AT106033B - Einrichtung für automatische Stiegenhaus- oder Gangbeleuchtung. - Google Patents

Einrichtung für automatische Stiegenhaus- oder Gangbeleuchtung.

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AT106033B
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circuit
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lighting
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Alexander Minder
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Alexander Minder
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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

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  Einrichtung für automatische Stiegehaus- oder Gangbeleuchtung. 



   Nach Torschluss sind Stiegen und Gänge in den Zinshäusern unbeleuchtet. Dies hat zu verschiedenen   Unfällen   geführt. Eine teilweise Abhilfe wurde wohl durch die Einführung der Taschenlampen geschaffen, jedoch ist die Leuchtkraft einer Taschenlampe zu gering. 



   Eine durchgreifende Abhilfe wird durch die Erfindung geschaffen. Diese umfasst eine automatische Einrichtung, durch welche jedem Eintretenden, durch Einwurf einer Münze oder durch Tasterdruck die ganze Beleuchtung oder ein Teil der   Hausbeleuchtung,   auf eine bestimmte Zeit (drei bis zehn Minuten) eingeschaltet und nach Ablauf dieser Zeit wieder automatisch ausgeschaltet wird. 



   In Fig. 1 ist die automatische Einrichtung unter Zugrundelegung bekannter   Relai & elemente   schematisch dargestellt. Die   Hausbeieuehtungsleitung   ist über einen doppelpoligen schalter so angeordnet, dass in der einen Stellung die   Normalbeleuchtung,   in der andern die automatische zwangsweise eingeschaltet wird. 



   Nach Einwurf der Münze bei C entsteht ein Stromkreis von plus über 1, 2, Anreisswicklung des Relais D und die Wicklung des Relais B, R, welches die Einschaltung der Beleuchtung bewirkt, nach dem Minusanschluss. Dies hat zur Folge, dass der Anker des Relais D angezogen wird und den Kontakt 11, 10 schliesst, welcher die Haltewicklung H des Relais D einschaltet. Der Haltestromkreis verläuft von plus 
 EMI1.1 
 des Beleuchtungsrelais nach Minus. Ausserdem wird durch das Ansprechen von D auch ein   Fortschalt-   relais V durch die Kontakte 12, 13 eingeschaltet. Mit dem Zahnrad Z des Fortschalterelais ist eine Schnecke   cA   fest verbunden, welche das Steuerrad R, je nach der Übersetzung rascher oder langsamer antreibt.

   Auf dem Steuerrade befindet sich eine Nase N, welche nach je einer   Umdrehung   im Sinne des gezeichneten Pfeiles, die Kontaktfeder 4 bewegt und den Haltestromkreis unterbricht, so dass das Relais D und das Fortsehalterelais V abgeschaltet werden. Die Drehung des   Foitsehalterelais   V wird durch den Selbstunterbrecherkontakt   5,   6 in bekannter Art gesteuert. 



   In Fig. 2 ist die gleiehe Einrichtung unter Verwendung eines Motors an Stelle des Fortschaiterelais dargestellt. 



   Bei Einwurf einer Münze bei C wird Kontakt 1, 2 geschlossen, das Relais D spricht an und schaltet 
 EMI1.2 
 zeitig schliesst aber auch das Halterelais H mittels   Schliesskontakt     14-1 ; 5   den   Motor mit der Magnct-   wicklung M und den Anker.   A   an das Netz Plus-Minus. Die mit dem Anker fest verbundene Schnecke Sch treibt das Steuerrad R mit der    Nase-  
Die Arbeitsweise ist derart, dass bei   Münzeinwulf   das Relais D den Trennkontakt 16, 17 kurzzeitig öffnet und dadurch den Ankerkurzschluss des Motors aufhebt, wodurch der Motor anläuft.

   Während dieser Periode hat die Nase des Rades R den Serienkurzschlusskontakt 18, 19 geöffnet und der Motor-   ankerkurzschluss   bleibt solange aufgehoben, bis die Scheibe eine volle Umdrehung gemacht hat. Ist dies der Fall, so kommt der Kurzschluss des Ankers über 19, 18, 17, 16 wieder zustande und der Antrieb der Schnecke   Seit   ist aufgehoben. Da dies der Schluss der   Beleuchtungszeit   ist, so muss auch das Halterelais H abgeschaltet werden. Dieses wird dadurch erreicht, dass im Kurzschlussstromkreis ein Relais S eingebaut ist, welches in dieser Lage der Nase   N   Strom bekommt und einen   Trennkontakt   20, 21 öffnet, welcher den Stromkreis für   das HaKerdais unibiieht.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung für automatische Stiegenhaus- oder Gangbelcuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einwurf einer Münze oder Marke in einen Münzkontakt bekannter Ausführung ein Relais (D), welches mit den für die Einschaltung der Beleuchtung bestimmten Relais (B R) in Serie geschaltet ist, eingeschaltet wird, wobei das erste Relais (D) einen Kontakt für ein zweites Relais (H) schliesst, welches den Stromkreis für das Beleuchtungsrelais aufrecht erhält und gleichzeitig durch einen Kontakt (12, 13) ein Fortschalterelais (V) mit Selbstunterbrecher (5, 6) einschaltet.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreise des Halterelais (H) ein Trennkontakt (3, 4) eingebaut ist, welcher von einer Nase (N), welche auf einem vom Fortschalterelais (V) angetriebenen Schneckenrad (S) angebracht ist, derart beeinflusst wird, dass bei jedesmaliger Umdrehung des Schneckenrades der Trennkontakt geöffnet wird (Fig. 1).
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Schneckenrades (sen) durch einen Elektromotor erfolgt, der im Ruhezustande einerseits durch einen Kontakt (16, 17) des ersten Relais (D) und zweitens durch einen vom Rade der Schnecke (Sch) gesteuerten Kurzschluss- kontakt (18, 19), welche in Serie liegen, überbrückt wird (Fig. 2).
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis des Halterelais (H) durch einen Kontakt (20, 21) eines Relais (S), welches in der Ankerkurzschlussbrücke liegt, unterbrochen wird, sobald die Nase (N) des Schneckenrades (Sch) seinen Kontakt (18, 19) schliesst.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Einwurf der Münze oder Marke in den Münzkontakt (1, 2) das erste Relais (D) die Kurzschlussbrücke des Ankers kurzzeitig öffnet. EMI2.1
AT106033D 1926-02-16 1926-02-16 Einrichtung für automatische Stiegenhaus- oder Gangbeleuchtung. AT106033B (de)

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