AT106673B - Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen.

Info

Publication number
AT106673B
AT106673B AT106673DA AT106673B AT 106673 B AT106673 B AT 106673B AT 106673D A AT106673D A AT 106673DA AT 106673 B AT106673 B AT 106673B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
contact
control switch
counting
earth
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maximilian Dr Phil Mathias
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT106673B publication Critical patent/AT106673B/de

Links

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprech- anlagen. 



   Obige Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf Anlagen, bei denen über einen Leitungswähler 
 EMI1.1 
 ist   es nun unzweckmässig, Schalteinrichtungen, welche   die Fortschaltung eines   Zählers,   entsprechend der Wertigkeit der hergestellten Verbindung herbeiführen, der anrufenden Vermittlungsstelle, z. B. einer kleinen Landzentrale, welche nur mit   Vorwählern   und Leitungswählern ausgerüstet ist, zuzuordnen.

   Um auch bei derartigen Anlagen eine Beeinflussung des Zählers entsprechend der Wertigkeit der Verbindung herbeiführen zu können, ist es erforderlich, bei Herstellung von Verbindungen über   Anschluss-   leitungen bestimmter Wertigkeit die Zählung von hinter dem Leitungswähler angeordneten Zählerfortschalteinrichtungen abhängig zu machen. Dieses wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass bei Einstellung des Leitungswählers auf eine   Anscluleitung   bestimmter Wertigkeit durch eine Prüfeinrichtung des Wählers die   selbsttätige Zahlung   der Verbindung durch Schaltmittel des Leitungswählers   verlhindeit und   der Zählstromkreis unter den Einfluss einer dem Leitungswähler nachgeordneten Zähler-   foltschaiteinrichtung gebracht   wird. 



   In den Zeichnungen ist ein   Ausfühiungsbeibpiel   der E-findung dargestellt. 



   Die Fig. 1 zeigt die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen, in einer kleinen Unterver-   mittlungsstelle   vorgesehenen Einrichtungen, u. zw. einen vorwähler VW,   einen Leitungswähler   LW und Schaltmittel an einer zu einer   andtrn Vermittlungsstelle   führenden Verbindungsleitung VL. 



   In der Fig. 2 ist das ankommende Ende der Verbindungsleitung VL dargestellt, welche am Platze einer Beamtin endet, sowie die am   Albeitsplatz   angeordnete Zählerfortschalteinrichtung. 



   Zunächst sei der Fall betrachtet, dass ein Teilnehmer eine Verbindung mit einer über den Leitungs-   wähler LW erreichbaren Teilnehmerleitung   herstellen will. 



   Bei Anruf eines Teilnehmers der Untervermittlungsstelle wird dessen Voiwähler VW in an sich bekannter Weise angelassen und sucht einen freien Leitungswähler LW. Nach Auffinden desselben kommt folgender Stromkreis zur Wirkung : Erde, Batterie, Kontakt 1r1, Wicklungen I und II des Relais   Tl,   Schaltarm 2, Kontakte. 3, 4al, Relais V2, Steuerschalteikontakt 5, Stellung 1, Widerstand 6, Kopf-   kontakt 7k, Erde.   Das   Relais T7   setzt in bekannter Weise den Vorwähler still, schaltet an den Kontakten 8 und9t1unterAbtennungdesAmufrelaisR1diesprechaderndurchundschliesstamKontakt10t1 seine eigene hochohmige Wicklung I kurz, so dass der   gefrndene Leitungswähler   gegen Belegung durch einen andein Vorwäler gesperit ist.

   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   und'schliesst seinen Kontakt 13a1. Durch Schliessen des letzteren wird das Relais V2 kurz geschlossen   während durch Öffnen des Kontaktes   4al   das Relais V1 in Reihe mit dem Widerstand 14 an die ankommende Ader angeschaltet wird. Da, s Relais   V7   schliesst seinen parallel zu 5,6,   77c in   Reihe mit dem Widerstand   M   liegenden Kontakt   16vu.   Ferner bereitet das Relais V1 am Kontakt   17 v 1   die Stromkreise 
 EMI2.1 
 



   Sendet der amufende Teilnehmer Stromstösse zur Einstellung des Leitungswählers auf eine bestimmte Kontaktgruppe aus, so fallen in an sich bekannter Weise die   Brückenrelais.   Al   1 und Bl   bei jedem Stromstoss ab. Durch Öffnen des Kontaktes 13a1 wird das Steuerrelais V2 erregt, welches seinen Kontakt 20v2 öffnet und dadurch eine vorzeitige   Weitelschaltung   des Steuerschalters verhindert. Über den Kontakt 11   a1   erhält der   Hubmagnet H1 seine Stromstösse : Erde,   Batterie, Hubmagnet   Hl, Steuer-   schalterkontakt 21, Stellung 1, Kontakt 11 al,   17vl, Erde.   



   Während der Stromstossgabe bleibt das Relais V2 infolge seines verzögerten Ankerabfalles erregt, während anderseits bei den vorübergehenden Schliessungen des Kontaktes   4al das Relais V 1   seinen Anker nicht fallen lassen kann. Nach Beendigung der Stromstossreihe bleibt der Kontakt   13   längere Zeit geschlossen, infolgedessen fällt das Relais V2 ab und schliesst den Kontakt 20v2, so dass nunmehr das Relais F auf folgendem Wege erregt wird : Erde, Batterie, Widerstand 22, Relais F, Steuerschalterkontakt 22, Stellung 1, Kopfkontakt 24k, Kontakte 20v2, 25p, Erde. Das Relais F schaltet an seinem   Kontakt 251 den Steuerschaltermagneten St eill, welcher dell Steuerschalter in Stellung 2 bringt und am   Kontakt 26st das Relais F kurz schliesst, so dass dieses   abfällt.   



   In der Steurschalterstellung 2 ist an Stelle des Hubmagneten H1 der Drehmagnet   D 7 über   den Steuerschalterkontakt 27 unter den Einfluss des Stromstosskontaktes 11   ;. ? gebracht. Während   der Drehstromstossreihe wird wieder in der geschilderten Weise das Relais V2 erregt, welches durch Öffnen des Kontaktes   20v2   eine vorzeitige Weiterschaltung des Steuerschalters verhindert. Beim ersten Drehschritt 
 EMI2.2 
 stossreihe das Relais F über die Kontakte 25p, 20v2,   26w   und 29 erregt wird und durch Einschaltung des Magneten ? die Weiterschaltung des Steuerschalters in die Stellung 3 veranlasst. 



   Ist die gewählte Teilnehmerleitung frei, so wird das Prüfrelais Y2 auf folgendem Wege erregt : 
 EMI2.3 
 



   Das Relais Y2 schliesst über seine Wicklung II folgenden Haltestromkreis : Erde, Kontakte 202m1,   203y2,     Steuerschalterkontakt   204, welcher in den Stellungen 3 und 4 geschlossen ist, Wicklung II des Relais Y2, Batterie, Erde. Das Relais Y2 schliesst unter anderem seinen Kontakt   45y2   und schaltet dadurch an den Schaltarm 34 des Leitungswählers das Prüfrelais P an. Das Prüfrelais P ist jedoch derart unempfindlich, dass es infolge des hohen Widerstandes der Wicklung   I   des Relais Tl'nicht ansprechen kann. Infolgedessen wird in der Stellung 3 des Steuerschalters der Stromkreis für das Relais   F über   die Kontakte 25p,   20v2   sowie Steuerschalterkontakt 90 Stellung 3 geschlossen. 



   Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 4, in welcher die belegte Teilnehmerleitung über das niedrigohmige Relais P gesperrt gehalten wird. Der Stromkreis für das Relais F zwecks Weiterschaltung des Steuerschalters in Stellung 5 ist über den Steuerschalterkontakt 137 sowie die Kontakte 205y2 und   206vl   geschlossen. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 5, in welcher der Haltestromkreis über die   Wicklung II   des Relais Y2 durch Öffnen des Steuerschalterkontaktes 204 unterbrochen wird. Vor Abfall des Relais Y2 und Öffnen des Kontaktes   45y2   wird der   Steuerschalterkontakt 205 geschlossen.   Dieser Kontakt ist in der Steuerschalterstellung 5-10 geschlossen, und demnach während der Dauer der Sprechverbindung.

   Der die belegte Leitung sperrende Stromkreis verläuft demnach jetzt wie folgt : Erde, Steuerschalterkontakt 205 (Stellung 5-10), Relais P, Schaltarm 34, Kontakt 46, Wicklungen II und   I   des Relais Tl', Kopfkontakt 201, Batterie, Erde. 



   In der Stellung 5 des Steuerschalters erfolgt der erste Ruf. Der Rufstrom nimmt folgenden Weg : Rufstromquelle, Steuerschalterkontakt 207 Stellung 5, Schaltarm 59, Kontakt 208, Leitung   209,   zur 
 EMI2.4 
 



   In der Stellung 5 des Steuerschalters steht das die Weiterschaltung des Steuerschalters St beherrschende Relais F unter dem Einfluss eines langsamlaufenden Unterbrechers 138. Der Steuerschalter wird demnach bei dem Wirksamwerden eines von diesem Unterbrecher ausgehenden Stromstosses in die Stellung 6 weitergeschaltet, in welcher der periodische Anruf der gewählten Teilnehmerleitung erfolgt. 



  Über einen Unterbrecher 213 ist abwechselnd Rufstromquelle oder Batterie an das Relais F (Wicklung II) angeschaltet. Der Rufstrom nimmt folgenden Weg : Rufstromquelle, Unterbrecher 213 ; Wicklung II des Relais F, Steuerschalterkontakt 214 Stellung 6, Schaltarm 59, Kontakt 208, Leitung 209, zur Teil- 
 EMI2.5 
 Meldet sich der angerufene Teilnehmer in einer Rufpause, so spricht das Relais F an und veranlasst die Weiterschaltung des Steuerschalters in die Stellung 7. 



   In den Steuerschalterstellungen 7-10 sind die Sprechadern an den Steuerschalterkontakten 215 und 216 durchgeschaltet. Der verlangte Teilnehmer erhält demnach seinen Mikrophonspeisestrom über 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 dieser kann von neuem durch einen prüfenden Vorwähler belegt weiden. 



   Bei der oben geschildelten   Verbindung wade   der Zähler des Anrufenden am Schluss der Spreeh- 
 EMI3.2 
 



   Wenn über den Leitungswähler eine Verbindung mit einer zu einer andern Vermittlungsstelle führenden Verbindungsleitung hergestellt wird und über diese Verbindungsleitung   Verbindungen vei-   
 EMI3.3 
 den Einfluss von Zählerfortscalteimichtungen zu bringen, welche im Verbindungsaufbau hinter dem Leitungswähler liegen. Nachstehend sei nun eine   derartige Verbindung erläutert.   



   Bei Belegung des Leitungswählers sowie beim zur   Wirkungkommen   der beiden vom Anrufenden 
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 Relais C1, Kontakt 44g, Batterie, Erde. 



   Das Relais Y2 spricht an, verhindert durch Öffnen der Kontakte 31 y2 und 38y2 die weitere Einschaltung des   Relais Y1,   des Drehmagneten Dl und des Verzögerungsrelais V2. Feiner schaltet es über den Kontakt 45y2 das Relais P an den Sehaltaim an. 



   Bei der vorliegenden Verbindung kann das Relais P ansprechen, da das   Relais C1 verhältnismä@ig   niedligohmig ist. Es öffnet den Kontakt 25p. Der Steuerschalter bleibt beim Belegen einer abgehenden Verbindungsleitung in der Stellung 3 stehen. Am Kontakt 47 p wird ein   Hilfsrclais PJ ! eingeschaltet,   welches seinen Kontakt 48pl und dadurch   folgenden Stromkreis schliesst   : Prülkontakt 3 am belegenden   Vonvähler   VW, Widerstand 49,   Kontakt48pl,   Relais P Wicklung 11, Kontakt 50m, Erde. Das Relais P hat bei seinem Ansprechen die Kontakte   51 p lind 52 p   geöffnet und die Kontakte 53p und 54p geschlossen. 



  Ausserdem hat das Relais PI die Kontakte 55p1 und 56p1 geöffnet und die Kontakte 57p1 und   58pl   geschlossen. Die ankommenden Sprechadern sind dadurch unmittelbar mit den Schaltarmen 59 und 60 des Leitungswählers veibunden und die Speisebrückenrelais A1 und B 1 sind abgeschaltet. Das Relais A1 fällt ab und   schliesst   den Kontakt 4a1, so dass das Relais Vl ebenfalls abfällt. Die Verbindung wild aber durch das Relais   Pj   1 aufrecht gehalten. 



   An der Verbindungsleitung VL wurde bei deren Belegen das Relais   C- ! erregt, welches über   seinen Kontakt 61 ein Hilfsrelais H R einschaltet, das durch Öffnen des Kontaktes   /M'die Wicklung J   des Relais C1 von der ankommenden Ader abschaltet. Inzwischen wurde aber über den Kontakt 62 cl der Widerstand 63 angeschaltet, so dass das Relais P über diesen Widerstand erregt bleibt. Nach Durch- 
 EMI4.2 
 Relais verhindert. 



   Das Relais HR ist mit verzögertem Ankeranzug ausgestattet. Vor Anzug seines Ankers wird demnach über die Ader 66 folgender Stromkreis vorübergehend geschlossen : Erde, Batterie, Widerstand 67, Kontakte   68zur,   69el, 70g, Ader 66, Kontakte 71p2, 72abs, 73b2, Relais S, Erde. Das Relais S schaltet 
 EMI4.3 
 Relais S, Batterie, Erde.'Ferner wird über den Kontakt 76s die Anruflampe AL eingeschaltet und dient der Beamtin als Zeichen, dass ein Anruf auf der Verbindungsleitung vorliegt. 



   Nach Anzug des Relais HR wird der Erregerstromkreis über die Ader 66 unterbrochen, während von der Ader   77   bei E regung des Relais A2 Batterie durch Öffnen des Kontaktes 78 aB abgeschaltet wird. 



   Die Beamtin schaltet sich, nachdem sie von dem Anruf Kenntnis genommen hat, durch Umlegen eines   Abflagesehalters   in bekannter Weise an die ankommende Verbindungsleitung VL an. Hiedurch 
 EMI4.4 
 



  Irgendein Schaltvorgang wird hiedurch aber nicht hervorgerufen, da am abgehenden Ende der Verbindungsleitung, das Relais A2 noch erregt ist und Batterie von der Wicklung des Relais G abgeschaltet hat. 



   Beim Einführen des Stöpsels VSt in die Klinke V Kl wurde das Relais B2 erregt: Eide, Relais B2, Stöpselkontakt 80, Klinkenbuchse 81, Widerstand   82,   Batterie, Erde. Das Relais B2   schliesst   seinen Kontakt 83b2 und bereitet dadurch die Erregung des Relais R2 vor. 



   Hängt der anrufende Teilnehmer am Ende der Sprechverbindung seinen Hörer an, so fällt das Relais A2 ab, so dass nunmehr folgender Stromkreis zur Wirkung kommt :   Eide, Battene,   Kontakt   78a2,   Relais G, Ader 77, Relais R2, Kontakt 83b2, Erder. Das Relais R2 schaltet über den Kontakt 85r2 die auch als   Schlusslampe   dienende Anruflampe AL ein. Feiner öffnet das   Relais   lais G am abgehenden Ende der Verbindungsleitung seine Kontakte 86g, 87g, 44g, 70g und schliesst die Kontakte 88g, 89g und   dz   Durch Öffnen des Kontaktes 44g fällt das Relais P ab und schliesst den Kontakt 25p. Dadurch wird das Relais F auf folgendem Wege erregt : Ode, Kontakte 25p, 20 v2, Steuerschalterkontakt 90 Stellung 3, Relais F, Widerstand 22, Batterie, Erde.

   Durch Einschaltung des Magneten St am Kontakt 25f wird der Steuerschalter in die Stellung 4 gebracht und bleibt in'dieser stehen. Das Relais P hat   feiner über     seine Kontakte 51p und 52p   die beiden Relais   A. 1   und B1 an die Schaltarme 59 und 60 angeschaltet. 
 EMI4.5 
 Ader 91, Schaltarm 59, Kontakt 88g, Widenstand 92, E-de. Das   Relais A.- ?   öffnet seinen Kontakt 12al und verhindert dadurch eine Erregung des Auslösemagneten M1, wenn der Steuerschalter   In die   Stellung 4 gelangt. 



   Dem Arbeitsplatz der Beamtin ist eine Zählerfortschalteinrichtung   zugeordn(i.   Die Beamtin legt, nachdem sie das Schlusszeichen erhalten hat, den Abfrageschalter um. Dadurch wild der parallel 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 zum Kontakt 83b2 liegende Kontakt 93 abs geschlossen, so dass die Beamtin auch vor Ausführung der weiteren   Schaltvorgänge   den Stöpsel   VSt   aus der Klinke VKI herausziehen kann, da das Relais B2 nunmehr keinerlei Einfluss auf den Erregerzustand des Relais   R2   hat. Über den Kontakt 79abs wird das Relais P2 
 EMI5.1 
 der Beamtin ist ein Satz Tasten zugeordnet.

   Jede dieser Tasten entspricht einer Verkehrszone, d. h. bei einer Verbindung in die Verkehrs zone 1 muss die Taste ZT1, bei einer Verbindung in die Verkehrszone 2 die Taste ZT2 und bei einer Verbindung in die   Verkehrs zone 8   die Taste   ZT. 3 betätigt   werden. In vorliegendem Falle sei angenommen, dass eine Verbindung in die   Verkehrs zone 8 hergestellt   sei und dass demnach die Taste ZT3 von der Beamtin betätigt wird. Allen Zähltasten ist ein Kontakt   100zt     gemeinsam   zugeordnet. Er wird geschlossen beim Drücken irgendeiner der Tasten. 



   Durch das Drücken der Zähltasten ZT3 wird über diese Erde an den Kontakt 101 des Zählschalters ZS angelegt und bei   Schliessung   des gemeinsamen Kontaktes   100zt   folgender Stromkreis geschlossen : Erde, Kopfkontakt 102 kzs des Zählsehalters Zs, Kontakt 100zt, Relais Q, Widerstand 103, Batteric, Eide. 



  Das Relais Q öffnet seine Kontakte 104q, 105q und schliesst seine Kontakte 106q, 107q, 108q und 130q. 



  Am   Kontakt 7. 30g schaltet sich   das Relais Q in einen Haltestromkreis ein, da der Kontakt   100 zt   nur   vorübergehend geschlossen wird   und anderseits beim ersten Schritt des Zählschalters ZS der Kontakt 102 kzs   geöffnet wird. Über den Kontakt 108q wird das Relais J7 erregt : Erde, Kontakte 109t2, 108q, Relais J7,   Batterie, Erde. Das Relais J1 führt verschiedene Schaltvorgänge aus. Es schliesst seine Kontakte 110il, 111i1 und 121i1 und öffnet den Kontakt 120i1. Über den Kontakt   110 il   wird ein Zählstromstoss ausgesandt, der folgenden Weg nimmt : Etde, Kontakte 106q, 110i1, Ader 112, Kontakt 96p2, Ader 66, Kontakt 113g, Zählübertiagungsrelais ZR, Batterie, Erde.

   Das   Zählübertragungsrelais   ZR spricht an und   schliesst   folgenden Stromkreis : Erde, Batterie, Widerstand   114,   Kontakt   115zr, 89g, Schaltarm   60 des   Leitungswählers,   Ader 116, Kontakte 52p, 58pl, Relais B1, Erde. Das Brückenrelais B1 dient als 
 EMI5.2 
 den über den Schaltaim 2 des Vorwählers VW bestehenden Stromfluss auf folgendem Wege : Erde, Kontakte 117 p,   118v2,     119bl,   1, 48p1, Widerstand49, Kontakt3, Schaltarm 2, Wicklung   11 des Rdais Tl   und parallel hiezu Zähler Z, Kontakt 10t1, Batterie, Erde. Der Zähler Z wird um eine Einheit fortgeschaltet. 



   Aus vorstehendem ist zu ersehen, dass bei Verbindungen übei   VerbindJ1ngsleitungen   der   Stromkuis   für den Zähler des Anrufenden nicht in der bei Verbindungen mit Teilnehmern wirksam weidenden   Zählstellung 11   des Steuerschalters geschlossen wird, sondern unabhängig hievon durch eine Prüfeinrichtung, nämlich das nur bei diesen Verbindungen ansprechende Relais P, in Abhängigkeit von dem   Zählübertragungsrelais     Bl   und demnach von der dem Leitungswähler nachgeordneten   Zählerfortschah-   
 EMI5.3 
 lampe AL der Verbindungsleitung eingeschaltet. Ihr Aufleuchten dient der Beamtin als Zeichen für die Aussendung eines Zählstromstosses. 



   Das Relais Jl hat ferner den Kontakt 120il geöffnet und dadurch eine frühzeitige Einschaltung des Magneten D2 verhindert. Über den Kontakt 121il wird das mit verzögertem Ankeiabfall ausgesiattete 
 EMI5.4 
 



   Aus vorstehendem ist zu ersehen, dass die Schaltmittel zur Erzeugung der Zählstromstösse und zur Weiterschaltung des   Zählsehalters   ZS derait zusammenwirken, dass abwechselnd ein Zählstromstoss 
 EMI5.5 
 lampe AL von neuem ein. Es erregt wieder das Relais J2, welches den Magneten D2 einschaltet. Dieses Wechselspiel wiederholt sich so lange, bis der Schaltarm124 des Zählsehalters   ZS   auf den über die gedrückte Taste ZT3 geerdeten Kontakt 101 gelangt. Dieses ist der Fall nach Aussendung des dritten Zählstromstosses, also nach dreimaliger Erregung des Drehmagneten D2. Das Relais Q wird durch die am Kontakt 101 angeschaltete Erde kurz geschlossen.

   Es fällt infolgedessen ab, öffnet die Kontakte   106 q, 107 q, 108 q, 180 q   
 EMI5.6 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 holt sich so lange, bis der   Zählschalter ZS   in seine Ruhelage weiteigelaufen ist, in welcher er stillgesetzt wird. Eine erneute Einschaltung des Relais Q kann nicht stattfinden, da der Kontakt 100zt nicht mehr geschlossen ist. 



   Aus vorstehendem ist zu ersehen, dass die Aussendung der   Zählstromstösse   mit Hilfe des Verzögerungsrelais J2 in langsamer Reihenfolge geschieht, während die Stromstösse zum   Weiterschalten   des   Zählschalteis   ZS in die Ruhelage nach Beendigung der Zählstromstösse schnell aufeinanderfolgen, da hiebei der Drehmagnet D2 lediglich mit dem schnellarbeitenden relais J1 zusammenwirkt. 



   Nachdem die Beamtin durch das dreimalige Aufleuchten der Zählkontrollampe AL die Gewissheit erlangt hat, dass drei Zählstromstösse ausgesandt worden sind, legt sie den Abfiageschalter in die Ruhelage 
 EMI6.2 
 Ende der Verbindungsleitung VL angeschaltet ist. Das   R3lais Al   im Leitungswähler schliesst seinen Kontakt   12 al, wodurch   der   Auslösemagnet     il-11 eingeschaltet wird   : Erde, Batterie, Magnet M1, Steuerschalterkonta kt 135 Stellung 4, Kontakte 12al, 1, 19v1, Erde. Der Leitungswähler wird in die Ruhelage zurückgebracht. Am Kontakt 50m1 wird der Stromkreis über das Relais   T- ? am   belegenden   Vorwählel   geöffnet, der Vorwähler geht in irgendeiner bekannten Weise in die Ruhelage. 



   Nach   Auslösung   des Leitungswählers werden durch die zurückfallende Schaltwelle die Kopfkontakte   7/c und 1M geschlossen.   Eine Belegung des   Leitungswähiejs   über den Kontakt 7k ist aber bis zur Einstellung des Steuerschalters in die Ruhelage   unmöglich,   da der Steuerschalteikontakt 5 nur in   Stellung j ? geschlossen   ist. 



   Über den Kontakt 136k wird das Relais F auf folgendem Wege erregt : Erde, Kontakte 25p,   20v2,   136k, Steuerschalterkontakt 137 Stellung 4, Relais F, Widerstand 22, Batterie, Erde. Das Relais F erregt den Magneten St, wodurch der Steuerschalter in die Stellung 5 geht. In der Stellung 5 wird das Relais F über den Unterbrecher 138 und den Steuerschalterkontakt 139 erregt. In den Stellungen 6 und 7 des Steuerschalters eifolgt eine Erregung des Relais F über den Kontakt 140vl und den Steuerschalter- 
 EMI6.3 
 erregt und somit der Steuerschalter in die Stellung 9 weitergeschaltet, in welcher das Relais F in derselben Weise erregt wird wie in den Steueischalterstellungen 6 und 7. In der Stellung 10 erfolgt eine Erregung des Relais   F in   gleicher Weise wie in der Stellung 8 über die Kontakte 142 y1 und 143.

   Der   Stcuerschalter   
 EMI6.4 
 welcher u. a. auch der Kontakt 5 geschlossen wird, so dass nunmehr der   LeitungswähMer LW   von einem Vorwähler VW wieder belegt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprochanlagen, bei welchen über einen Leitungswähler   Anschlussleitungen   verschiedener   Weltigkeit   erreicht werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstellung des Leitungswählers auf eine   Ansch ! uss ! eitung (Verbindungsleitung VL)   bestimmter Wertigkeit durch eine Prüfeinrichtung (P) des   Wähleis   die selbsttätige Zählung der Verbindung durch Schaltmittel des Leitungswählers verhindert und der   Zähhtiomkreis   unter den Einfluss einer dem Leitungswähler nachgeordneten Zählerfortschalteinrichtung (Fig. 2) gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfeinrichtung (P) den Leitungen bestimmter Weltigkeit (Verbindungsleitungen) zugeordnet ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfeimichtung (P) EMI6.5 relais (bel) des Leitungswählers als Zählübertragerrelais dient.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung der Brüekenrelais zum Zwecke der Zählung durch die Prüfeinrichtung (P) im Zusammenwirken mit einem Hilfsschaltmittel (P1) herbeigeführt wird. EMI6.6 leitungen zugeordneten Brückenrelais (A1, B1) an die Schaltarme der Leitungswähler angeschaltet werden.
AT106673D 1924-12-23 1925-10-22 Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen. AT106673B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE106673X 1924-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT106673B true AT106673B (de) 1927-06-25

Family

ID=29276132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT106673D AT106673B (de) 1924-12-23 1925-10-22 Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT106673B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT106673B (de) Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen.
DE439249C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Haupt- und -Nebenstellen mit Waehlerbetrieb
DE943125C (de) Schaltungsanordnung zur Verhinderung eines unbeabsichtigten Anrufanreizes bei Koordinatenwaehlern
DE567465C (de) Schaltungsanordnung fuer eine mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE482802C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen
DE384972C (de) Schaltungsanordnung fuer den Fernverkehr in Fernsprechaemtern mit Waehlerbetrieb
DE967405C (de) Schaltungsanordnung zur Verhinderung unerlaubter Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere fuer Nebenstellenanlagen
DE628067C (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Rueckfrageverbindungen in Fernsprechnanlagen mit Waehlerbetrieb
DE538838C (de) Schaltungsanordnung zur Mehrfachzaehlung in Fernsprechanlagen
DE558299C (de) Schaltungsanordnung zur Zeichengabe in Fernsprechanlagen
AT111466B (de) Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen.
DE566201C (de) Schaltungsanordnung fuer eine mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE696281C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE596309C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
AT148061B (de) Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
DE613334C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE454868C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen
DE386231C (de) Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Mehrfachanschluessen
AT67285B (de) Automatisches Telephonsystem.
DE529862C (de) Fernsprechanlage mit Rueckausloesung und Fangschaltung
DE400429C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem oder halbselbsttaetigem Betrieb
AT60301B (de) Schaltung und Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen von Teilnehmernummern.
DE941066C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb
DE595575C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, in denen fuer mehrere Waehler eine gemein-same, durch Nummernstromstoesse beeinflussbare Antriebsvorrichtung vorgesehen ist
AT130121B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.