B (de)

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