AT105341B - Verfahren zur Darstellung von Eisfarben (Entwicklungsfarben). - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Eisfarben (Entwicklungsfarben).

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Erich Dr Gebauer-Fuelnegg
Wilhelm Specht
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Erich Dr Gebauer-Fuelnegg
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  Verfahren zur Darstellung von Eisfarben   (Entwicklungsfarben).   



   Bisher wurde angenommen, dass Derivate des ss-Naphthols, welche in Stellung 1   (a. 2) substituiert   sind, als Komponenten zur Darstellung von Eisfarben deshalb nicht in Betracht kommen, weil entweder keine Kuppelung erfolgt oder erst unter Verdrängung des Substituenten in Stellung 1.   (Bueherer,   Lehrbuch der   Farbenchemie,   II.

   Aufl., S. 376.)
Es wurde nun die unerwartete Beobachtung gemacht, dass Derivate des   ss-Naphthols,   welche mindestens in Stellung 1 etwa durch Halogen substituiert sind, nach der Versetzung mit den bekannten diazotierten Komponenten, wie beispielsweise p-Nitranilin, Dianisidin usw., sowohl in Substanz als auch auf der Faser eine Reihe von Eisfarbstoffen geben, welche in der Farbe von den mit nicht substituiertem   ss-Naphthol   erzielten Farbtönen ganz wesentlich abweichen, so dass angenommen werden muss, dass das Halogen in Stellung 1 im Molekül noch enthalten ist. Diese Annahme fand ihre Bestätigung darin, dass vorerst quantitativ nachgewiesen wurde, dass der Substituent in Stellung 1   tatsächlich   noch im Molekül vorhanden war.

   Was die Kuppelungsstelle betrifft, so konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass dieselbe in die Hydroxylgruppe der   ss-Naphthols   eingreift, derart, dass sieh   Oxydiazokörper   bilden. Dieser Beweis gelang durch die von Dimroth und Hartmann (B. 41,4013) als charakteristisch für derartige Körper beschriebene Reaktion, der Abspaltung des Azostiekstoffes bei Behandlung mit siedendem Alkohol. Somit war der Beweis erbracht, dass auf der Faser stabile, färbende   Oxydiazolacke entstehen,   denen beispielsweise die folgende Konstitution zukommt : 
 EMI1.1 
 werden, anderseits kann auch die Stellung 1 selbst statt durch Halogen   durch Nitromethyl-und   andere derartige Gruppen besetzt sein.

   Dass auch in diesen Fällen die Substitution noch an anderer Stelle erfolgen. kann, braucht nicht hervorgehoben zu werden. 



   Die beschriebenen Farblack zeichnen sich durch ihre Wasch-und Lichtechtheit aus, was um so mehr erstaunlich erscheint, als schon ihre Verwendung als Farbstoffe wegen der grossen Unbeständigkeit der Oxydiazoverbindungen nicht vorauszusehen war. Die bei diesen Reaktionen erzielten Färbungen bedeuten eine wesentliche Bereicherung der bisher auf diesem Gebiete verfügbaren Farbenskala. 



   Die Reaktionsbedingungen sind vorteilhaft molekular dieselben wie diejenigen bei der Verwendung von   ss-Naphthol,   so dass eine eigene   Färbe- oder Druckvorschrift nicht   gegeben werden muss. 



   Es wurden beispielsweise folgende Färbungen erzielt : 
 EMI1.2 
 l-Brom-2-Naphthol gibt mit diazotiertem p-Nitranilin ein Braun. 



  II.   1-Brom-3-Karbonsäure-2-Naphthol   gibt mit diazotiertem p-Nitranilin ein bräunliches Orange,   1-3-6-Tribrom-2-Naphthol   gibt mit diazotiertem p-Nitranilin ein feuriges Orange. 



  III.   l-Nitro-2-Naphthol   gibt mit diazotiertem p-Nitranilin ein lichtes Braun,   l-Methyl-2-Naphthol   gibt mit diazotiertem p-Nitranilin ein gelbliches Braun,   1-CH2S03Na-2-Naphthol   gibt mit diazotiertem p-Nitranilin ein gelbliches Rot. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Eisfarben (Entwieklungsfarben), dadurch gekennzeichnet, dass   1-Halogen-2-Naphtbol   mit den bekannten. zur Eisfarbendarstellung verwendeten diazotierten Basen auf der Faser in Reaktion gebracht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Stellung 1 durch Halogen substituierten Derivate des ss-Naphthols auch sonst noch in anderer geeigneter Stellung durch Halogen oder andere Gruppen substituiert sind. EMI1.3 Substitution in Stellung 1 anstatt durch Halogen durch andere Gruppen, wie Nitro-, Alkyl-. Arylgruppen oder Säurereste, erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105341D 1924-11-14 1924-11-14 Verfahren zur Darstellung von Eisfarben (Entwicklungsfarben). AT105341B (de)

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