AT144006B - Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Diazoaminoverbindungen und wasserunlöslicher Azofarbstoffe aus diesen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Diazoaminoverbindungen und wasserunlöslicher Azofarbstoffe aus diesen.

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AT144006B
AT144006B AT144006DA AT144006B AT 144006 B AT144006 B AT 144006B AT 144006D A AT144006D A AT 144006DA AT 144006 B AT144006 B AT 144006B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 herzustellen, dass man Diazoverbindungen ohne   wasserlöslichmachende   Gruppe auf primäre Amine bestimmter Konstitution mit   wasserlöslichmachender   Gruppe einwirken lässt. Solche   wasserlöslichen   Diazoaminoverbindungen haben infolge ihrer Eigenschaft, durch Behandlung mit Säure die beiden Ausgangskomponenten zurückzubilden, worauf man die in Freiheit gesetzten Diazoverbindungen mit Kupplungskomponenten vereinigen kann, technische Bedeutung erlangt zur Erzeugung von Farbstoffen in der Färberei und Druckerei. 



   Die Fähigkeit, zu   Diazoaminoverbindungen   zu kondensieren, hängt jedoch weitgehend von den in den Diazokomponenten und in den   primären wasserlöslichen Aminen   anwesenden Substituenten ab, und es kann vorkommen, dass zufolge ungeeigneter Substitution überhaupt keine Kondensation eintritt. So ist es z. B. nicht möglich, die Kondensation von Diazokomponenten, die positive Substituenten, wie z. B. eine Alkyl-oder Alkoxygruppe. enthalten, mit primären Basen, die als Substituenten verschiedene Sulfogruppen tragen, durchzuführen. 



   Die Erfindung stellt eine wertvolle Ergänzung des oben erwähnten Verfahrens zur Herstellung   wasserlöslicher   Diazoaminoverbindungen dar, da es mit ihrer Hilfe möglich ist, eine   grosse   Anzahl von Diazoaminoverbindungen herzustellen, welche gar nicht oder nur schwer mit den bekannten Verfahren zur Herstellung von Verbindungen dieser Art erhältlich sind. 



   Gemäss der Erfindung werden   wasserlösliche   Diazoaminoverbindungen hergestellt, die zur Herstellung wasserunlöslicher Azofarbstoffe geeignet sind, indem man eine Diazoverbindung, welche als Substituenten eine   löslichmachende   Gruppe enthält und die noch weitere Substituenten enthalten kann, auf ein primäres Amin ohne   löslichmachende   Gruppe einwirken lässt. Nach der Spaltung mit Hilfe eines 
 EMI1.3 
 ponente, die nicht an der   Farbstoffbildung   teilnimmt, d. i. also nicht in der zur Kondensation verwendeten Diazoverbindung, sondern in dem Amin.

   Die Verteilung der Radikale an der   Briicke-N = N-     -     JV. ?-ist   derart, dass von zwei verschiedenen Radikalen stets das negativer an die Imidgruppe gebunden ist ; es findet also eine Verschiebung zwischen der   Imino-und   der Diazogruppe statt. 



   Bei Durchführung des Verfahrens sind die Reaktionskomponenten derart zu wählen, dass die Diazokomponente stärker negativ substituiert ist als das   primäre   Amin, damit eine Kondensation zustande kommt. So neigen beispielsweise solche Basen, die neben der Aminogruppe keine oder nur schwach negative Substituenten, also Basen, die beispielsweise Alkyl   und/oder   Alkoxygruppen oder höchstens ein Halogenatom als Substituenten enthalten, leichter zu einer Kondensation als stark negativ substituierte Basen, die beispielsweise die Nitrogruppe oder mehrere Halogenatome enthalten.

   Um die Kondensation mit so stark negativ substituierten Basen zu bewirken, ist es notwendig, stark negativ substituierte Diazokomponenten zu verwenden, die beispielsweise durch eine Nitrogruppe und eine oder zwei   SuHosäure-   gruppen substituiert sind. 



    Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, die erfindungsgemäss hergestellten Diazoaminoverbindungen zur Herstellung wasserunlöshcher Azofarbstoffe zu verwenden. Ihre Eignung für   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 diesen Zweck verdanken sie dem Imstande, dass durch die Reaktion dieser Diazoaminoverbindungen mit einer Säure oder einem sauer reagierenden Mittel die Diazoaminoverbindungen, wie oben erwähnt, in die Diazoverbindung des primären Amins ohne lösliehmaehende Gruppe aufgespalten werden, das bei der Herstellung der Diazoaminoverbindungen als Stabilisierungsmittel verwendet wird, während als zweites Spaltprodukt das primäre Amin entsteht, welches der Diazoverbindung mit wasserlöslich machender Gruppe entspricht, die als Ausgangskomponente bei der Herstellung der in Rede stehenden Diazoaminoverbindungen gedient hat.

   Die Diazoverbindungen ohne   wasserlöslich   machende Gruppe, die bei diesem Spaltprozess entstehen, können dann erfindungsgemäss zur Herstellung von Azofarbstoffen verwendet werden, indem man sie mit Kupplungskomponenten vereinigt ; das Verfahren ist besonders wertvoll zur Herstellung von Azofarbstoffen auf der Faser   gemäss   den bekannten Methoden zur Herstellung von Eisfarben, insbesondere zu Druckzwecken.

   Für diesen letzteren Zweck werden die Diazoaminoverbindungen mit kuppelnden Komponenten ohne   löslich machende   Gruppe zu einer Druckfarbe angepastet und auf die entsprechenden Materialien, beispielsweise auf Baumwollgewebe, aufgedruckt ; man entwickelt die gefärbten Stücke durch Einwirkung einer Säure oder eines sauer wirkenden Mittels mit oder ohne   zwisehengesehalteten Trockenprozess   oder Passage durch den Mather-Platt. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, Handelsprodukte herzustellen, welche die obenerwähnten wasserlöslichen Diazoaminoverbindungen und Kupplungskomponenten enthalten, die keine wasserlöslich machende Gruppe tragen mit Ausnahme der Hydroxylgruppe, wobei die beiden Farbstoffkomponenten zweckmässig in ungefähr äquimolekularen Mengen anwesend sind. Diese Farbstoffe sind technisch insbesondere für den Druck sehr wertvoll. 



   Beispiel 1 : 22 g   5-Sulfo-2-anthranilsäure   werden in   üblicher Weise   diazotiert ; die   Diazolösung   wird durch Zusatz von wässriger Natronlauge neutralisiert, worauf man eine Lösung von 22 g p-Toluidin in 100   CM :   Alkohol zusetzt. Nach wenigen Minuten ist die Diazoverbindung verschwunden. Das Reaktionsgemisch wird dann mit Natriumkarbonat alkalisch gemacht und vom überschüssigen Toluidin abfiltriert.

   Bei Zusatz von Kochsalz zum Filtrat scheidet sich die Diazoaminoverbindung von folgender Konstitution ab : 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 salz abgeschieden : 
 EMI2.3 
 
Beispiel 3 : 22 g   4-Nitroanilin-2-suIfosäure   werden in üblicher Weise diazotiert, der   Überschuss   der   Mineralsäure   wird durch Zusatz von Ätznatron neutralisiert und das   Diazotierungsgemiseh   zu einer 
 EMI2.4 
 sehtissigem   Nitroanilin durch Waschen mit Alkohol   befreit.

   Die Diazoaminoverbindung hat folgende Zusammensetzung : 
 EMI2.5 
   In analoger Weise zu der beschriebenen stellt man weitere Diazoverbindungen her, die man durch Kondensation folgender Komponenten erhiilt :   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Diazokomponente <SEP> Primäres <SEP> Amin
<tb> Diazobenzol-2-sulfosäure <SEP> 4-Toluidin
<tb> Diazobenzol-2-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2-sulfosäure <SEP> 5-Chlor-2-toluidin <SEP> (CHa <SEP> = <SEP> 1)
<tb> Diazobenzol-4-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2-carboxy-4-sulfosäure <SEP> 4-Toluidin
<tb> D <SEP> a, <SEP> zobenzol-2-carboxy-4-sulffos <SEP> ;

   <SEP> ture <SEP> 2. <SEP> 4-Dimethylanilin
<tb> Diazobenzol-2-carboxy-4-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2-carboxy-5-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-3-carboxy-5-sulfosäure <SEP> 4-Toluidin
<tb> Diazobenzol-3-carboxy-5-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 4-disulf <SEP> osäure <SEP> 4-Toluidin
<tb> Diazobeiizol-2. <SEP> 4-disulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 4-disulfosäure <SEP> 4-Chlor-2-toluidin <SEP> (CH3 <SEP> = <SEP> 1)
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 4-disulfosäuif' <SEP> 5-Chlor-2- <SEP> Toluidin
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5. <SEP> disulfosaure <SEP> 4-Toluidin
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5-disulf <SEP> osäure <SEP> 2. <SEP> 4-Dimethylanilin
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5-disulffosäure <SEP> 2.4. <SEP> 5-Trimethylanilin
<tb> Diazobenzol-2.5-disulfosäure <SEP> 4-Anisidin
<tb> Diazobenzol-2.

   <SEP> 5-disulfosäure <SEP> 2-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2,5-disulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2,5-disulfosäure <SEP> 4-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> 4-Cl <SEP> lor-2-toluidin <SEP> (CH@=1)
<tb> Diazobenzol-3. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> 4-Toluidin
<tb> Diazobenzol-3. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> Diazobenzol-2-methyl-4,5-disulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> 1-Diazonaphthalin-3, <SEP> 6. <SEP> 8-trisulfosäure <SEP> 4-Toluidin
<tb> I-Diazonaphthalin-3. <SEP> 6. <SEP> 8-trisulfosäure <SEP> 2.

   <SEP> 4-Dimethylanilin
<tb> 4-Nitro-diazobenzol-2-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> 4-Nitro-diazobenzol-2-sulfosäure <SEP> 2,5-Dichloranilin
<tb> 2-Nitrodiazobenzol-4-sulfosäure <SEP> 3-Nitroanilin
<tb> 2-Nitrodiazobenzol-4-sulfosäure <SEP> 5-Nitro-2-toluidin
<tb> 2-Nitrodiazobenzol-4-sulfosäure <SEP> 4-Chlor-2-anisidin <SEP> (OCH2 <SEP> = <SEP> 1)
<tb> 5-Chlor-diazobenzol-2-sulfosäure <SEP> 3-Chloranilin
<tb> 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 neutrales Verdickungsmittel von   Stärketragant eingerührt   und die Paste mit 100 g Wasser angemacht. Ein Baumwollgewebe wird mit dieser Paste bedruckt, getrocknet und der Farbstoff entwickelt, indem man mit heissem   essigsaure-und ameisensäurehaitigen   Dampf behandelt. Man erhält auf diese Weise ein sattes klares Rot. 



   In der folgenden Tabelle werden einige Kombinationen von Diazoaminoverbindungen mit Kupplungskomponenten und die Schattierungen angegeben, die man durch die Kupplung erhält, nachdem man die Diazoaminoverbindungen aufgespalten hat. 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Diazoaminoverbindung <SEP> von <SEP> komponente <SEP> Schattierung
<tb> 2-(2'.3'-hydroxynaphtoylDiazobenzol-2. <SEP> 4-disulfosäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> amino)-l-methylbpnzol <SEP> orange
<tb> amino) <SEP> -1- <SEP> methylbenzol
<tb> Diazobenzol-2,5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> amino)-1-methylbenzol <SEP> orange
<tb> 2',3'-hydroxynaphtoyl- <SEP> rötlich
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5-disulfonsäure <SEP> + <SEP> 4-Chloranilin <SEP> aminobenzol <SEP> orange
<tb> 2-(2',3'-hydroxynaphtoylDiazobenzol-2. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 2. <SEP> 4-dimethylanilin <SEP> amino)-1-methyl-o-meth- <SEP> bläulich
<tb> oxybenzol <SEP> rot
<tb> 2-(2',3'-hydroxynaphtoyl- <SEP> bläulich
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 2, <SEP> 4. <SEP> 5-trimethylanilin <SEP> amino)-1-methyl-5-methoxybenzol
<tb> 4. <SEP> 4'-Diaceto-acetylDiazobenzol-2.

   <SEP> 5-disulfosäure <SEP> +4-Chlor-2-Toluidin <SEP> amino-3,3'-dimethyl- <SEP> gelb
<tb> diphenyl
<tb> 4. <SEP> 4'-Diaceto-acetyl- <SEP> grünlieli
<tb> Diazobenzol-2. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 2-Chloranilin <SEP> amino-3,3'-dimethyldiphenyl
<tb> 2- <SEP> (2'. <SEP> 3'-hydroxyDiazobenzol-5-sulfo-2-carbonsäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> naphtoylamino)-1- <SEP> orange
<tb> methylbenzol
<tb> 1-(2',3')-hydroxy-carbacolDiazobenzol-5-sulfo-2-carbonsäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> carboylamino)-4-chlor- <SEP> braun
<tb> benzol
<tb> 2',3'-hydroxynaphtoylDiazobenzol-5-sulfo-2-carbonsäure <SEP> + <SEP> 4-Toluidin <SEP> aminobenzol <SEP> rot
<tb> 2-(2'.3'-hydroxynaphtoylDiazobenzol-4-sulfo-2-carbonsäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> amino)-1-methylbenzol <SEP> orange
<tb> 2-(2'.3'-hydroxynaphtoyl-
<tb> 2- <SEP> Diazonaphthalin-3. <SEP> 6.

   <SEP> 8-trisulfosäure <SEP> amino)-1-methyl-5-meth- <SEP> bläulich
<tb> +2.4-Dimethylanilin <SEP> oxybenzol <SEP> rot
<tb> 2-(2'.3'-hydrocynaphtoylDiazobenzol-2. <SEP> 5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 5-Chlortoluidin <SEP> amino)-1-methyl-5-meth- <SEP> rot
<tb> oxybenzol
<tb> Diazobenzol-4-sulfosäure <SEP> + <SEP> 4-Toluidin <SEP> 2'.3'-hydroxynaphtoyl- <SEP> rot
<tb> aminobenzol
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
In der nachfolgenden Tabelle sind wertvolle   Farbepräparate   aufgeführt, die man durch Mischen von äquimolekularen Mengen einer Diazoaminoverbindung und einer Kupplungskomponente in trockenem 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Diazoaminoverbindung <SEP> von <SEP> Kupplungskomponente
<tb> Diazobenzol-2,4-disulfosäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> 2-(2'.3'-Oxynaphtoylamino)-1-methylbenzol
<tb> Diazobenzol-2,

  5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 3-Chloranilin <SEP> 2-(2'.3'-Oxynaphtoylamino)-1-methylbenzol
<tb> Diazobenzol-2.5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 2.4-Dimethylanilin <SEP> 2-(2'.3'-Oxynaphtoylamino)-1-methyl-
<tb> 5-methoxybenzol
<tb> Diazobenzol-2.5-disulfosäure <SEP> + <SEP> 2-Methyl-4-methoxyanilin <SEP> 2-(2'.3-Oxynaphtoylamino)-1- <SEP> methyl-
<tb> 5-methoxybenzol
<tb> 2-Diazonaphthalin-3.6.8-trisulfosäure <SEP> + <SEP> 2.4-Dimethylanilin <SEP> 2-(2'.3'-Oxynaphtoylamino)-1-methyl-
<tb> 5-methoxybenzol
<tb> 
 
 EMI5.3 
 die Diazokomponente stärker negativ substituiert ist als der primäre Amin.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Weiterverarbeitung der nach Anspruch 1 hergestellten Diazoaminoverbindungen und Herstellung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen aus denselben, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Kupplungskomponente, die keine wasserlöslichmachende Gruppe enthiilt, mit einer Diazoverbindung kuppelt, die man aus den genannten Diazoaminoverbindungen durch Aufspaltung mit Hilfe eines sauren Einwirkungsmittels erhält.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kupplung auf der Faser durchführt.
    4. Präparate für Färbereizwecke, bestehend aus den gemäss Anspruch 1 hergestellten wasserlöslichen Diazoaminoverbindungen und Kupplungskomponenten. die keine wasserlöslich machende Gruppe enthalten, zweckmässig in ungefähr äquimolekularen Mengen.
AT144006D 1933-03-09 1934-03-09 Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Diazoaminoverbindungen und wasserunlöslicher Azofarbstoffe aus diesen. AT144006B (de)

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